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NBA-Beben in EuropaMilliarden-Angebote für Europa-Ableger, deutsche Teams im Rennen

NBA-Commissioner Adam Silver

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Adam Silver und die NBA treiben ihre Europa-Pläne voran. (Archivbild)

Irre Summen für NBA in Europa!

Ein Knaller für die Basketball-Szene! Die nordamerikanische Liga NBA plant einen Ableger in Europa und hat dafür, wie die dpa berichtet, bereits Offerten in Milliardenhöhe bekommen. Aus Kreisen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, wird gemeldet, dass für einen festen Startplatz Gebote zwischen 500 Millionen und über einer Milliarde Dollar (etwa 860 Millionen Euro) vorliegen.

Deutsche Vereine dürfen hoffen

Welche Städte am Ende den Zuschlag erhalten, ist noch nicht öffentlich. Für deutsche Basketball-Fans gibt es aber einen Hoffnungsschimmer: Alba Berlin und der FC Bayern München werden als vielversprechende Anwärter gehandelt.

Alba-Geschäftsführer Marco Baldi

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Baldi und Alba wollen in der NBA Europe dabei sein. (Archivbild)

Mark Tatum, stellvertretender Commissioner der NBA, zeigte sich beeindruckt und sagte der dpa: «Das Ausmaß des Engagements und die Höhe der Gebote spiegeln das Vertrauen des Marktes in unser vorgeschlagenes Modell sowie das enorme, noch unerschlossene Potenzial des europäischen Basketballs wider.» Man werde die Gebote nun eingehender prüfen und die Partner in die engere Wahl nehmen, «die unsere Vision und unser Engagement für die Beschleunigung des Wachstums dieses Sports auf dem gesamten Kontinent teilen.» Tatum gab keine weiteren Details bekannt.

So sieht der Plan für die neue Liga aus

Die NBA möchte die Europa-Liga zusammen mit dem Weltverband Fiba im Jahr 2027 starten. Es soll bis zu zwölf feste Plätze geben. Vier weitere Mannschaften können sich zusätzlich sportlich für die Teilnahme qualifizieren. Die Liga hat dabei besonders große Metropolen wie London, Paris oder Rom im Auge. Nicht in jeder dieser Städte gibt es aber schon einen Profiverein, der für einen solchen Platz infrage käme.

Laut dpa-Informationen zeigen mehr als 120 Investoren Interesse, darunter auch bereits bestehende Mannschaften. Besonders pikant: Sogar Klubs aus der konkurrierenden Euroleague sollen dazugehören. Nachdem die Beziehung zwischen der Euroleague und den Projekt-Organisatoren lange als schwierig galt, soll es nun wieder Gespräche über eine Zusammenarbeit geben. Die NBA will die Teilnehmer und den genauen Starttermin schrittweise verkünden. Das Portal «The Athletic» zitierte eine weitere Quelle, die noch «wochenlange zähe Verhandlungen» erwartet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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