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NBA-Eklat Konsequenzen für Superstar Irving: Jetzt reagiert auch Nike

Kyrie Irving steht bei einem Spiel der Brooklyn Nets auf dem Platz

Kyrie Irvng, hier am 1. November 2022 beim Spiel der Brooklyn Nets gegen die Chicago Bulls, muss in der NBA derzeit zuschauen.

Vorerst keine Nike-Kooperation mehr für Kyrie Irving. Der umstrittene Basketball-Superstar aus der NBA sieht sich nach seiner Suspendierung bei den Brooklyn Nets mit weiteren Konsequenzen konfrontiert.

Der umstrittene NBA-Superstar Kyrie Irving (30) sieht sich nach Antisemitismus-Vorwürfen mit weiteren Konsequenzen konfrontiert. Der US-Sportartikelhersteller Nike wird die Zusammenarbeit vorerst aussetzen, wie das Unternehmen am Freitag (5. November 2022) mitteilte.

„Wir bei Nike glauben daran, dass es keinen Platz für Hassrede geben darf, und wir verurteilen jegliche Form von Antisemitismus. Wir sind zutiefst traurig und enttäuscht über die Situation und seine Auswirkung auf alle“, schrieb Nike in einer Stellungnahme, die US-Medien vorliegt.

NBA: Kyrie Irving vorerst ohne Nike-Kooperation

Irving hatte auf seinem Twitter-Account einen Link zu dem als antisemitisch kritisierten Film mit dem Titel „Hebrews to Negroes: Wake Up Black America“ geteilt, den US-Medien außerdem als rassistisch und frauenfeindlich, homo- sowie islamophob einstuften.

Nachdem es der Basketball-Star verpasst hatte, sich bei einer Presserunde von Antisemitismus abzugrenzen, suspendierten die Brooklyn Nets ihren Spieler für mindestens fünf Partien. Erst danach entschuldigte sich Irving auf seinem Instagram-Account. Im ersten von mindestens fünf Spielen ohne Kyrie Irving gewannen die Brooklyn Nets bei den Washington Wizards am Freitag 128:86.

Nach Angaben des US-Senders ESPN läuft der Vertrag zwischen Nike und Irving bis zum 1. Oktober 2023. Der umstrittene Basketball-Star hat beim Sportartikelhersteller seinen eigenen Schuh, den auch viele andere NBA-Spieler tragen. Die achte Ausgabe, den „Kyrie 8“, werde Nike nun aber nicht auf den Markt bringen, hieß es. Das war für den 8. November geplant. Zuletzt hatte Nike-Konkurrent Adidas bereits einen lukrativen Vertrag mit Musiker Kanye West (45) nach antisemitischen Äußerungen gekündigt.

NBA: LA Lakers schwächeln wieder

In den Spielen der NBA am Freitag haben die Los Angeles Lakers derweil im achten Saisonspiel ihre sechste Niederlage kassiert. Vor eigenem Publikum unterlag das Team um seinen schwächelnden Star LeBron James den Utah Jazz mit 116:130.

James war nach einer Fußverletzung nicht in Bestform, kam aber dennoch auf 17 Punkte, zehn Rebounds und acht Assists. Dennis Schröder muss nach einer Daumen-OP weiter auf seinen ersten Einsatz warten.

Ohne den am Knie verletzten Daniel Theis gewannen die Indiana Pacers 101:99 gegen Miami Heat. Ein ähnlich knapper Sieg gelang den Dallas Mavericks um den überragenden Luka Doncic (35/8/6) beim 111:110 gegen die Toronto Raptors. Zwei Punkte, zwei Rebounds und zwei Assists steuerte Nationalspieler Maximilian Kleber zum Sieg der Mavericks bei. (dpa/sid)

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