NHL Nächster Kraken-Sieg ohne Grubauer - Nationaltorwart traut Bundestrainer Söderholm Sprung in die USA zu

NHL-Goalie Philipp Grubauer beim 2:1-Sieg seiner Seattle Kraken über die Carolina Hurricanes.

Kraken-Goalie Philipp Grubauer (hier beim Spiel gegen die Carolina Hurricanes am 24. November) fehlte gegen die Buffalo Sabres.

Trotz der Abwesenheit von Eishockey-Nationaltorwart Philipp Grubauer haben die Seattle Kraken erneut ihr Spiel in der NHL gewonnen. Eine Liga, in der Grubauer sich auch Bundestrainer Toni Söderholm vorstellen könnte.

Buffalo. Die Seattle Kraken finden sich in ihrer ersten NHL-Saison immer besser zurecht und kommen nun auf vier Siege aus den vergangenen fünf Partien. Ohne den nicht eingesetzten Eishockey-Nationalspieler Philipp Grubauer (30) im Tor bezwang das Team die Buffalo Sabres in der Nacht von Montag auf Dienstag (30. November) 7:4 und verbesserte die Gesamtbilanz auf acht Siege in 22 Spielen.

Außerdem äußerte sich der Eishockey-Nationaltorwart noch über ein mögliches Engagement von Toni Söderholm (43) in der NHL. Grubauer dem traut dem Bundestrainer den Sprung in die nordamerikanische Profiliga zu. „Das Zeug dazu hat er definitiv - und verdient hätte er es sich auch“, sagte der Goalie des NHL-Klubs Seattle Kraken der Augsburger Allgemeinen.

Grubauer über Söderholm in der NHL: „Ich wünsche es ihm“

Für Grubauer wäre es der richtige Schritt: „Der Toni macht bei der Nationalmannschaft einen unglaublichen Job. Ich wünsche es ihm, dass er den Sprung in die NHL schafft und dort Headcoach wird.“ Söderholms Vertrag mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) läuft nach der WM in seinem Heimatland Finnland (13. bis 29. Mai 2022) aus. Im September hatte der Finne beim NHL-Klub Florida Panthers hospitiert und denkt über einen Wechsel ins Klubeishockey nach.

„Ich glaube, dass es von Toni ja ohnehin das große Ziel ist, einmal NHL-Trainer zu werden. Je früher er dazu die Gelegenheit bekommt, umso besser ist es sicherlich für ihn“, sagte Grubauer.

Dass an den Olympischen Spielen in Peking (4. bis 20. Februar 2022) tatsächlich wieder die NHL-Profis teilnehmen, hält der Torhüter angesichts der zahlreichen Coronafälle in der Liga noch nicht für sicher. Die Ottawa Senators und die New York Islanders hatten wegen Corona-Ausbrüchen im Team den Spielbetrieb unterbrechen müssen. „Sollte es jetzt noch weitere Mannschaften erwischen, kann es durchaus passieren, dass die NHL den Zeitraum, der eigentlich für Olympia freigeschaufelt wurde, dafür hernimmt, um die ausgefallenen Begegnungen nachzuholen“, meinte Grubauer. (dpa/sid)

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