„Fällt mir nicht leicht“ Das ist Baumgarts FC-Kader für Leipzig – Hübers ist zurück

Wechsel zu Kellerkind fix Neuer Anlauf per Leihe: Ex-FC-Verteidiger Meré zieht schon wieder weiter

Kölns Jorge Mere fasst sich nach dem Spiel an die Nase.

Jorge Meré heuert auf Leihbasis beim nächsten Klub in Mexiko an. Das Bild zeigt ihn am 18. September 2021.

Beim 1. FC Köln reichte es nicht zum großen Bundesliga-Durchbruch, doch selbst in Mexiko tut sich Jorge Meré schwer. Der erste Anlauf ging bereits schief, jetzt soll ein Wechsel per Leihe Besserung bringen.

Mit dem Mexiko-Wechsel wollte Jorge Meré (25) endlich wieder zurück zum sportlichen Glück finden, doch seit Monaten spielte der Spanier bei Club América in Mexiko eine ähnliche Nebenrolle wie zuvor beim 1. FC Köln.

Nur für kurze Zeit durfte sich der Abwehrspieler nach seinem Winter-Wechsel zum Rekordmeister über regelmäßige Einsätze freuen, dann ging es zunächst auf die Bank und zuletzt nur noch auf die Tribüne. Per Leihe wagt Meré jetzt aber einen zweiten Anlauf.

Jorge Meré: Leih-Wechsel zum Ligakonkurrenten in Mexiko

Wie sein neuer Verein am Freitag (5. August 2022) bestätigte, ist der Wechsel zu Ligakonkurrenten Mazatlán FC beschlossene Sache. Jorge Meré hat sich nach langem Zögern zur neuen Herausforderung beim Kellerkind durchringen können.

Alles zum Thema Jorge Meré
  • Glücklos nach Winter-Abgang Ex-FC-Verteidiger vor erneutem Wechsel – in die zweite Liga
  • Meister-Party und USA-Flops Bilanz: Was haben die FC-Abgänge bei ihren neuen Klubs erreicht?
  • FC-Zeugnis Teil I Zwei Einsen und eine Fünf – diese Noten verdiente sich die Kölner Defensive
  • Özcan-Transfer reicht nicht Weitere FC-Stars Kandidaten für Abgang – wie viele Millionen Köln noch sparen muss
  • „Hatte ein gutes Gefühl“ FC wieder in Europa: Das denkt der Ex-Kölner Meré über seine Winter-Flucht
  • Czichos, Meré oder Jakobs So schlagen sich die FC-Abgänge im Ausland
  • Droht ihm das FC-Schicksal? Ex-Köln-Star bei neuem Klub schon wieder auf der Bank
  • Kölns Abwehr-Umbau 12 FC-Transfers, ein neuer Boss: „Kann schnell in diese Rolle reinwachsen“
  • FC-Abgang Pfeifkonzert beim Debüt: Jorge Meré erlebt bitteren Mexiko-Start und bangt um Trainer
  • FC-Abgang Geißbock-Rivale, Kult-Stadion und ein Weltmeister: Das erwartet Jorge Meré in Mexiko

América hat damit einen Platz im begrenzten Ausländer-Kontingent für einen weiteren Neuzugang frei, muss das aber teuer bezahlen: Angeblich muss der Hauptstadt-Klub große Teile des Meré-Gehalts weiter bezahlen.

Damit bleibt der Verein auf dem stolzen Salär des Ex-Kölners sitzen. Eine Spanien-Rückkehr zu Ex-Klub Sporting Gijón hatte sich zuvor nicht konkretisiert.

Mit der Leihe ohne Kaufoption, die nur bis Jahresende laufen soll, verschiebt América die Personal-Problematik außerdem nur um rund vier Monate, bis zum Leihende, nach hinten. Sofern Jorge Meré bei seiner Rückkehr zu América nicht noch einmal durchstartet, muss der Verein erneut nach einem neuen Abnehmer für den Spanier suchen. 

Hier sehen Sie die Vorstellung von Jorge Meré auf Instagram:

Sein neuer Verein, freut sich wiederum auf den Verteidiger mit Bundesliga-Erfahrung und hat keine geringen Erwartungen: „Die Institution Morada vertraut darauf, dass dein Talent, deine Professionalität und deine Erfahrung dazu beitragen werden, dass das Team, die für das Turnier gesetzten Ziele erreicht“, schreibt der Verein auf der eigenen Webseite. 

Jorge Meré in Mexiko vom Wunsch-Spieler zum Tribünengast

In Mazatlán an der malerischen Pazifik-Küste des Landes soll Meré dem erst 2020 gegründeten Klub in seinem dritten Erstliga-Jahr endlich zu mehr Stabilität verhelfen. In der laufenden Saison ist das Team von Trainer Gabriel Caballero (51) nach sechs Spielen noch sieglos, liegt auf dem vorletzten Rang.

Meré war im Januar als Wunsch-Spieler von Trainer Santiago Solari (45) aus Köln nach Mexiko gewechselt, der Ex-Coach von Real Madrid wurde allerdings schon wenige Wochen später entlassen.

Unter Nachfolger Fernando Ortiz (44) hatte er von Beginn an einen schweren Stand und spielt in der laufenden Saison als Innenverteidiger Nummer vier keine Rolle. Mit einem Rüffel vor Saisonbeginn hatte der Argentinier klargemacht, dass Meré unter ihm vorübergehend keine Chancen auf Einsätze habe – daran hat sich bis jetzt nichts geändert. (bc)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.