Eishockey-WMKaderplanung: JJ Peterka und Nico Sturm mit an Bord – NHL-Star erteilt Absage

Nico Sturm (r.) im Zweikampf mit Devils-Spieler Damon Severson

Nico Sturm (r.) beim Spiel der San Jose Sharks gegen die New Jersey Devils am 16. Januar 2023.

In knapp einem Monat geht es für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft nach Finnland und Lettland. Ein NHL-Star hat jedoch bereits seine Absage mitgeteilt.

Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis (64) muss bei der WM in Tampere und Riga (12. bis 28. Mai) ohne Star-Verteidiger Moritz Seider (22) aus der NHL auskommen.

Der Verteidiger vom NHL-Klub Detroit Red Wings sagte seine Teilnahme ab, „da er nach einer langen, für ihn intensiven NHL-Saison einige Blessuren vollständig auskurieren muss“, wird DEB-Sportdirektor Christian Künast (52) in einer Pressemitteilung zitiert.

Eishockey-WM: Moritz Seider reist nicht mit dem DEB-Team

Aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) teilten auch die Mannheimer Profis Korbinian Holzer (35), Stefan Loibl (26), Nico Krämmer (30) und Matthias Plachta (31) ihren Verzicht mit. Die NHL-Profis Nico Sturm (San Jose Sharks) und John-Jason Peterka (Buffalo Sabres) gaben hingegen ihre Zusage für die Weltmeisterschaft in Finnland und Lettland.

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„Mit allen anderen Spielern aus Nordamerika führt der DEB noch weitere Gespräche, zudem haben die Play-offs in der NHL und AHL gerade erst begonnen“, hieß es in der Mitteilung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

Für die anstehenden Länderspiele gegen Österreich im Rahmen der zweiten Phase der WM-Vorbereitung nominierte Kreis einen 28-köpfigen Kader aus drei Torhütern, zehn Verteidigern und 15 Stürmern.

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Unter anderem Kapitän Moritz Müller (Kölner Haie) stößt in Landshut zur Mannschaft. Die DEB-Auswahl trifft am Donnerstag (19.30 Uhr) in Deggendorf und Samstag (17 Uhr/beide MagentaSport) in Landshut auf die Kufensportler der Alpenrepublik.

Die ersten beiden Länderspiele unter dem neuen Coach Kreis hatte Deutschland noch ohne einige Leistungsträger gegen Tschechien deutlich verloren (2:6 und 1:5).

„Wir nehmen die Erkenntnisse aus den beiden Spielen gegen Tschechien mit in Phase zwei und werden darauf aufbauen. Auch unsere Unterzahl- und Überzahlformationen werden sich nochmal verändern, sodass die Arbeit mit den Special Teams ein Schwerpunkt unserer Zeit in Landshut sein wird“, kündigte Kreis an (sid).