Endlich wieder Eishockey Alle Infos zum DEL-Start: 15 Teams, Fan-Invasion & garantiert ein Absteiger 

Marcel Müller (r, Kölner Haie) trifft gegen Berlins Torwart Mathias Niederberger.

Endlich wieder Eishockey. Die Fans freuen sich auf den Saisonstart der DEL und packenede Szenen wie diese vom 19. Januar 2021: Marcel Müller (r.) von den Kölner Haien trifft gegen Berlins Torwart Mathias Niederberger.

Es geht wieder ab auf den Eisflächen in Deutschland. Am Donnerstag (9. September 2021) startete die DEL-Saison mit der Partie Eisbären Berlin gegen RB München. Was Fans zum DEL-Start wissen müssen, gibt es hier.

Köln. Heiß auf Eis! Klubs, Spieler, Trainer und Fans könne es kaum noch erwarten. Ab Donnerstag (9. September 2021) werden die deutschen Eishockey-Arenen wieder mit Leben gefüllt. Endlich wieder Stimmung auf den Tribünen beim schnellsten Mannschaftssport der Welt. EXPRESS.de hat vor dem Start alles zusammengestellt, was Fans wissen müssen.

Im ersten Spiel der Saison sind die Eisbären Berlin, der letztjährige Meister, mit einer Heimpleite gestartet. Im Eröffnungsspiel musste sich die Mannschaft von Trainer Serge Aubin am Donnerstagabend Red Bull München 1:4 (0:0, 1:2, 0:2) geschlagen geben.

15 Klubs treten an, um den Meister zu finden, dabei werden mindestens 420 Spiele absolviert. Jede Menge Eishockey live gibt es auf MagentaSport. Event-Highlight der Saison soll das Wintergame am 1. Januar 2022 zwischen den Kölner Haien und den Adler Mannheim werden. Wie viele Zuschauer genau dann ins Kölner Rhein-Energie-Stadion dürfen, wird sich zeigen. Fakt ist: beim Saisonstart in Berlin werden 6500 Fans dabei sein. Beim ersten Heimspiel der Kölner Haie gegen Grizzlys Wolfsburg am Freitag, 10. September dürfen 9300 Zuschauer in die Lanxess-Arena. In Krefeld sind es in den ersten beiden Partien gegen die Düsseldorfer EG und die Haie bis zu 5000. In den Arenen herrscht die 3G-Regel (genesen, geimpft oder getestet).

DEL-Start: So viele Zuschauer dürfen in die Eishockey-Arenen

Je nach Standort dürfen 30 bis 50 Prozent der Hallenkapazität ausgeschöpft werden. Aufsteiger Bietigheim hat sogar das große Los gezogen und darf alle 4500 Plätze in der Halle belegen. In Baden-Württemberg ist dies erlaubt. Die Klubs sind jedenfalls bestens auf die Saison vorbereitet, und zwar nicht nur was das Training angeht: In der DEL liegt die Impfquote bei 90 Prozent.

Wer nicht im Stadion dabei sein kann, findet sein Glück bei MagentaSport. Donnerstags gibt es ab 19.15 Uhr das Top-Spiel der Woche. Freitags dann sechs Spiele live und in der Konferenz mit Experte Rick Goldmann. Sonntags dann sieben Spiele ab 13.45 Uhr. (Bullyzeiten: 14 Uhr, 16.30 Uhr, 17 Uhr, 19 Uhr). Am Montagabend läuft „Die Eishockey Show“ als Live-Video-Format.

Freitags kommentiert Experte Goldmann mit Basti Schwele. „Wir arbeiten seit zehn Jahren zusammen – wir kennen uns also sehr gut. Ich sehe beim Kommentieren oder an seiner Mimik, wann ich sprechen, also übernehmen kann. Wir sind zu 85 Prozent der gleichen Ansicht, die restlichen 15 Prozent hören wir einander zu“, sagt Rick Goldmann über die Zusammenarbeit. Los geht es am 10. September aus dem neuen Konferenz-Studio. „Diese Dynamik in der Konferenz ist natürlich einzigartig. Du musst immer checken, in welchem der Spiele ist gerade mehr Energie, passiert mehr Gravierendes. In der Konferenz passiert dauernd etwas, mit dem du nicht rechnen kannst.“

Kein anderer Klub hat sich so gut wie Mannheim verstärkt!
Rick Goldmann (MagentaSport-Experte)

Die Favoriten auf den Titel sind klar: Titelverteidiger Berlin wird wieder ein Wörtchen mitreden, genauso wie München und Mannheim. Die Adler haben sich namhafte Verstärkung geholt: Nationalspieler Korbinian Holzer kam aus der russischen Liga (KHL). Er ist angriffslustig: „Der Titel ist das Ziel!“ Magenta-Experte Goldmann glaubt: „Kein anderer Klub hat sich so gut wie Mannheim verstärkt!”

DEL: Erstmals gibt es wieder einen Absteiger

Da 15 Mannschaften in die Saison starten, gibt es mindestens einen Absteiger nach der Saison, denn die Liga will wieder auf 14 Teams schrumpfen. Augrund der Corona-Pandemie gab es in der vergangenen Saison nur einen Aufsteiger mit Bietigheim und keinen Absteiger. In der neuen Saison muss nun ein Team runter. Und wenn Frankfurt aus der DEL2 aufsteigt, müssen sogar zwei Teams runter. Ein anderes Team aus der DEL2 kann und will derzeit nicht aufsteigen, weil die Anforderungen der DEL (u.a. 800.000 Euro Bürgschaft, Spielstätte mit Mindeststandards) nicht erfüllt werden. Diese Klubs sind in der neuen Saison dabei:

  • Augsburger Panther
  • Eisbären Berlin
  • Bietigheim Steelers
  • Fischtown Pinguins Bremerhaven
  • Düsseldorfer EG
  • ERC Ingolstadt
  • Iserlohn Roosters
  • Kölner Haie
  • Krefeld Pinguine
  • Adler Mannheim
  • RB München
  • Nürnberg Icetigers
  • Straubing Tigers
  • Schwenninger Wild Wings
  • Grizzlys Wolfsburg

Die Mannschaften spielen eine Doppelrunde (jeder viermal gegen jede andere Mannschaft). Vom 31. Januar bis 20. Februar 2022 gibt es eine Olympia-Pause (Winterspiele in Peking). Die Hauptrunde endet am 27. März 2022. Dann geht es in den Playoffs weiter: Die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn spielen Pre-Playoffs im Modus Best of three, die Sieger ziehen wie die Mannschaften der Plätze eins bis sechs ins Viertelfinale ein. Ab dem Viertelfinale wird Best of five gespielt. Das letzte Finale ist für den 5. Mai 2022 angesetzt.

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