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„Der Berg ist riesig“München deklassiert Adler Mannheim und verkürzt in Playoff-Serie

Ryan Murphy und Justin Schütz

Copyright: Uwe Anspach/dpa

Im vierten Halbfinal gelang München gegen Mannheim der erste Sieg (Archivbild).

Die Münchner stemmen sich gegen das Aus, Mannheims Meisterfeier ist vertagt

Final-Traum geplatzt! München wehrt sich – Mannheim muss nachsitzen. Der EHC Red Bull München hat den Adlern aus Mannheim die geplante Feier ordentlich vermasselt! In der vierten Begegnung des Halbfinales der Deutschen Eishockey Liga setzten sich die Bayern am Dienstag deutlich mit 5:1 durch und konnten so ein schnelles Serien-Ende abwenden. Der Spielstand in der „Best-of-seven“-Reihe lautet nun 1:3 aus der Perspektive Münchens. Für den Einzug in die nächste Runde sind vier Erfolge notwendig.

Die Mannheimer Adler hätten erstmals seit ihrem letzten Titelgewinn, der sieben Jahre zurückliegt, wieder das DEL-Finale erreichen können. Doch dieser Plan ging vorerst nicht auf. Die nächste Möglichkeit, den Finaleinzug perfekt zu machen, gibt es für das Team am Freitag (19.00 Uhr/MagentaSport) vor heimischer Kulisse.

Blitz-Doppelpack sorgt für die Vorentscheidung

Dabei lief es für die Besucher aus Mannheim zunächst eigentlich nach Plan. Im Auftaktdrittel dominierte die Mannschaft der Adler, und Kristian Reichel (13. Minute) erzielte den einzigen Treffer für sein Team an diesem Abend. Die Münchner gaben sich jedoch nicht geschlagen und wendeten das Blatt.

Im letzten Spielabschnitt wurde die Partie dann endgültig entschieden – und das mit einem Knall! Innerhalb von unfassbaren 46 Sekunden erhöhten die Gastgeber den Spielstand von 2:1 auf 4:1 und nahmen den Mannheimern damit jede Hoffnung. Für den EHC trafen Adam Brooks (8.), Yasin Ehliz (38.), Patrick Hager, Markus Eisenschmid (beide 46.) und Konrad Abeltshauser (56.), der den Puck ins verlassene Tor beförderte.

Das sagen die Kapitäne zum Spielverlauf

Adler-Spielführer Marc Michaelis zeigt sich trotz der deutlichen Niederlage kämpferisch. Laut Informationen der „dpa“ äußerte er gegenüber MagentaSport: „Vor allem zu Hause, da holen wir alles raus“. Der Kapitän der Münchner, Hager, schätzt die Lage hingegen realistisch ein: „Es ist die alte Floskel: Es geht nur Schritt für Schritt. Der Berg ist riesig.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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