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Playoff-Schock für BonnBaskets verlieren Heimspiel, Bamberg dreht Partie gegen Ulm

Anton Gavel

Copyright: Swen Pförtner/dpa

Gavel und Bamberg machen den ersten Schritt in den Playoffs. (Archivbild)

Bamberg mit Aufholjagd, Favorit Bonn erlebt ein Debakel

Die Bamberg Baskets, amtierender deutscher Pokalchampion, haben einen Ausrutscher zum Auftakt der Playoffs in der Basketball-Bundesliga verhindert. Sie eroberten im Viertelfinale die erste Führung.

Die Mannschaft von Coach Anton Gavel bezwang den früheren Champion ratiopharm Ulm mit 80:74 (35:41). Eine beeindruckende Aufholjagd im letzten Spielabschnitt machte diesen Erfolg erst möglich. In der Serie, die nach dem Modus „Best-of-five“ ausgetragen wird, geht Bamberg somit 1:0 in Front. Das Team, das als erstes drei Siege verbucht, erreicht die nächste Runde. Die erfolgreichsten Punktesammler für die fränkische Mannschaft waren Demarcus Demonia (18) und Ibi Watson (16 Punkte).

Gavel mit Bamberg auf den Spuren seines Ulm-Coups

Für Coach Anton Gavel ist dies eine spezielle Konstellation. Der frühere Spieler hat mit seiner Bamberger Mannschaft eine beeindruckende zweite Saisonhälfte absolviert und möchte nun die Top-Teams wie den FC Bayern und Alba Berlin ärgern. Die Pointe dabei: Dieses Kunststück schaffte er bereits 2023, allerdings damals als Trainer von Ulm! Auf dem Weg zum überraschenden Titelgewinn warf er nacheinander erst Alba, dann Bayern und zum Schluss die Telekom Baskets Bonn aus dem Rennen.

Debakel für Bonn im eigenen Wohnzimmer

Für die Telekom Baskets Bonn nahm der Abend einen komplett anderen Verlauf. Im ersten Duell des Viertelfinales erlebte der Favorit vom Rhein eine schmerzhafte Niederlage vor eigenem Publikum. Gegen die Würzburg Baskets unterlagen die Bonner mit 54:69 (30:30).

Ein desaströser zweiter Spielabschnitt, in dem nur magere sieben Zähler gelangen, brach ihnen das Genick. Wegen dieses Misserfolgs liegt Bonn in der Serie nun 0:1 zurück und steht für das zweite Match zu Hause am Montag (18.30 Uhr/Dyn) bereits enorm unter Zugzwang. Auf der Seite der Würzburger überzeugte vor allem Davion Mintz, der 19 Punkte beisteuerte.

Am Sonntag müssen auch die hochgehandelten Favoriten aus München und Berlin ran. Sie treffen in ihren Auftaktpartien auf die Underdogs aus Trier und Vechta. Insbesondere die Mannschaft des Trainers Svetislav Pesic aus München wird als klarer Kandidat für die Meisterschaft gehandelt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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