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NBA Basketball-Liga im Chaos: Corona-Welle trifft auch Dennis Schröder

NBA-Star Dennis Schröder im Zweikampf mit dem Shooting Guard der San Antonio Spurs, Derrick White.

Basketball-Star Dennis Schröder (hier im Zweikampf mit Spurs-Guard Derrick White am 27. November 2021) befindet sich aktuell im Corona-Protokoll der NBA.

Einer von vielen: Der deutsche Basketballnationalspieler Dennis Schröder befindet sich zurzeit im Corona-Protokoll der NBA. Grund für die Pause ist die heftige Infektionswelle, die sich in den USA ausbreitet.

Milwaukee. Am ersten Weihnachtstag (25. Dezember 2021) hat es auch Dennis Schröder (28) erwischt: Kurz vor Beginn des Christmas Game am Samstag bei Meister Milwaukee Bucks gaben die Boston Celtics bekannt, dass der deutsche Basketball-Nationalspieler ins Coronaprotokoll der NBA aufgenommen wurde, heißt: er befindet sich in Quarantäne.

Insgesamt fehlten dem Rekordchampion neun Spieler alleine wegen Corona. Durch einige Verletzungen stand den Celtics nur ein Rumpfkader mit zwölf Akteuren zur Verfügung, wovon bei den Bucks nur acht zum Einsatz kamen. Schon an Heiligabend waren fünf Celtics-Spieler aus dem Team genommen worden - darunter Center Enes Kanter Freedom (29).

NBA-Superstar Antetokounmpo dominiert bei Comeback

Trotz der Ausfälle kam Boston der Überraschung nahe und unterlag nach langer und teilweise deutlicher Führung (19 Punkte) nur knapp mit 113:117. Bei Milwaukee kam Superstar Giannis Antetokounmpo (27) bei seinem Comeback als bester Werfer der Partie auf 36 Punkte. Der Final-MVP der Vorsaison war durch das Coronaprotokoll seit dem 14. Dezember zum Zuschauen verdammt gewesen.

Die Celtics gehören zu den am heftigsten betroffenen Teams der durch die Omikron-Welle in den USA geschwächten Liga. Vor der Partie in Milwaukee statteten sie Forward Al-Farouq Aminu (31) und Center Norvel Pelle (28) deshalb mit Zehntagesverträgen aus. Zuvor hatten sie bereits Ex-Allstar Joe Johnson (40) verpflichtet.

Aufgrund der Corona-Ausfälle verschiebt die NBA den Start der G-League der Farmteams vom 27. Dezember auf den 5. Januar. Die NBA-Teams füllen derzeit ihre Kader mit Ersatzspielern auf, die sie mit kurzfristigen Verträgen ausstatten - viele davon aus der G-League.

Mavs trotz Corona-Ausfällen konkurrenzfähig

Die Dallas Mavericks zeigten ohne zahlreiche Stammspieler eine gute Leistung beim Topteam Utah Jazz. Doch am Ende stand ein 116:120. Maxi Kleber (29) befindet sich ebenso wie Superstar Luka Doncic (22) und fünf weitere Mavs-Profis im Corona-Protokoll.

Auch die Brooklyn Nets waren davon zuletzt stark betroffen. Nachdem drei Spiele verschoben wurden, weil die Nets zu wenige Spieler hatten, siegten sie auch ohne ihre Stars Kevin Durant (33) und Kyrie Irving (29) bei den kriselnden Los Angeles Lakers mit 122:115. Für die Lakers war es die fünfte Niederlage in Serie. James Harden (32) für die Nets und Russell Westbrook (33) für die Lakers verbuchten jeweils ein sogenanntes Triple Double mit zweistelligen Werten in drei Kategorien. Superstar LeBron James (36) erzielte 39 Punkte.

NBA-Superstar Curry zeigt endlich, dass er auch Christmas Games kann

Angeführt vom überragenden Stephen Curry (33) haben die Golden State Warriors in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA am ersten Weihnachtsfeiertag das Topspiel bei den Phoenix Suns gewonnen. Der Superstar erzielte beim 116:107 insgesamt 33 Punkte und stellte damit einen persönlichen Rekord bei den sogenannten Christmas Games auf. Für den Warriors-Star war es das erste Weihnachtsspiel mit mehr als 20 Punkten.

Einen weiteren Meilenstein verpasste der Dreierkönig denkbar knapp: Mit fünf verwandelten Distanzwürfen steht der Point Guard nun bei 2999 Dreiern in seiner NBA-Karriere. Der Ausnahmekönner hatte Mitte des Monats seinen 2974. Drei-Punkte-Wurf in der US-Profiliga verbucht und damit die alte Bestmarke von Scharfschütze Ray Allen (46) verbessert.

Die Warriors, die aufgrund der Corona-Welle in der NBA ohne drei ihrer vier Topscorer angereist waren, entrissen den Suns mit nun 27 Siegen aus 33 Spielen die Führung in der Western Conference. Zum Sieg trug auch Otto Porter jr. (28) bei, der 13 seiner 19 Punkte im Schlussabschnitt erzielte. (sid/dpa)

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