Zehnter Titel in Folge: Die BR Volleys sind wieder Meister.
Zehnter Titel in SerieBR Volleys machen Meisterschaft nach 3:1-Sieg in Lüneburg klar

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Der Berliner Matthew Knigge (M) verwertet einen Pass von Zuspieler Fedor Ivanov.
Zehnter Titel-Streich in Folge! Berliner Volleyball-Riesen holen sich wieder die Meisterschaft
Was für eine Machtdemonstration! Die BR Volleys haben sich zum 16. Mal die Krone im deutschen Volleyball aufgesetzt. Im dritten Endspiel gegen die SVG Lüneburg triumphierte das Team aus Berlin mit 3:1 (25:19, 25:22, 22:25, 25:12) und sicherte sich so den entscheidenden Sieg in der „Best of Five“-Serie. Für den Rekord-Champion von der Spree ist es der unglaubliche zehnte Titel nacheinander. Ein bitterer Abend für den Pokalgewinner aus Niedersachsen, der wie schon im Vorjahr die Finalserie mit 0:3 gegen die Hauptstädter verlor.
In der proppenvollen LKH-Arena gaben die Gäste vor 3.200 Fans von Beginn an den Takt vor. Mit einem vielseitigen und smarten Angriffsstil dominierten die Berliner den Auftaktsatz. Das Heimteam aus Lüneburg kam überhaupt nicht in die Partie. Im zweiten Satz wendete sich das Blatt kurzzeitig: Nach einem ewig langen Ballwechsel und sensationellen Rettungstaten von SVG-Libero Sho Takahashi zogen die Hausherren auf 3:0 davon. Doch die Berliner ließen sich nicht beirren – ausgerechnet ein Ass des früheren Lüneburgers Florian Krage-Brewitz half dabei, auch diesen Durchgang für sich zu entscheiden.
Lüneburgs kurzes Aufbäumen reicht am Ende nicht
Obwohl die Berliner als Zweiter der Hauptrunde hinter den „Lüne-Hünen“ ins Rennen gegangen waren, behielten sie auch zu Beginn des dritten Satzes die Oberhand. Doch dann kam der große Moment der Niedersachsen: Sie drehten einen 12:15-Rückstand in eine 16:15-Führung und holten sich mit 25:22 den Satz. Ein klares Signal, dass sie sich noch nicht geschlagen geben wollten.
Doch die Hoffnung der Lüneburger war nur von kurzer Dauer. Der vierte Satz wurde zu einer reinen Show der BR Volleys. Dank wuchtiger Angriffe von Diagonalspieler Jake Hanes und einem weiteren Ass von Krage-Brewitz zogen die Hauptstädter auf 14:6 davon. Beim Stand von 24:12 erspielte sich Berlin zwölf Bälle zum Titelgewinn. Gleich den ersten verwandelte Hanes und löste damit grenzenlosen Jubel aus. (dpa/red)
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