Mit einem Sieg wären die Haie in der Champions Hockey League auf dem Weg zu einem machbaren Achtelfinalgegner. Bei einer Niederlage droht dagegen der Angstgegner.
CHL-Duell mit FolgenAngstgegner trotz Mega-Serie für die Kölner Haie?
Fünf Spiele, fünf Siege, 14 Punkte! Im Gegensatz zum DEL-Auftakt haben die Kölner Haie die Champions Hockey League bislang souverän gemeistert.
Doch wie der Weg für den KEC genau weitergeht, entscheidet sich heute Abend in Genf. Am Mittwochabend (14. Oktober, 19.45 Uhr) geht es ins letzte Vorrundenspiel gegen Genève-Servette. Und davon hängt ab, wer im Achtelfinale wartet.
Kölner Haie könnten bei Pleite auf Eisbären Berlin treffen
Haie-Trainer Thomas Berglund warnte bereits vor Servette, die über viel Talent verfügen und hohe Ambitionen in der CHL haben. Ein Sieg würde die Haie auf 17 Punkte bringen und die Gegner praktisch vorentscheiden: Dann kämen nur Teams aus der unteren Tabellenregion wie HC Davos (Schweiz) oder HK Nitra (Slowakei) infrage.
Bei einer Pleite könnte es allerdings ungemütlich werden! Dann könnte der heutige Kontrahent Genève-Servette zum Achtelfinal-Gegner werden. Auch die Eisbären Berlin, aktuell Drittletzter, kämen in Betracht.
Die CHL‑K.-o.‑Runde im Überblick
- Achtelfinale, Hinspiel: 10./11. November 2026
- Achtelfinale, Rückspiel: 17./18. November 2026
- Viertelfinale, Hinspiel: 1./2. Dezember 2026
- Viertelfinale, Rückspiel: 15. Dezember 2026
- Halbfinale, Hinspiel: 12./13. Januar 2027
- Halbfinale, Rückspiel: 19./20. Januar 2027
- Finale: 23. Februar 2027, Austragungsort offen
Der KEC könnte insofern trotz einer herausragenden Vorrunde schon in der ersten K.‑o.‑Runde auf seinen Angstgegner aus den vergangenen beiden DEL-Jahren treffen. In den Playoffs zogen die Haie gegen die Eisbären 2025 im Finale und 2026 im Halbfinale klar den Kürzeren.
Doch erst wird gespielt und die Ausgangslage für die Haie ist prächtig. HC Pilsen führt mit 15 Punkten und einer weißen Weste, Skellefteå folgt mit 15 Punkten. Die Haie teilen sich mit Pardubice Rang vier bei 14 Punkten. Sogar Rang eins ist damit noch drin, sofern Pilsen heute patzt. Skellefteå und Pardubice haben hingegen bereits alle sechs Gruppenspiele absolviert.
Klar ist: In den K.‑o.‑Runden wird es ab November ein Hin- und ein Rückspiel geben. Das addierte Resultat entscheidet über das Weiterkommen. Nur bei einem Unentschieden nach beiden Partien kommt es zu einer Verlängerung. In diesem Fall wird eine zehnminütige Overtime mit drei gegen drei Akteuren gespielt, gefolgt von einem eventuellen Penaltyschießen. (red)
