OKC fegt Suns raus, Detroit droht die Blamage
NBA-Wahnsinn um DeutscheHartenstein souverän weiter, Wagner-Brüder vor großem Coup

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Der Meister ist eine Runde weiter: Die Oklahoma City Thunder gewannen alle vier Spiele gegen Phoenix.
Durchmarsch in die nächste Runde! Der amtierende Champion Oklahoma City Thunder hat als erste Mannschaft der NBA die zweite Playoff-Phase erreicht. Gegen die Phoenix Suns machte das Team mit dem deutschen Center Isaiah Hartenstein kurzen Prozess und gewann auch das vierte Duell. Ein 131:122 besiegelte den ungeschlagenen Einzug ins Halbfinale der Western Conference. Als nächster Gegner warten dort voraussichtlich die Los Angeles Lakers, die in ihrer Serie gegen die Houston Rockets mit 3:1 in Führung liegen.
Die Begegnung in Phoenix dominierte OKC über weite Strecken und sicherte sich den Sieg souverän. Eine bärenstarke Leistung zeigte dabei Center Hartenstein, der ein beeindruckendes Double-Double mit 18 Zählern und 12 Rebounds auflegte. Bester Punktesammler war wiederholt Shai Gilgeous-Alexander. Der Anwärter auf den Titel des wertvollsten Spielers der Saison steuerte 31 Punkte bei. „Wir waren bereit“, erklärte der Kanadier. „Wir lieben es, Basketball zu spielen. Wir sind eine Gruppe guter Kinder, die einfach gerne zusammen spielen.“
Sensation im Osten? Favorit steht vor dem Aus
Während der Meister seiner Favoritenstellung also gerecht wurde, droht dem Top-Team der Eastern Conference eine Riesen-Blamage. Gegen die Orlando Magic, bei denen die deutschen Nationalspieler Franz Wagner, Tristan da Silva und Moritz Wagner spielen, kassierten die Detroit Pistons ihre dritte Niederlage im vierten Match. Nach dem 88:94 in Orlando steht Detroit nun mit dem Rücken zur Wand und darf sich in der Nacht zu Donnerstag kein weiteres Straucheln erlauben.

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Mit Franz Wagner (links) auf dem Feld waren die Magic den Pistons klar überlegen.
Dabei gab es große Sorgen um Welt- und Europameister Franz Wagner bei den Magic, die nur als Achter in die Playoffs eingezogen waren. Wegen Wadenproblemen musste der Berliner in der zweiten Hälfte lange aussetzen, absolvierte nur 24 Minuten und fehlte im gesamten Schlussabschnitt auf dem Parkett. Trotzdem erreichte er eine starke Bilanz von 19 Zählern, 5 Rebounds und 3 Vorlagen. Top-Scorer für die Magic war Desmond Bane mit 22 Punkten, während selbst die 25 Zähler von Cade Cunningham für die Pistons nicht ausreichten. Wie die dpa meldet, benötigt Orlando jetzt nur noch einen Erfolg, um erstmals seit dem Jahr 2010 eine Playoff-Serie für sich zu entscheiden. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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