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NBA Dennis Schröder will in Los Angeles "unerledigte Dinge" angehen – doch es gibt ein Problem

Dennis Schröder von den Los Angeles Lakers in Aktion.

Dennis Schröder am 21. Januar 2021 im NBA-Spiel der Los Angeles Lakers gegen die Detroit Pistons.

Nach der Gala bei der Heim-EM läuft es bei Dennis Schröder alles andere als rund. Eine Verletzung könnte ihn den Auftakt der NBA-Saison kosten.

Geduld ist eine Tugend. Im Fall von Basketball-Profi Dennis Schröder wird diese allerdings ziemlich strapaziert. Erst gab es Probleme mit seinem USA-Visum, weshalb er erst verspätet ins Training seines alten neuen Klubs Los Angeles Lakers einsteigen konnte. Nun macht ihm der Daumen an der rechten Hand Schwierigkeiten. Den Saisonstart mit den Lakers in der Nacht zu Mittwoch bei Meister Golden State Warriors droht der 29-Jährige zu verpassen.

Schröder ist laut Cheftrainer Darvin Ham „day to day“, das heißt, sein Gesundheitszustand wird jeden Tag neu bewertet. In einem Video vom Training am Sonntag (16. Oktober 2022) ist zu sehen, dass der Spielmacher mit einer Bandage an der Hand einige Würfe mit dem Basketball nimmt, allerdings in Socken. Die Zeit wird knapp.

Russell Westbrook als Spielverderber für Dennis Schröder?

Es läuft mehr als holprig für den Kapitän der Nationalmannschaft, dabei hat sich Schröder für den Neustart in Kalifornien so viel vorgenommen. Wie schon bei der Heim-EM, bei der er mit der Bronzemedaille den bislang größten Erfolg seiner Karriere feierte, möchte es der Braunschweiger seinen Zweiflern auch im Alltag zeigen.

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„Unerledigte Dinge“ will der Point Guard angehen, das betonte Schröder zuletzt immer wieder. Denn seine insgesamt enttäuschende erste Spielzeit bei den Lakers (2020/21) endete im Play-off-Achtelfinale, mit einem Schnitt von 15,4 Punkten in der Hauptrunde war er unter seinen Möglichkeiten geblieben.

Doch die Mission wird kompliziert. Auf seiner Position steht der sündhaft teure Russell Westbrook im Weg, trotz einer total verkorksten Premierensaison ist der neunmalige Allstar noch da. Schröder wird wie bei seinem einzigen Einsatz in der Vorbereitung, als er am vergangenen Mittwoch gegen die Minnesota Timberwolves (113:118) in gut neun Minuten ohne Punkt blieb, wohl meist von der Bank kommen. Das war beim ersten „Stint“ in LA noch anders.

Noch immer hält sich die Meldung, dass Schröder vor seinem Abschied von den Lakers ein Angebot über 84 Millionen Dollar für vier Jahre ausgeschlagen haben soll. Es habe „keinen Vertrag“ gegeben, sagte Schröder zuletzt, er habe deshalb „nichts abgelehnt“, was der US-Sportkanal ESPN als Wortklauberei abtat – zumal Schröder bei Instagram damals selbst über den verpassten Geldsegen gewitzelt hatte.

Fakt ist: Im besten Alter muss sich Schröder mit Kleingeld zufrieden geben, zumindest für NBA-Verhältnisse. 2,6 Millionen Dollar zahlen die Lakers dem Rückkehrer, der nach den Stationen Boston Celtics und Houston Rockets wieder an der Westküste spielt. Kein Risiko für den Klub, es funktioniert - oder eben nicht.

Und Schröder? Er bekommt eine zweite Chance in Lila und Gold. Sein Ziel bleibt es, „einen großen, langen Vertrag zu unterschreiben“. Mit Ehefrau Ellen, die das dritte gemeinsame Kind erwartet, besitzt Schröder ein Haus in Los Angeles. Ob die Familie diesmal länger dort bleibt oder erneut ein Umzug ansteht, muss sich zeigen.

Auch offen ist, wohin die Reise für den Rekordmeister geht. Die Lakers um den bald 38-jährigen LeBron James gewannen nur eins von sechs Vorbereitungsspielen, holten sich dabei zwei herbe Klatschen ab. Es gibt viele Fragezeichen in L.A. (sid)

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