Letzter Spieltag: So dramatisch lief die Playoff-Jagd
Jubel und bittere TränenBBL-Hauptrunde beendet Bonn in Playoffs, zwei Teams fliegen raus

Copyright: Matthias Stickel/dpa
Jack Kayil und Alba Berlin haben sich Platz zwei gesichert. (Archivbild)
Den zweiten Tabellenplatz in der Basketball-Bundesliga hat sich Alba Berlin am finalen Spieltag der Hauptrunde geholt. In der heimischen Max-Schmeling-Halle gelang den Berlinern ein deutlicher 83:65-Erfolg über den Aufsteiger Science City Jena. Mit diesem Sieg festigten sie ihre Position direkt hinter dem Spitzenreiter Bayern München und sicherten sich so den Heimvorteil für die ersten beiden Runden der Playoffs.
Bonn verliert – und jubelt trotzdem
Eine Niederlage mussten auch die Telekom Baskets Bonn am finalen Spieltag einstecken. Mit 83:102 unterlagen sie dem Pokalsieger BMA365 Bamberg Baskets. Sorgen machen müssen sich die Rheinländer aber nicht: Ihre direkte Qualifikation für die Playoffs stand als Tabellenvierter bereits fest. Auch die Fitness First Würzburg Baskets sowie der letztjährige Finalist ratiopharm Ulm haben ihr Ticket für die K.-o.-Runde sicher in der Tasche.
Wahnsinns-Krimi um die Play-In-Plätze
Ein echter Krimi spielte sich bei der Vergabe der Play-In-Plätze ab. Am Schluss durften Rasta Vechta, die Vet-Concept Gladiators Trier, die Rostock Seawolves und die MHP Riesen Ludwigsburg jubeln. Was die Sache so besonders macht: Jede dieser vier Mannschaften beendet die Saison nach 34 Partien mit einer komplett ausgeglichenen Statistik von 17 Erfolgen und 17 Pleiten.
Für die Niners Chemnitz und die EWE Baskets Oldenburg ist die Stimmung hingegen im Keller. Für diese beiden Teams endete die Saison mit einer herben Enttäuschung, denn durch die Niederlagen am finalen Spieltag zerplatzte der Playoff-Traum.
Der Fahrplan für die Play-Ins
Am Dienstag stehen die Play-In-Duelle an: Vechta trifft auf Trier und Rostock bekommt es mit Ludwigsburg zu tun. Wer das Match zwischen Vechta und Trier für sich entscheidet, hat sein Playoff-Ticket sofort sicher. Der unterlegene Verein erhält jedoch eine weitere Möglichkeit: Am Donnerstag geht es für ihn gegen den siegreichen Club aus dem Duell Rostock gegen Ludwigsburg um den allerletzten Platz in den Playoffs.
Am darauffolgenden Samstag starten dann die Playoffs. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
