Schwimm-Krimi! Statt Rekordjagd gab es ein Herzschlagfinale.
Rekord-Traum geplatztSven Schwarz scheitert bei Versuch, Europarekord zurückzuholen

Copyright: Lee Jin-man/AP/dpa
Sven Schwarz schwamm in Berlin am Europarekord vorbei.
Der Europarekord war zum Greifen nah, aber es kam alles anders! Statt einer neuen Bestzeit lieferte Schwimm-Star Sven Schwarz in Berlin einen Krimi im Wasser, der die Fans von den Sitzen riss. Am Ende ging es nicht um Sekunden, sondern um Gold.
Sven Schwarz hat sein Vorhaben, den Europarekord über 800 Meter Freistil zurückzuerobern, verfehlt. Bei den nationalen Titelkämpfen in Berlin stoppte die Uhr für den Athleten aus Hannover bei 7:41,14 Minuten. Damit blieb er 3,2 Sekunden über der Marke, die Johannes Liebmann erst vor Kurzem in Stockholm mit 7:37,94 Minuten gesetzt hatte.
Für diese Mission „Rekord“ hatte der Silbermedaillengewinner der WM in Singapur sogar auf das Finale über 400 Meter Freistil am Donnerstag verzichtet. Doch aus der geplanten Rekordjagd wurde ein packender Zweikampf.
Nervenkitzel pur gegen Olympiasieger Märtens
Da sein schärfster Widersacher Liebmann wegen seiner Abiturprüfungen und einer leichten Erkrankung passen musste, entwickelte sich ein atemberaubendes Rennen mit Lukas Märtens, dem Olympiasieger über 400 Meter. Die beiden schenkten sich nichts in einem elektrisierenden Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem der Athlet aus Magdeburg lange Zeit die Führung innehatte.
Doch auf den finalen Zügen schlug Schwarz zurück. „Ich hatte mir für die letzten 50 Meter noch ein paar Körner aufgehoben, das hat sich ausgezahlt“, verriet Schwarz im Anschluss. Mit einem furiosen Finish zog er an Märtens vorbei und krönte sich zum Sieger.
„Keine Ahnung, ob ich hätte schneller schwimmen können“
Im Ziel trennten die beiden Rivalen gerade einmal 17 Hundertstelsekunden. Für Schwarz fühlte sich der Wettkampf an wie bei einem Top-Event, bei dem nur der erste Platz zählt. „Ich habe keine Ahnung, ob ich hätte schneller schwimmen können“, räumte er ein.
Die Konzentration galt voll und ganz dem direkten Duell. „Den Charakter eines Rennens könne man nicht vorempfinden“, so die Analyse von Schwarz, wie die dpa berichtet. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
