„Kann nicht mehr an den FC denken“ Ex-Boss Wehrle will Köln den Euro-Coup vermasseln

Alexander Wehrle schaut sich die U17 des VfB Stuttgart an.

Alexander Wehrle (hier am 27. April 2022) braucht mit dem VfB Stuttgart einen Sieg gegen den 1. FC Köln, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Alexander Wehrle steht vor einem brisanten Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Der Klassenerhalt des VfB Stuttgart würde bedeuten, dass der FC die Europa League verpasst.  Das denkt der Kölner Ex-Boss über das Duell.

Es ist genau das Szenario eingetreten, das Alexander Wehrle (47) unbedingt vermeiden wollte. Der Vorstandsvorsitzende vom VfB Stuttgart hatte gehofft, dass sein VfB den Klassenerhalt am 34. Spieltag bereits sicher hat und der 1. FC Köln schon für die Europa League qualifiziert ist.

Stattdessen kann es am Samstag (14. Mai 2022, 15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) nur einen Sieger geben. Entweder der VfB packt (mit Schützenhilfe) den Klassenerhalt oder der FC zieht (mit Schützenhilfe) in die Europa League ein.

„Der FC hat es nicht mehr in der eigenen Hand. Ich freue mich für Steffen Baumgart und das Team, dass sie den siebten Platz sicher haben. Das ist schon ein toller Erfolg. Wir brauchen unbedingt diese drei Punkte, um die Klasse zu halten“, sagte Alexander Wehrle.

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Alexander Wehrle: „Es ist alles angerichtet für ein großes Finale“

Wehrle oder Köln – nur einer kann am Samstag so richtig feiern! Dennoch gibt sich der Kölner Ex-Boss gelassen vor dem brisanten Wiedersehen mit seiner alten Liebe. „Ich bin nicht angespannt. Ich freue mich eher auf das Spiel. Die Ausgangssituation ist für uns viel besser als noch vor ein paar Wochen. Ich erwarte einen Hexenkessel und denke, dass alles angerichtet ist für ein grandioses Finale für beide Seiten“, sagte Wehrle.

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Raum und Zeit für Emotionen für den FC bleiben ihm angesichts der prekären Situation der Stuttgarter nicht. Dabei hat Wehrle einen großen Anteil an der erfolgreichen FC-Saison. Der ehemalige Geschäftsführer war maßgeblich an der Verpflichtung von Steffen Baumgart (50) und der Kaderplanung beteiligt. Vor gerade einmal acht Wochen, war er noch derjenige, der die Geschicke des Klubs leitete.

„Ich habe sicher einen Teil dazu beigetragen, dass die Saison für den 1. FC Köln so gut verlaufen ist. Das spielt im Moment für mich aber keine Rolle. Ich habe so viele Themen beim VfB, dass ich nicht mehr an den 1. FC Köln denken kann“, sagte Wehrle.

So gab es in dieser Woche auch keinen Kontakt ans Geißbockheim. Wehrle will sich einzig und allein auf die Mammut-Aufgabe beim VfB konzentrieren. „Es gab keinen Austausch, keine Anrufe und keine Frotzeleien im Vorfeld. Ich freue mich aber, dass ich meine alten Kollegen am Samstag wiedertreffe“, sagte Wehrle.

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