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Totale DemütigungLakers lassen Sprössling von NBA-Superstar fallen

Bronny James von den Los Angeles Lakers

Copyright: IMAGO/ZUMA Press

Bronny James muss wieder in der G League ran.

Aktualisiert:

Peinliche Schlussphase gegen die Raptors, schwache Auftritte: Für Bronny James wird der Druck immer größer.

Nach seiner desolaten Leistung am vergangenen Wochenende haben die Los Angeles Lakers Bronny James in die unterklassige G League abgeschoben. Damit wird der Sohn von LeBron James vorerst nicht mehr in der NBA zu sehen sein.

Dafür gibt es auch einen Grund: Am Sonntag wäre den Lakers beinahe ein sicherer Sieg durch die Finger gerutscht – und das fast im Alleingang durch Bronny James. Der 22-Jährige hatte gegen die Toronto Raptors eine völlig desolate Vorstellung gezeigt. Jetzt muss Bronny James ohne seinen berühmten Vater LeBron James für die Coachella Valley Lakers wieder auflaufen.

Dabei hatte alles nach einem entspannten Sonntagabend ausgesehen. Das Team um NBA-Superstar Luka Doncic lag klar vorne. Lakers-Coach JJ Redick leerte deshalb die Bank und schickte auch Bronny James aufs Parkett. Was dann passierte? Der Vorsprung von 15 Punkten schmolz innerhalb weniger Minuten plötzlich auf wenige Zähler zusammen.

Bronny James zeigt desolate Leistung in der NBA

Der Trainer musste die Reißleine ziehen. Unnötige Ballverluste, dazu fehlende Kontrolle: Bronny James wurde wieder vom Feld genommen. In den sozialen Medien machten Videos der Szene schnell die Runde und sorgten für harsche Kritik. In der anschließenden Pressekonferenz war der Lakers-Coach sichtlich bedient und kündigte an, diesen Fehler nicht noch einmal machen zu wollen.

Die Erwartungen verfehlt der Aufbauspieler auch in seiner dritten NBA-Saison bei den Los Angeles Lakers deutlich. 2024 wurde er in der zweiten Runde an 55. Stelle gedraftet und bekam einen üppigen Millionenvertrag.

Die Zahlen sind bitter: Lediglich zwei Punkte erzielte er in drei Partien, bei insgesamt rund zehn Minuten Spielzeit. Schon in der Vorbereitung hatte er auf ganzer Linie versagt. Gegen die Toronto Raptors stand er knapp zwei Minuten auf dem Feld. Sein Plus-Minus-Wert in dieser Zeit: minus 11.

In der ausverkauften Arena in Los Angeles gab es vom Publikum für diese Leistung Pfiffe. Bronny James verließ das Parkett mit hängendem Kopf.

Für viele Experten ist klar: Es muss sich etwas tun. Schon jetzt kursieren Trade-Gerüchte. Ob Bronny James noch den Sprung zum verlässlichen NBA-Spieler schafft? Das hängt davon ab, ob er endlich konstant gute Leistungen bringt. Bislang ist ihm das nicht gelungen. Und die Geduld der Fans und des Franchises scheint begrenzt zu sein. (red)