Oilers mit vierter Pleite in Serie Draisaitl bekommt in Edmonton die Krise

Leon Draisaitl (2.v.l) von den Edmonton Oilers und seine Mitspieler jubeln über ein Tor.

Zu früh gefreut: Leon Draisaitl (Edmonton) jubelt mit seinen Teamkollegen über den 2:2-Ausgleich am 9.12.2021 gegen die Boston Bruins.

Die vergangene Nacht war für die deutschen NHL-Stars wenig erfolgreich. Vor allem Superstar Leon Draisaitls Edmonton Oilers stecken in der Krise. Trotz eines Doppelpacks des Deutschen konnte er die vierte Niederlage in Serie nicht verhindern.

Leon Draisaitl (26) kriegt so langsam die Krise: Zwei Treffer des Eishockey-Nationalspieler haben den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen NHL nicht gereicht, um den 17. Saisonsieg einzufahren. Stattdessen kassierten die Kanadier am Donnerstag beim 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) gegen die Boston Bruins die vierte Niederlage nacheinander.

Draisaitl traf zum zwischenzeitlichen 1:2 (39.) und glich im Schlussabschnitt aus (50.). Mit 23 Saisontoren bleibt der 26-jährige Stürmer der beste Torjäger der Liga. Freuen konnte er sich aber nur bedingt, denn Bostons Matt Grzelcyk sorgte drei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung.

Oilers zu abhängig von Draisaitl und McDavid

Damit rutschten die Oilers, die in dieser Saison um den Titel mitspielen wollen, in der Pacific Division auf den dritten Tabellenrang ab. Den 16 Saisonsiegen stehen inzwischen neun Niederlagen gegenüber. In den letzten 15 Spielen gab es dabei acht Niederlagen. Das Problem bleibt, dass Edmonton extrem von seinem Super-Duo Draisaitl und Connor McDavid (24) abhängig bleibt.

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Niederlagen kassierten auch Philipp Grubauers Seattle Kraken und die Detroit Red Wings, bei denen Moritz Seider und Thomas Greiss unter Vertrag stehen. Verteidiger Seider blieb bei der 2:6 (0:2, 1:1, 1:3)-Pleite gegen die St. Louis Blues ohne Akzente und Greiss stand im dritten Drittel zwischen den Pfosten.

Keeper Grubauer reichen 30 Paraden nicht

Sein Torhüterkollege Grubauer konnte das 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) gegen die Winnipeg Jets ebenfalls nicht verhindern, obwohl er 30 Schüsse parierte.

Besser lief es für Nico Sturm. Er und die Minnesota Wild unterstrichen mit dem achten Sieg in Serie ihre gute Form. Beim 5:2 (1:0, 2:0, 2:2) bei den San Jose Sharks musste der Spitzenreiter der Central-Division nur in der Schlussphase kurzzeitig zittern. Sturm stand etwas mehr als 14 Minuten auf dem Eis.

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