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Nach Olympia-FrustDEB investiert 100.000 Euro pro Jahr ins Frauen-Eishockey

Olympische Winterspiele 2026

Copyright: Peter Kneffel/dpa

Der Deutsche Eishockey-Bund will die erste Liga im deutschen Frauen-Eishockey fördern. (Archivbild)

Nach Kritik: DEB investiert endlich in Frauen-Eishockey.

Endlich tut sich was! Der Aufschrei der Eishockey-Frauen bei Olympia hat gewirkt: Der Verband lockert die Geldbörse. Für viele Spielerinnen geht es um alles.

Eine Summe, die Hoffnung macht: Jährlich fließen zukünftig 100.000 Euro vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) direkt in den Frauensport. Profitieren sollen davon bestehende und neue Vereine der ersten Liga – eine Information, die die dpa am Freitag (24. Mai 2024) verbreitete. Diese Entscheidung ist eine Antwort auf die massive Kritik an den bisherigen Verhältnissen.

Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern: Wie genau die Finanzmittel verteilt werden, daran feilt der DEB nach eigenen Aussagen gerade. Das erklärte Vorhaben ist, die Spielklasse und somit den gesamten Sportzweig nach vorne zu bringen.

DEB-Vorstandschef Lutz: Starke Liga als Fundament

DEB-Vorstandschef Frank Lutz macht klar, worum es geht: „Wir sind überzeugt, dass eine starke Ligastruktur die Grundlage für das Wachstum des Frauen-Eishockeys in Deutschland ist“. Mit dieser Finanzspritze will man ein deutliches Zeichen für die Unterstützung der Athletinnen setzen.

Der Handlungsdruck war enorm, nachdem etliche Nationalspielerinnen während der letzten Olympischen Winterspiele die prekären Bedingungen öffentlich gemacht hatten. Die Situation ist alarmierend: Lediglich vier Teams aus Deutschland und ein Verein aus Ungarn bilden die gesamte erste Liga.

Unglaublich: Profisport nur dank Bundeswehr?

Für zahlreiche Spitzensportlerinnen ist die finanzielle Not so groß, dass sie einen ungewöhnlichen Weg einschlagen müssen, um professionell trainieren und spielen zu können. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, gehen viele Spielerinnen einen Vertrag mit der Bundeswehr ein.

Ein Umstand, der für ein Land wie Deutschland beschämend ist und den dringenden Reformbedarf verdeutlicht. Die bereitgestellten 100.000 Euro sind ein anfängliches, aber entscheidendes Signal, um den Athletinnen endlich eine verdiente Zukunftsperspektive zu bieten. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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