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Dämpfer im Playoff-Rennen Kölner Haie verlieren beim Kellerkind Eisbären Berlin

Mirko Pantkowski hat den Puck sicher, vor ihm ein Gerangel.

Die Kölner Haie mussten sich am Mittwochabend (4. Januar 2023) bei den Eisbären Berlin geschlagen geben.

Auswärts-Dämpfer nach Derby-Party. Die Kölner Haie musste sich am Mittwochabend beim Kellerkind Eisbären Berlin mit 2:3 geschlagen geben und verlieren wieder etwas Anschluss an die Playoff-Plätze.

Den Derby-Sieg gegen Düsseldorf nicht veredelt: Die Kölner Haie mussten sich am Mittwochabend (4. Januar 2023) knapp mit 2:3 bei den Eisbären Berlin geschlagen geben.

Für den KEC ist die Niederlage gegen das Kellerkind (nur 13. in der DEL-Tabelle) ein kleiner Dämpfer im Rennen um die Playoff-Plätze. Der KEC steht jetzt auf Platz acht mit zwei Punkten Rückstand auf die direkten Playoff-Plätze.

Kölner Haie gehen bei den Eisbären Berlin früh in Führung

Und die Haie legten wieder richtig gut los, zeigten ein ganz starkes erstes Drittel. Bereits nach rund vier Minuten gab es die erste Überzahl für die Gäste, nachdem Eric Mik Marc Olver ein Bein gestellt hatte.

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Daraufhin dauerte es weniger als eine Minute, eher der Puck in Netz zappelte. Kölns Star-Verteidiger Nicholas Bailen zog aus dem Rückraum ab und traf zur frühen KEC-Führung (5.).

Das konnten die Berliner aber auch. Kurz vor der ersten Drittelpause gab es die erste Strafe für die Haie gegen Jon Matsumoto wegen Hakens. In der Folge tat es Jonas Müller Nicholas Bailen gleich, zog ab und traf (19.). Trotz des 1:1-Ausgleichs zeigen die Haie ein gutes Auswärtsspiel.

Eisbären Berlin drehen Partie gegen Kölner Haie

Nach der Pause ging es dann so schlecht für die Gäste weiter, wie es davor aufgehört hatte. Matthew White klaute sich die Scheibe legte auf für den mitgelaufenen Zachary Boychuk, der zum 2:1 für die Eisbären traf.

Quasi direkt im Gegenzug hatte Matsumoto die Chance auf den schnellen Ausgleich, schoss allerdings über den Kasten von Berlin-Goalie Tobias Ancicka.

Und rum um die Drittelpausen haben sich die Eisbären wohl sehr wohlgefühlt, denn kurz vor der zweiten Sirene schlugen die Hausherren wieder zu – und wieder in Überzahl. Morgan Ellis zog von halb rechts aus der Distanz ab und traf zum 3:1 (38.).

Seit dem zweiten Drittel war es quasi ein komplett anderes Spiel, Berlin hatte die eindeutig besseren Szenen. So auch im letzten Spielabschnitt, in dem Haie-Goalie Mirko Pantkowski das Krupp-Team noch im Spiel hielt.

Kölner Haie kommen nochmal ran, aber nicht entscheidend

130 Sekunden vor Schluss holte Krupp Pantkowski dann für einen sechsten Feldspieler vom Eis – und das zeigte Wirkung! Louis-Marc Aubry bediente Maxi Kammerer, der zum 2:3 aus Kölner Sicht einschob (59.). Das war dann aber auch der Endstand.

Hai Jan-Luca Sennhenn sagte nach der Partie bei MagentaSport: „Die Eisbären sind eine gefährliche Mannschaft, haben ein gutes Power Play. Mo Müller ist ausgefallen, wir hatten nur noch fünf Verteidiger, das war ziemlich anstrengend.“

Weiter geht es für die Kölner Haie dann mit zwei Heimspielen: am Freitag (6. Januar, 19.30 Uhr) gegen den ERC Ingolstadt und am Sonntag (8. Januar, 16.30 Uhr) im Rhein-Energie-Stadion gegen die Augsburger Panther. 

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