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Tragödie in ItalienNachwuchs-Basketballerin isst mit Team – und stirbt kurz darauf

Eine talentierte Nachwuchs-Basketballerin ist offenbar an einem anaphylaktischem Schock verstorben.

Copyright: IMAGO/Zoonar

Eine talentierte Nachwuchs-Basketballerin ist offenbar an einem anaphylaktischem Schock verstorben.

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Für eine 15-jährige Sportlerin wurde eine Mahlzeit mit der Mannschaft zur tödlichen Falle.

Ein schreckliches Ereignis erschüttert Italien. Die talentierte Nachwuchs-Basketballerin Sofia Di Vico (15) ist verstorben.

Eine Mahlzeit im Kreis ihrer Mitspielerinnen nahm für die junge Sportlerin eine katastrophale Wendung.

Milcheiweißallergie: Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Fünfzehnjährige galt als vielversprechende Spielerin des U15-Kaders von Unio Basket Maddaloni. Mit ihrem Team, das den Spitznamen „Le Monelle“ trägt, war sie zum Wettbewerb „Mare di Roma Trophy in Pink“ an die Küstenregion bei Rom gefahren.

Zum Abendessen am Donnerstag gab es für die Mannschaft Rührei mit grünen Bohnen. Aber kurz nach der Mahlzeit, um etwa 22.40 Uhr, passierte das Furchtbare: Sofia klagte über Unwohlsein, bekam schwere Atemprobleme und kollabierte. Es war bekannt, dass die Sportlerin eine Milcheiweißallergie hatte. Das berichtet „t-online“.

Auf dem Campingplatz Roma Capitol spielten sich dramatische Szenen ab. Ihr Vater kämpfte um ihr Leben, brachte sie in ihr Zimmer und verabreichte die Notfallarznei. Dennoch verschlimmerte sich ihre Verfassung rapide. Ein Krankenwagen transportierte sie umgehend in die Grassi-Klinik in Ostia, doch alle Rettungsversuche waren vergeblich. Sofia starb in der Nacht zum Freitag, kurz nachdem sie in der Notfallambulanz angekommen war.

In Rom hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eröffnet und eine Obduktion des Leichnams angeordnet. Die zentrale Frage lautet: Wie konnte es zu dieser Tragödie kommen? Als wahrscheinlichster Grund für den Tod gilt ein anaphylaktischer Schock. Es besteht der Verdacht, dass das Essen unbeabsichtigt mit Milchbestandteilen kontaminiert war. Die Behörden versuchen jetzt genau nachzuvollziehen, was die junge Frau zu sich genommen hatte.

Bestürzung und Trauer: Turnier gestoppt

Die schreckliche Nachricht vom Tod Sofias führte zu sofortigen Konsequenzen. Alfa Omega Basket, der Organisator des Wettbewerbs, stoppte das Event am zweiten Spieltag. In einer offiziellen Erklärung hieß es: „In einem so dramatischen Moment halten wir es für unsere Pflicht, innezuhalten – aus Respekt vor dem Schmerz der Familie, der Teamkolleginnen und aller Beteiligten“.

Zusätzlich sagte der italienische Basketball-Dachverband FIP ein anderes Turnier in der Gegend Kampanien ab. Die Bestürzung in Sofias Heimatort Maddaloni ist riesig. Der dortige Bürgermeister, Andrea De Filippo, teilte seine Betroffenheit via Facebook mit den Worten: „Es ist ein Tag tiefer Traurigkeit für uns alle.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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