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Lego Star Wars ExecutorDas längste Lego-Set aller Zeiten: So viel Platz braucht der Supersternzerstörer

Lego Star Wars Supersternzerstörer Executor (75457) vor blauem Hyperraum-Hintergrund, daneben ein kleiner Sternzerstörer und eine Brückenszene mit Darth Vader und Kopfgeldjägern als Minifiguren.

Copyright: Produktbilder via Lego.com / Hintergrund: Gemini 2.5 / EXPRESS.de

Der Supersternzerstörer Executor (75457) bringt es auf 136 Zentimeter Länge und 6.130 Teile. Dazu gehören ein Sternzerstörer im gleichen Maßstab und eine Brückenszene mit Darth Vader und allen sechs Kopfgeldjägern aus „Das Imperium schlägt zurück".

Aktualisiert:

Darth Vaders Flaggschiff ist zurück – und diesmal ist der Supersternzerstörer Executor länger als jedes andere Lego-Set vor ihm. Wir zeigen dir, was das gigantische Set kann, was es kostet und für wen es sich lohnt.

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Dein Lego-Regal ist eher klein? Dann wird es jetzt erst richtig knapp. Lego hat den Supersternzerstörer Executor (75457) auf den Markt gebracht, und der sprengt so ziemlich jedes Maß: 136 Zentimeter Länge, 50 Zentimeter Breite, 20 Zentimeter Höhe. Damit ist das Set das bislang längste Lego-Star-Wars-Modell und überhaupt das längste Lego-Modell, das je gebaut wurde. Dazu kommen 6.130 Teile, sieben Minifiguren, darunter alle sechs Kopfgeldjäger aus „Das Imperium schlägt zurück“, und ein Preis, der nichts für den spontanen Impulskauf ist: 749,99 Euro.

* Supersternzerstörer Executor im Lego Shop ➔

Wir haben uns angeschaut, was in dem Riesenkarton steckt, für wen er sich lohnt und wo du besser zweimal nachrechnest.

Hinweis: Bis zum 3. Oktober erst einmal für Lego-Insiders vorbehalten. Damit ist nichts weiter gemeint, als ein Kundenkonto bei Lego. Wer eher kaufen möchte, kann sich daher einfach kostenlos registrieren.

Ein Lego-Rekord, der Platz braucht

Der Executor stammt aus der Ultimate Collector Series (UCS), der Premium-Linie für erwachsene Sammler. Gebaut wird Darth Vaders dolchförmiges Flaggschiff aus „Das Imperium schlägt zurück“. Zum Vergleich: Der bisher einzige UCS-Supersternzerstörer (10221) erschien 2011, war rund 124 Zentimeter lang und kam auf 3.152 Teile. Der Nachfolger legt also gut 12 Zentimeter und fast doppelt so viele Steine drauf.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick:

  1. Setnummer: 75457
  2. Teile: 6.130
  3. Maße: 136 x 50 x 20 cm (L x B x H)
  4. Minifiguren: 7
  5. Altersempfehlung: 18+
  6. UVP: 749,99 Euro
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Beim Aufstellen solltest du also vorher den Zollstock zücken. Allein die Stellfläche entspricht der einer ordentlichen Kommode, und fürs Verschicken wiegt der Karton knapp 9,3 Kilogramm.

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Mehr als nur ein langer Keil?

Auch wenn die schiere Länge der Hingucker ist: Der Executor ist nicht einfach ein Brett mit Triebwerken. Lego verspricht Details wie die Brücke und die zahlreichen Triebwerke des Originals. Für die Fenster-Optik sorgen neue 1x4-Fliesen mit Fensterdruck, die über die Gräben und die Oberseite des Schiffs verteilt sind.

Ein Ständer gehört dazu, auf dem du das Schiff präsentierst. Neben ihm steht ein Sternzerstörer im selben Maßstab. Der ist kein Gimmick, sondern ein Größenvergleich: Wer sehen will, wie gewaltig ein „normaler“ imperialer Sternzerstörer neben einem Supersternzerstörer wirkt, bekommt hier die Antwort in Steinen. Wenn du genau hinschaust, findest du auf der Brücke des kleinen Schiffs übrigens ein Easter Egg: eine bedruckte Rundfliese mit dem Umriss des Millennium Falken. Eine Anspielung auf Han Solos Versteckspiel im Asteroidenfeld.

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Sieben Lego-Star-Wars-Minifiguren, sechs davon Kopfgeldjäger

Für Sammler dürfte das der eigentliche Hauptgrund sein. Erstmals stecken alle sechs Kopfgeldjäger, die Darth Vader in „Das Imperium schlägt zurück“ auf die Jagd nach dem Millennium Falken schickt, in einem einzigen Set:

  1. Boba Fett
  2. Dengar
  3. Bossk
  4. IG-88
  5. 4-LOM
  6. Zuckuss

Dazu kommt Darth Vader selbst. Wer die Figuren bisher komplett haben wollte, musste mehrere Sets kaufen, etwa den alten Super Star Destroyer (10221), die Boba Fetts Slave I (75243) und das Bounty Hunter Speeder Bike Battle Pack (75167). Die meisten Figuren sind neu oder überarbeitet, etwa durch neue Bedruckungen oder neue Beine und Arme. Besonders Zuckuss dürfte Fans freuen, den es bislang nur in einem einzigen Set gab. Boba Fett ist dagegen eine Mischung aus bestehenden Teilen, ergänzt um zwei Elemente, die bei ihm neu sind.

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Aufgestellt werden die Figuren auf einem kleinen Modell der Executor-Brücke mit Namensplakette. So kannst du die Szene nachstellen, in der Vader seine Kopfgeldjäger-Auswahl trifft. Als Mini-Diorama funktioniert das gut, auch wenn es neben dem Riesenschiff fast untergeht.

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Für sehr kurze Zeit gratis dazu: Darth Vaders Lichtschwert und mehr

Wer jetzt im Lego Shop zuschlägt, bekommt folgende Extras dazu:

  1. Darth Vaders Lichtschwert (40897): Der baubare Schwertgriff mit Ständer und Namensplakette hat 174 Teile und einen Wert von 29,99 Euro. Du bekommst ihn vom 1. bis 7. Oktober 2026 zum Executor dazu, solange der Vorrat reicht.
  2. Astrobot (40899): Dieses zweite Gratisset landet zum Verkaufsstart ebenfalls im Warenkorb.
  3. Insiders-Punkte: Bei einer Bestellung im Lego Shop gibt es Punkte im Wert von 37,50 Euro.
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Das Lichtschwert ist eine nette Dreingabe. Allerdings gab es ein solches Set in ähnlicher Form schon mehrfach, besonders innovativ ist es also nicht. Ein Kaufgrund allein ist es also nicht.

Wann und wo kannst du den Lego Star Wars Executor kaufen?

Der Verkauf läuft für Lego Insiders seit dem 1. Oktober 2026 im Lego Onlineshop. Für alle anderen startet der reguläre Verkauf am 4. Oktober 2026. Das Set ist zunächst exklusiv bei Lego erhältlich. Das gilt für mindestens drei Monate. Wie schnell die Gratisbeigaben vergriffen sind, lässt sich nicht vorhersagen, daher lohnt ein Blick in den Shop.

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Was kostet der Spaß wirklich?

749,99 Euro sind eine Ansage, keine Frage. Umgerechnet kostet jeder Stein rund 12,2 Cent. Das ist für ein UCS-Set ein ordentlicher, aber kein überzogener Wert, zumal du viel Material und sieben Minifiguren bekommst. Zur Einordnung: Der Todesstern (75419) aus dem Vorjahr kostet 999,99 Euro bei 9.023 Teilen*.

Kritischer sieht es bei zwei Punkten aus:

  1. Platz: Ein 1,36-Meter-Schiff braucht Fläche. Wer keine passende Vitrine, Kommode oder Wand hat, kauft vor allem Karton.
  2. Preis: Auch mit Insiders-Punkten und Gratisbeigaben bleibt es ein Set für Menschen, die gezielt sammeln und bewusst investieren. Da das Set zunächst exklusiv bei Lego erhältlich ist, gibt es noch keine Rabatte von anderen Händlern. Das meiste fürs Geld bekommst du aktuell deshalb über die Gratisbeigaben zum Verkaufsstart.
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Für wen lohnt sich der Executor?

Wenn du Star Wars liebst, gerne lange und konzentriert baust und die Kopfgeldjäger-Szene aus „Das Imperium schlägt zurück" magst, bekommst du mit dem Executor ein Set, das es so nie zuvor gab. Als Geschenk für Fans, die schon alles haben, ist es ohnehin ein echter Hingucker. Die Executor ist übrigens nicht nur ein Monument für Fans: Im Film taucht sie nur kurz auf und wird in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ schon wieder zerstört. Auf deinem Regal darf sie deutlich länger bleiben.

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Wer dagegen Platz oder Budget im Blick behalten muss, kann auf die Preisentwicklung warten oder auf kleinere Star-Wars-Sets ausweichen. Das Set ist so groß wie sein Ruf, aber eben auch so teuer.

Fazit zum Supersternzerstörer

Der Lego Star Wars Supersternzerstörer Executor (75457) ist ein Rekordbrecher mit klarer Zielgruppe: Sammler, die Wert auf Größe, Minifiguren und Filmnähe legen. Die 136 Zentimeter Länge sorgen für den Wow-Effekt, die sechs Kopfgeldjäger in einem Set für den Sammlerwert, die Gratisbeigaben für einen kleinen Bonus.

* Supersternzerstörer Executor im Lego Shop ➔

Gleichzeitig gilt: Platz und Preis wollen gut überlegt sein. Wenn du beides hast, ist der Executor das aktuell wohl eindrucksvollste Star-Wars-Set im Lego-Sortiment.