„Ziele deutlich formuliert“ Ex-Köln-Profi Höger über Waldhof, Hochzeit, Schalke und den FC

Marco Höger führt im Spiel von Waldhof Mannheim gegen Viktoria Berlin in der 3. Liga den Ball.

Marco Höger, hier am 5. Februar 2022 im Spiel von Waldhof Mannheim gegen Viktoria Berlin in der 3. Liga.

Der Aufstieg als Ziel: Routinier Marco Höger geht mit Waldhof Mannheim am Wochenende in die Drittliga-Saison, erster Gegner ist Viktoria Köln. Der frühere FC-Mittelfeld-Star hat aber auch den 1. FC Köln weiter im Blick.

Nach der zweiten Liga steigen nun auch die Drittligisten in die Saison ein. Als einer der Mitfavoriten geht Waldhof Mannheim in die Saison. Einer der Leitwölfe im Team ist auch in dieser Saison Ex-FC-Profi Marco Höger (33).

Bei EXPRESS.de spricht er über die Faszination Waldhof, den Auftakt gegen Viktoria Köln und schätzt die Situation bei seinen Ex-Klubs Köln und Schalke 04 ein.

Marco Höger, am Wochenende startet die Spielzeit in der dritten Liga. Mit welchen Zielen geht Waldhof Mannheim in die Saison?

Marco Höger: Das wurde hier ja relativ klar formuliert. Nach Platz fünf im Vorjahr wollen wir uns verbessern. Das heißt dann auch, dass wir um den Aufstieg mitspielen wollen. Die Stimmung in der Truppe ist gut, wir nehmen die Aufgabe an.

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Ihr Vertrag läuft nächsten Sommer aus. Welche Pläne haben Sie?

Höger: Ganz ehrlich, da mache ich mir keinen Stress. Ich finde, Waldhof passt nach Klubs wie Alemannia Aachen, dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln perfekt in meine Vita. Mir macht es großen Spaß, die Entfernung nach Köln ist perfekt, ich bin schnell zu Hause.

Marco Höger spürt die Sommer-Hitze

Wie anstrengend ist die Vorbereitung?

Höger: Es ist gut, dass sie vorbei ist. Man merkt, die Sommer werden immer heißer, das war früher längst nicht so krass, und das ist dann schon manchmal brutal anstrengend. Aber jetzt geht es ja los.

Und das gegen Viktoria Köln. Was trauen Sie den Rechtsrheinischen zu?

Höger: Sie wollen sicher eine bessere Saison spielen. Ich traue ihnen einen Platz im vorderen Mittelfeld zu. Gleich danach steht für uns das Pokalspiel gegen Holstein Kiel an. Das ist sicher kein Publikumsmagnet, aber vielleicht ist für uns da eine Überraschung drin.

Sie haben auch geheiratet in diesem Sommer.

Höger: Ja, und auch da hätte es gern etwas kühler sein können. Wir haben uns den heißesten Tag des Jahres ausgesucht.

Laura Wontorra kam leider ohne Simon Zoller als „Single“ zur Hochzeit…

Höger: Ja, Zolli hatte Corona. Das war schade, denn wir sind gut befreundet, unsere Frauen auch. Aber er hatte mit Bochum ja einen perfekten Saisonabschluss nach seinem Kreuzbandriss. Der VfL hat das echt bärenstark gemacht, letzte Saison.

Der 1. FC Köln dürfte Sie auch überrascht haben. Trauen Sie ihrem Ex-Verein noch so eine Saison zu?

Höger: Ich hab das Spiel gegen den AC Mailand gesehen. Klar hat Milan hohe Qualität, aber der FC hat das richtig gut gemacht. Sie haben trotz aller Finanzprobleme noch einmal Geld in Neuzugänge stecken können. Sollte es eine Dreifach-Belastung geben, muss man schauen, dass man die nötige Breite hat.

Der FC Schalke 04 kehrt in die Bundesliga zurück. Was trauen Sie den Königsblauen zu?

Höger: Dass Schalke es geschafft hat, freut mich sehr. Die Atmosphäre bei den Heimspielen ist fantastisch. Mit dem Rückhalt werden sie die nötigen Punkte in den Heimspielen einfahren.

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