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Garmin CirqaDer bildschirmlose Fitnesstracker ist auf dem Markt

Copyright: Bildmaterial via. Otto.de

Garmn Cirq Fitness-Tracker erstmalig ohne Display.

Mit dem Cirqa bringt Garmin erstmals einen Fitnesstracker ohne Display auf den Markt, der Gesundheits- und Trainingsdaten rund um die Uhr erfasst und alle Auswertungen über die Garmin-Connect-App bereitstellt.

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Garmin erweitert sein Wearable-Sortiment um ein neues Modell, das eine wachsende Produktkategorie bedient: Fitnesstracker ohne Display. Der Cirqa wurde am 24. Juli 2026 vorgestellt und ist seither bei Otto für 199,99 Euro auf dem Markt. Damit reagiert Garmin auf einen Trend, den zuletzt bereits andere Hersteller wie Whoop, Amazfit, Polar und Google mit dem Fitbit Air bedient haben.

Was ist ein bildschirmloser Fitnesstracker?

Displaylose Fitnesstracker verzichten bewusst auf einen eigenen Bildschirm am Handgelenk. Alle erfassten Werte werden stattdessen in einer zugehörigen Smartphone-App angezeigt und ausgewertet. Der Verzicht auf ein Display hat handfeste technische Vorteile: Das Gehäuse kann kleiner und leichter gebaut werden, der Stromverbrauch sinkt erheblich, und die Akkulaufzeit steigt spürbar. Beim Cirqa gibt Garmin eine Laufzeit von bis zu zehn Tagen pro Ladung an – deutlich mehr, als viele Smartwatches mit Display erreichen.

Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das in der Praxis: seltener laden, weniger Ablenkung durch Benachrichtigungen und ein Gerät, das im Alltag kaum auffällt.

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Ausstattung und Sensorik im Detail

Der Cirqa erfasst eine breite Palette an Gesundheits- und Fitnessdaten. Dazu zählen die von Garmin bekannte Body-Battery-Metrik zur Einschätzung der Energiereserven, der Stresslevel, die Herzfrequenzvariabilität (HFV) sowie der geschätzte VO2max-Wert als Indikator für die aerobe Leistungsfähigkeit. Diese Werte fließen in der Garmin-Connect-App in eine Gesamteinschätzung von Trainingszustand und Trainingsfortschritt ein.

Ergänzt wird das Ganze durch eine Schlafanalyse mit Sleep Score, die Aufschluss über Schlafphasen und Schlafqualität gibt. Ein integrierter Schlafcoach liefert darauf aufbauend individuelle Hinweise zum Biorhythmus. Auch Funktionen zur Frauengesundheit sind Teil des Funktionsumfangs, etwa zur Zyklusverfolgung.

Bei der Aktivitätserkennung setzt Garmin auf Automatisierung: Mehr als 80 Sportarten werden selbstständig erkannt, darunter Laufen, Gehen, Radfahren und Yoga. Wer eine bestimmte Aktivität bevorzugt, kann diese über eine physische Taste am Gehäuse direkt starten. Ein eigenes GPS-Modul besitzt der Cirqa nicht; für Streckenaufzeichnungen greift das Gerät per Bluetooth auf das GPS-Signal des gekoppelten Smartphones zurück. Die Verbindung erfolgt sowohl über Bluetooth als auch über ANT+, kompatibel sind sowohl Android- als auch iOS-Geräte.

Design, Farben und Größen

Das Armband ist in den Farbvarianten Schwarz, French Gray, Malve und Kapitänsblau erhältlich. Zusätzlich bietet Garmin separate Wechselarmbänder in weiteren Farbtönen sowie eine Ausführung für den Oberarm an. Erhältlich ist der Cirqa in zwei Größen: S–M für einen Handgelenkumfang von 120 bis 200 Millimetern und L–XL für 145 bis 240 Millimeter.

Einordnung im Marktumfeld

Der Markt für bildschirmlose Wearables ist in den vergangenen Jahren spürbar gewachsen. Anbieter wie Whoop setzen dabei traditionell auf ein Abomodell, bei dem die volle Funktionalität nur gegen eine monatliche Gebühr freigeschaltet wird. Der Cirqa unterscheidet sich hier: Garmin verzichtet auf ein Abonnement, sämtliche Funktionen stehen nach dem einmaligen Kauf zur Verfügung. Das kann für Verbraucher ein relevantes Entscheidungskriterium sein, wenn sie die Gesamtkosten eines Wearables über mehrere Jahre betrachten.

Mit 199,99 Euro positioniert sich der Cirqa preislich im oberen Mittelfeld der Kategorie, oberhalb einfacher Fitnessarmbänder, aber unterhalb vieler vollausgestatteter Smartwatches mit Display.

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Für welche Zielgruppe eignet sich der Cirqa?

Displaylose Tracker richten sich an eine bestimmte Nutzergruppe: Menschen, die ihre Gesundheits- und Trainingsdaten kontinuierlich erfassen möchten, ohne im Alltag ein weiteres Display zu nutzen. Das kann für Personen relevant sein, die bewusst ihre Bildschirmzeit reduzieren wollen, ebenso wie für alle, die ein möglichst unauffälliges und leichtes Gerät bevorzugen, etwa beim Sport oder nachts während des Schlafs. Auch wer bereits Erfahrung mit Garmin-Geräten und der Connect-App hat, findet sich schnell zurecht, da der Cirqa auf dieselbe Dateninfrastruktur zugreift wie andere Garmin-Produkte.

Verfügbarkeit und Bezugsquelle

Der Garmin Cirqa ist unter anderem bei Otto erhältlich. Der Kaufpreis liegt bei 199,99 Euro. Otto bietet dabei die für den Handel üblichen Services wie Rückgabemöglichkeiten und Kundenservice.

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