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EXPRESS liegen FC-Pläne vor Wie der Klub Dauerkarten-Kunden zum Verzicht bewegen will

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FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle am 3. Mai 2021 bei der Fotoausstellung von Thomas Ahrendt mit dem Trikot der Erstattungsverzichter.

Köln – Der 1. FC Köln im Kampf um das finanzielle Überleben. Trotz aller zuversichtlichen Prognosen aus den offiziellen Verlautbarungen: Geht es auch in der neuen Saison mit Geisterspielen weiter, dürfte es ein Kampf auf des Messers Schneide werden. Gerade im Abstiegsfall sehen die Prognosen düster aus. Klar ist trotz Landesbürgschaft und Millionen-Kredit: Zur Sicherung der Liquidität wird der FC einmal mehr auf seine Sponsoren und Fans angewiesen sein. Das zeigt ein Dokument zum Dauerkarten-Verzicht, das EXPRESS exklusiv vorliegt.

  • Zwei Szenarien für Dauerkarteninhaber des 1. FC Köln
  • Alexander Wehrle rechnet nicht mit voller Auslastung
  • Verzicht auf Dauerkarten-Verkauf denkbar

1. FC Köln rechnet mit Spielen vor Zuschauern

Das PDF mit unterschiedlichen Szenarien für Dauerkarten-Kunden wurde bislang nur intern diskutiert. In diesem zeigt der 1. FC Köln zwei Szenarien, wie in der kommenden Saison die Regelung aussehen könnte. Normalerweise setzt der FC 25.000 Dauerkarten pro Saison ab, die Zahlung im Sommer dient der Liquiditätssicherung in der spielfreien Zeit.

Alexander Wehrle: „Szenarien werden gerade im Fan-Dialog diskutiert“

FC-Finanzchef Alexander Wehrle (46): „Diese beiden Szenarien werden gerade im Fan-Dialog und Mitgliederrat diskutiert. Wir gehen davon aus, dass wir zur neuen Saison vor Zuschauern spielen können, aber noch kein volles Stadion haben werden. Wir werden sehen, was mit den Erfahrungen bei der EM, dem Impffortschritt und zurückverfolgbaren Schnelltests möglich ist.“

Schon das zweite Jahr in Folge steht ein großes Fragezeichen vor allem hinter den Spielen in der Hinrunde: Ein Betrieb unter Volllast scheint angesichts des Pandemiegeschehens und des Impftempos unmöglich, immer noch schwebt die Gefahr von Mutationen und Rückschlägen angesichts der frühzeitigen Öffnungen über dem Corona-Kampf.

1. FC Köln plant Offenheit und Transparenz im Dialog

Also plant der 1. FC Köln in diesen Tagen, wieder auf seine Kunden zuzugehen. EXPRESS erklärt die beiden Szenarien.

Variante A: Der FC kontaktiert Dauerkarteninhaber und Interessenten, aber auch die Besitzer der teuren Logen, die sich den Luxus sechsstellige Beträge kosten lassen. Per Telefon, Mail oder postalisch will der Klub auf die Kunden zugehen. Wichtig sei Transparenz, der FC wolle offen mit der Situation umgehen.

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Geplant seien wieder verschieden Optionen: Ein Verzicht ohne und mit Gegenleistung. Eine Pausierung der Dauerkarte mit einem Vorkaufsrecht bei entsprechender Kapazität für die Hinrunde 2021/22. Oder aber die Erstattung für all jene Heimspiele, die corona-bedingt nicht besucht werden können. Hier fände eine komplette Abbuchung im Juni 2021 statt, die Erstattung gäbe es jeweils zum Ende der Hin- und Rückrunde – dem FC würde das zumindest einen kurzfristigen Liquiditätsvorteil bieten.

1. FC Köln plant exklusive Inhalte

Beim Verzicht mit Gegenleistung ist der FC noch auf Ideensuche. Verzichter sollen bevorzugt Tickets zugeteilt bekommen, sofern die Kapazität begrenzt ist. Zudem soll es Fanartikel-Gutscheine, gestaffelt pro Kategorie und Ermäßigung, geben. Auch spezielle Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann, wie Tickets für die Karnevalssitzung oder die Namen der Verzichter auf Banden am Trainingsgelände. Zudem wird wieder an einen personalisierten Fanartikel gedacht, in dieser Saison gab es das Spezial-Trikot mit den Namen der FC-Unterstützer. Für Groß-Verzichter will der Klub auch den Namen an der Roten Wand im Eingangsbereich des Geißbockheims anbieten, wo die Unterstützer der Jugend verewigt sind.

Auch Verzicht auf Verkauf möglich

Variante B: Das zweite Szenario wäre ein völliger Verzicht auf einen Dauerkartenverkauf. Allerdings sei das schwierig, da die Tageskartenpreise teurer wären.

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Schon bald will der 1. FC Köln mit einem abschließenden Vorschlag an seine Fans herantreten.

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