Golf-Drama! Matti Schmid verpasst historischen Major-Sieg
Traum vom Sieg geplatztDeutscher Golfer Matti Schmid wird Vierter bei PGA Championship

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Matti Schmid hat eine ganz starke PGA Championship gespielt.
Was für ein Drama, der Traum ist aus! Der deutsche Golf-Star Matti Schmid hat den historischen Sieg bei der 108. PGA Championship haarscharf verfehlt. Nahe Philadelphia beendete er das zweite große Major-Event der Saison mit 275 Schlägen auf einem bärenstarken geteilten vierten Rang. Der Triumph ging an Aaron Rai aus England mit einem Gesamtergebnis von 271 Schlägen, knapp vor Jon Rahm (Spanien) und dem US-Amerikaner Alex Smalley, die beide 274 Schläge benötigten. Für Rai ist es der größte Zahltag seiner Laufbahn: 3,69 Millionen US-Dollar (umgerechnet 3,17 Millionen Euro) wandern auf sein Konto.
Dabei startete Schmid als Zweitplatzierter in die alles entscheidende Runde des Turniers, bei dem es um 20,5 Millionen US-Dollar ging. Doch auf dem kniffligen Par-70-Kurs des Aronimink Golf Club zündete der spätere Champion Aaron Rai in der zweiten Hälfte der Finalrunde den Turbo. Mit sensationellen Birdies auf den Spielbahnen 11, 13, 16 und 17 machte der Brite seinen Sieg unumstößlich klar.
Historischer deutscher Major-Triumph bleibt aus
Während Rai aufdrehte, schlichen sich bei Schmid leider ein paar kleine Patzer ein. Damit musste er die Hoffnung begraben, als dritter Deutscher nach den Legenden Bernhard Langer und Martin Kaymer ein Major-Event für sich zu entscheiden. Bislang gelang dieser Meilenstein nur Langer (Masters 1985 und 1993) sowie Kaymer (PGA Championship 2010 und US Open 2014), die bei einem der vier prestigeträchtigsten Turniere der Welt siegten.
Eine beeindruckende Leistung bei der PGA Championship zeigten auch die anderen deutschen Teilnehmer. Der 36-jährige Stephan Jäger landete mit 279 Schlägen am Ende auf dem geteilten 18. Platz. Routinier Martin Kaymer, 41 Jahre alt, schloss das Event mit 281 Schlägen auf Rang 35 ab. Wie fordernd das Turnier wirklich war, beweist ein Blick auf die Weltelite: Golfstar und Masters-Sieger Rory McIlroy aus Nordirland (276) erreichte nur den siebten Platz, und Titelverteidiger Scottie Scheffler (278), die Nummer eins der Welt, musste sich mit Rang 14 begnügen. (dpa/red)
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