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Erst Schock, dann Schlappe Nach Drama um Kapitän Müller: Top-Team Ingolstadt zu stark für KEC

Nick Bailen sitzt während des DEL-Spiels gegen den ERC Ingolstadt enttäuscht auf dem Eis der Kölner Lanxess-Arena.

Wieder nichts: Nick Bailen und die Kölner Haie mussten sich am Freitagabend (6. Januar 2023) in der DEL dem Top-Team ERC Ingolstadt geschlagen geben.

Nächster Dämpfer für die Kölner Haie: Nach dem Verletzungs-Schock um Kapitän Moritz Müller musste das Team von Cheftrainer Uwe Krupp gegen den ERC Ingolstadt die nächste DEL-Niederlage einstecken.

Erst der Schock, dann die Schlappe: Nach der schlimmen Hiobsbotschaft um KEC-Kapitän Moritz Müller (36) – der Routinier wird nach einer schweren Knieverletzung womöglich die komplette Restsaison in der DEL verpassen – haben die Kölner Haie auch sportlich den nächsten Dämpfer hinnehmen müssen.

Am Freitagabend (6. Januar 2023) setzte es für die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Krupp (57) gegen Spitzenteam ERC Ingolstadt eine frustrierende 1:4-Niederlage (0:1, 1:1, 0:2). Die DEL-Saison der Kölner Haie gleicht damit weiter einem stetigen Auf und Ab.

DEL: Kölner Haie kassieren Niederlage gegen ERC Ingolstadt

Gegen den ambitionierten Tabellenzweiten aus Ingolstadt musste der KEC erwartungsgemäß ohne Kapitän Moritz Müller (36) auskommen. Der Haie-Anführer hatte sich bei der ärgerlichen Pleite zwei Tage zuvor bei Kellerkind Eisbären Berlin (2:3 am 4. Januar) am Knie verletzt, soll sich eine schwerwiegende Bänderverletzung zugezogen haben – und fällt damit auf unbestimmte Zeit aus. Eine herbe Schwächung für Köln!

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Auf dem Eis folgte dann am Freitagabend in der Lanxess-Arena vor 14.768 Zuschauerinnen und Zuschauern der nächste Rückschlag im Rennen um eine direkte Playoff-Teilnahme. Trotz großen Kampfes fehlte gegen die Bayern am Ende das nötige Spielglück. Immerhin: Der KEC bleibt auf dem achten Tabellenrang – und darf sich damit weiter Hoffnungen machen, über die Pre-Playoffs in die Meisterrunde einzuziehen.

Zwölf Minuten waren im ersten Durchgang gespielt, da brachte Wojciech Stachowiak (23) die Gäste mit einem Tor der Marke „krummes Ding“ in Führung: Ingolstadts Jerome Flaake (32) wollte eigentlich passen, die Scheibe wurde mehrfach abgefälscht, Stachowiak kam noch irgendwie ran – und bugsierte den Puck am Ende ins Netz.

Im zweiten Spielabschnitt war es dann erneut der Deutsch-Pole, der abgezockt auf 2:0 für den ERC stellte (31.). Doch der KEC bäumte sich auf, kämpfte sich wieder rein! Und das wurde belohnt: Ryan Stanton (33) traf schließlich von der blauen Linie mit Schmackes zum Anschluss (37.). Köln rannte daraufhin im Schlussdrittel noch einmal an, doch die Gäste brachten den Vorsprung mit abgeklärter Verteidigungsarbeit ins Ziel. Es wurde sogar noch deutlich: Ingolstadts Marko Friedrich (31) sorgte mit dem Empty-Netter für die Entscheidung (59.). Den Schlusspunkt setzte Frederik Storm (33) dann Augenblicke vor Spielende (60.). Ganz, ganz bitter für den KEC! „Sie haben wenig zugelassen, und am Ende haben sie wohl auch verdient gewonnen. Es ist ärgerlich“, sagte Kölns Maximilian Kammerer (26).

Viel Zeit zum Berappeln bleibt den Haien aber nicht. Bereits am Sonntag (8. Januar, 16.30 Uhr) gastiert der nächste Gegner aus Bayern, diesmal allerdings unter freiem Himmel im Rhein-Energie-Stadion: Dann sind die Augsburger Panther zu Gast in Köln.

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