NHL Kölner Star führt Edmonton zum Sieg: Draisaitl beendet dramatische Oilers-Talfahrt

Leon Draisaitl kniet sich hin und ballt die Faust.

Matchwinner Leon Draisaitl jubelt beim Spiel der Edmonton Oilers gegen die Calgary Flames am 23. Januar 2022.

Im kanadischen „Battle of Alberta“ trafen die Edmonton Oilers auf die Calgary Flames. Überragender Mann auf dem Eis: Der Kölner Leon Draisaitl.

Dank des gebürtigen Kölners Eishockey-Profis Leon Draisaitl (26) haben die Edmonton Oilers ihre NHL-Talfahrt in der Nacht auf Sonntag (23. Januar 2022) beenden können.

Der Angreifer erzielte beim 5:3 im kanadischen Duell gegen die Calgary Flames im letzten Drittel die entscheidenden Treffer zum 4:3 und 5:3 und ließ die Oilers nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge wieder jubeln. Vor seinen Saisontoren 27 und 28 hatte Draisatl zudem seine Assists 29 und 30 gegeben.

„Es fühlt sich großartig an. Wir sind aber noch nicht da, wo wir sein wollen. Aber das ist der erste Schritt“, sagte Leon Draisaitlnach dem „Battle of Alberta“: „Heute war es eine gute Teamleistung und ein gutes Spiel für uns.“ Edmonton hatte zuvor lediglich zwei der jüngsten 15 Spiele gewonnen, dabei waren die Kanadier anfangs mit neun Siegen aus den ersten zehn Begegnungen glänzend in die Saison gestartet.

Fleißiger Moritz Seider muss Niederlage schlucken

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Weniger erfolgreich verlief der Abend für Nationalspieler Moritz Seider. Der 20-Jährige unterlag mit Detroit bei den Nashville Predators 1:4. Seider stach jedoch als fleißigster Red-Wings-Akteur heraus. Der NHL-Rookie spulte mit 26:32 Minuten die meiste Eiszeit seines Teams ab.

Eine Niederlage kassierte auch Tim Stützle (20) mit den Ottawa Senators. Der Junioren-Nationalspieler unterlag mit den Sens bei den Washington Capitals mit 2:3 nach Verlängerung. Mit elf Siegen bleiben die Senators das zweitschlechteste Team im Osten.

Mehr Grund zur Freude hatte Nico Sturm (26). Der Stürmer feierte mit Minnesota Wild beim 4:3 gegen die Chicago Blackhawks den zweiten Sieg gegen denselben Gegner binnen 24 Stunden. Bereits in der Nacht auf Samstag (22. Januar) hatte Minnesota 5:1 in Chicago gewonnen. Die Wild sind als Vierter im Westen voll auf Play-off-Kurs. (sid)

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