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„Seit Jahren ein Ziel“Frederic Tillmann aus Grevenbroich gewinnt das Spring-Derby

Deutsches Spring- und Dressur Derby

Copyright: Daniel Bockwoldt/dpa

Endlich hat es geklappt: Frederic Tillmann gewinnt das deutsche Derby.

Derby-Sieg für Tillmann! Eine unglaubliche Familien-Story.

Ein riesiger Erfolg für Frederic Tillmann (48) aus Grevenbroich! Nach etlichen Versuchen hat er es vollbracht und das 95. Deutsche Spring-Derby in Hamburg für sich entschieden. Auf seinem Pferd Comanche absolvierte er den schwierigsten Kurs der Welt makellos – und das auch im finalen Stechen.

„Natürlich ist es seit Jahren ein Ziel. Ich war auch schon ein paar Mal knapp dran“, verriet der strahlende Gewinner nach dem Ritt im ZDF. Der Mann aus Grevenbroich und sein 12-jähriger Wallach hatten 2022 und 2024 schon den zweiten Platz belegt, im Vorjahr wurden sie Vierte. Nun gelang endlich der große Triumph.

Nervenkitzel im Stechen

Das Stechen glich einem echten Krimi. Einzig Tillmann und Simon Heineke hatten den 1.230 Meter langen Hauptparcours fehlerfrei bewältigt. Im alles entscheidenden Durchgang unterliefen Heineke mit seinem Pferd Cordillo aber elf Fehlerpunkte. Damit war der Weg frei für Tillmann, der die Ruhe bewahrte und sich den Sieg in dem mit 120.000 Euro dotierten Wettbewerb holte.

Die beiden fehlerfreien Ritte waren erst die Durchgänge 166 und 167 in der 106-jährigen Historie des legendären Derbys. Der Kurs mit seinen 17 Hindernissen, darunter der gefürchtete Wall und Pulvermans Grab, wird als eine der größten Prüfungen im Pferdesport angesehen.

Bruder Gilbert siegte auf den Tag genau vor 13 Jahren

Ein Detail verleiht dem Sieg eine besondere Note: Auf den Tag genau vor 13 Jahren hatte sein Bruder Gilbert Tillmann das Derby für sich entschieden. Eine unglaubliche Familien-Story!

Vorjahreschampion André Theime (51) aus Plau am See musste sich dieses Mal mit dem dritten Platz zufriedengeben. Ein Konzentrationsfehler am Einsprung zum Wall verwehrte ihm die Teilnahme am Stechen. „Ich bin hingeritten wie ein Weihnachtsmann“, haderte der vierfache Derby-Gewinner.

Ein Trostpreis blieb Theime jedoch: Mit seiner Erfolgsstute Chakaria gewann er den Großen Preis, der mit 250.000 Euro die höchstdotierte Prüfung des Turniers war.

Isabell Werth dominiert in der Dressur

In der Dressur führte kein Weg an Isabell Werth (56) vorbei. Die achtfache Olympiagewinnerin aus Rheinberg zeigte sich als die herausragende Athletin des Wochenendes und entschied alle drei bedeutenden Wettbewerbe für sich. Durch ihren Triumph in der Kür auf Viva Gold krönte sie sich zum ersten Mal seit 2008 erneut zur Derby-Gewinnerin.

Werth verwies Ingrid Klimke aus Münster auf First Class klar auf den zweiten Platz. Zuvor hatte die Dressur-Ikone schon am Freitag im Grand Prix mit ihren Pferden Wendy und Viva Gold einen Doppelsieg errungen und am Samstag auf der 12-jährigen Stute Wendy auch den Grand Prix Special gewonnen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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