Bettwäsche wechseln, Kissen waschen, Matratze reinigen: Für jedes Teil im Bett gilt ein anderer Rhythmus. Wir erklären, was regelmäßig in die Waschmaschine gehört, wann Lüften ausreicht und welche Pflege deiner Matratze wirklich guttut – mit Produktbeispielen aus dem Sortiment von bett1.de.
Bettwäsche, Kissen, MatratzeSo oft solltest du dein Bett reinigen

Copyright: Produktbild bett1.de / Zusatzbilder: Gemini 2.5 Flash Image / EXPRESS.de
Frische Bettwäsche und eine gepflegte Matratze sorgen für ein angenehmes Schlafklima: Bezüge gehören regelmäßig in die Waschmaschine, die Matratzenoberfläche sollte trocken abgesaugt werden.

Aktualisiert:
Bettpflege: Nicht alles muss gleich oft gereinigt werden
Bettwäsche, Kissen und Matratze brauchen jeweils eine andere Pflege. In den folgenden Abschnitten erfährst du, was regelmäßig in die Waschmaschine gehört, wann Lüften ausreicht und wie du deine Matratze trocken und sauber hältst. Die wichtigsten Intervalle findest du am Ende des Ratgebers noch einmal kompakt zusammengefasst.
Warum das Bett mehr Pflege braucht als nur frische Bettwäsche
Nach einer Nacht liegen nicht nur wir selbst im Bett, sondern auch Schweiß, Hautschuppen, Hautfett und Staub. Ein Teil davon bleibt im Bezug hängen, anderes gelangt mit der Zeit in Kissen, Bettdecke und Matratze. Hausstaubmilben finden dort zudem Nahrung – vor allem in Form abgestorbener Hautschuppen.
Das bedeutet nicht, dass das Bett ständig desinfiziert werden muss. Im normalen Privathaushalt genügt eine regelmäßige, passende Pflege. Entscheidend ist, die verschiedenen Bestandteile nicht über einen Kamm zu scheren: Der Bettbezug braucht deutlich häufiger eine Wäsche als das Kissen oder die Matratze.
Bettwäsche: Alle ein bis zwei Wochen wechseln
Für Bettbezug, Kissenbezug und Spannbettlaken hat sich ein Wechsel alle ein bis zwei Wochen bewährt. Wer nachts stark schwitzt, im Sommer schnell überhitzt oder mit Haustieren im Bett schläft, sollte die Bettwäsche häufiger wechseln. Auch nach einer Krankheit ist ein zusätzlicher Waschgang sinnvoll.
Bei einer Hausstaubmilbenallergie kann es sinnvoll sein, die Bettwäsche wöchentlich zu wechseln und – sofern das Pflegeetikett es erlaubt – bei 60 Grad zu waschen.
So wird Bettwäsche richtig sauber
- Pflegeetikett prüfen und die Bettwäsche möglichst bei 60 Grad waschen, wenn das Material es erlaubt.
- Bezüge vor dem Waschen auf links drehen und Reißverschlüsse oder Knöpfe schließen.
- Die Wäsche nach dem Waschen vollständig trocknen lassen. Feuchtigkeit, die im Stoff bleibt, kann muffige Gerüche begünstigen.
- Nicht automatisch Hygienespüler verwenden: Für einen normalen Haushalt sind sie in der Regel nicht erforderlich.
Bei normal verschmutzter Wäsche reichen oft niedrigere Temperaturen. Für Bettwäsche gelten jedoch andere hygienische Anforderungen als etwa für leicht getragene Oberbekleidung. Das Umweltbundesamt nennt für Bettwäsche je nach Situation 40 oder 60 Grad; bei Allergien und dem Ziel, Milben zu reduzieren, sind 60 Grad mit einem geeigneten Waschmittel der verlässlichere Richtwert.
Material und Pflege: Drei Bettwäsche-Beispiele aus dem bett1-Sortiment
Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf Material, Waschbarkeit und die passende Größe.
BODYGUARD® Jersey-Spannbettlaken: Besteht laut Hersteller aus 96 Prozent Baumwolle und 4 Prozent Elastan, ist bis 60 Grad waschbar und hat eine Steghöhe von rund 30 Zentimetern – passend für Matratzen bis etwa 22 Zentimeter Höhe.
➔ BODYGUARD® Jersey-Spannbettlaken bei bett1.de*
Für warme Nächte ist die SOFT BREEZE® Satin-Bettwäsche gedacht, denn sie ist auf ein luftigeres, kühleres Hautgefühl im Sommer ausgerichtet. Sie besteht aus 100 Prozent Baumwolle, hat laut Hersteller eine Fadendichte von 300 und ist bis 60 Grad waschbar.

Copyright: bett1.de
SOFT BREEZE® Satin-Bettwäsche
➔ SOFT BREEZE® Satin-Bettwäsche bei bett1.de*
Wer es im Winter kuscheliger mag, findet mit der BODYGUARD® Flanell-Bettwäsche eine Variante aus 100 Prozent Baumwolle. Sie ist ebenfalls bis 60 Grad waschbar, für die schonende Trocknung im Trockner geeignet und laut Hersteller nach Oeko-Tex® Standard 100, Klasse I, zertifiziert.
➔ BODYGUARD® Flanell-Bettwäsche bei bett1.de*
Kissen und Bettdecke: Mehrmals im Jahr reinigen
Kissen und Bettdecke werden oft vergessen, obwohl Schweiß und Hautschuppen durch den Bezug hindurch in die Füllung gelangen können. Bei Hausstaubmilbenallergie empfiehlt der Allergieinformationsdienst, waschbare Kissen und Bettdecken etwa alle drei Monate bei 60 Grad zu reinigen. Das Umweltbundesamt spricht von einer Reinigung mehrmals im Jahr.
Welche Empfehlung im Einzelfall passt, hängt vom Material, vom Pflegeetikett und von den persönlichen Gewohnheiten ab. Wer stark schwitzt, unter einer Hausstaubmilbenallergie leidet oder mit Haustieren im Bett schläft, sollte eher den kürzeren Abstand wählen.
Kissen aus Schaum: Bezug waschen, Kern trocken halten
Bei Kissen aus Visco- oder Kaltschaum ist die Pflege etwas anders als bei einem klassischen Feder- oder Synthetikkissen. Bei den beiden hier genannten bett1-Modellen beziehen sich die Waschhinweise ausdrücklich auf den abnehmbaren Bezug; daraus sollte nicht abgeleitet werden, dass das gesamte Kissen maschinenwaschbar ist. Vor der Reinigung sollte deshalb immer die Pflegeanleitung des konkreten Modells geprüft werden.
Ein Beispiel ist das BODYGUARD® Visco-Kissen: Es ist laut Hersteller höhenverstellbar, enthält Visco-Schaumflocken und hat einen bei 60 Grad waschbaren HyBreeze® Funktionsbezug. Das Kissen misst etwa 40 x 80 Zentimeter und ist rund 15 Zentimeter hoch.
➔ BODYGUARD® Visco-Kissen bei bett1.de*
Das BODYGUARD® Nackenstützkissen ist laut Hersteller für die Rückenlage ausgelegt und bietet zwei unterschiedlich hohe Seiten. Der weiche, hochelastische Schaum ist mit einem bei 60 Grad waschbaren HyBreeze® Funktionsbezug ausgestattet; die Maße liegen bei etwa 32 x 70 Zentimetern, die Höhe bei 10 beziehungsweise 12 Zentimetern.

Copyright: bett1.de
BODYGUARD® Nackenstützkissen
➔ BODYGUARD® Nackenstützkissen bei bett1.de*
Daunen- und Federbettwaren benötigen besondere Aufmerksamkeit. Sie müssen nach dem Waschen vollständig trocknen, damit die Füllung nicht verklumpt und keine Restfeuchtigkeit zurückbleibt. Passt das Bettzeug nicht in die eigene Waschmaschine oder fehlt die Möglichkeit, es gründlich zu trocknen, ist eine professionelle Reinigung oft die bessere Wahl.
Lüften ersetzt die Wäsche nicht – hilft aber zwischendurch
Direkt nach dem Aufstehen sollte die Bettdecke nicht sofort glatt über das gesamte Bett gelegt werden. Schlage sie zurück, nimm die Kissen von der Matratze und lüfte das Schlafzimmer. So kann die über Nacht entstandene Feuchtigkeit besser entweichen.
Luft und Tageslicht sind eine sinnvolle Zwischenpflege. Sie ersetzen jedoch nicht den Waschgang, wenn Kissen oder Bettdecke verschmutzt sind oder unangenehm riechen.
Matratze reinigen: Bezug und Kern getrennt betrachten
Bei der Matratze ist die wichtigste Unterscheidung: Der abnehmbare Bezug kann – sofern vom Hersteller vorgesehen – gewaschen werden. Der Matratzenkern gehört dagegen nicht in die Waschmaschine und sollte auch nicht mit Wasser, Dampf oder Reinigungsschaum durchnässt werden.
Matratzenbezug: Pflegeetikett entscheidet
Viele Matratzenbezüge lassen sich abnehmen und bei 60 Grad waschen. Wie oft das nötig ist, hängt von der Nutzung ab. Als praktikable Faustregel gilt: einmal im Jahr gründlich reinigen – bei Flecken, starkem Schwitzen oder Allergien entsprechend früher.
Vor dem Abziehen sollte geprüft werden, ob der Bezug aus mehreren Teilen besteht und wie er wieder aufgezogen wird. Nach dem Waschen muss er vollständig trocknen. Achte auch auf die Angaben des Herstellers.
Matratzenkern: Trocken reinigen statt durchnässen
Die Matratzenoberfläche lässt sich regelmäßig mit einer Polster- oder Matratzendüse des Staubsaugers absaugen. Ein ungefähr monatlicher Rhythmus ist eine gute Orientierung, sofern die Oberfläche sichtbar Staub sammelt oder die Matratze stark genutzt wird.
Bei Hausmitteln, Sprays und einer großflächigen Nassreinigung ist dagegen Vorsicht geboten. Dringt Feuchtigkeit tief in den Matratzenkern ein, trocknet sie oft nur langsam ab. Das kann Gerüche fördern und im ungünstigen Fall Schimmel begünstigen. Kleine Flecken sollten deshalb möglichst punktuell und materialgerecht behandelt werden. Ist eine Matratze stark verunreinigt, sollte man sich an die Pflegehinweise des Herstellers oder an einen Fachbetrieb halten.
Ob eine Matratze gewendet werden sollte, ist ebenfalls keine allgemeingültige Frage. Einige Modelle sind beidseitig nutzbar, andere haben eine feste Liegerichtung oder eine Zoneneinteilung.
Wann muss eine Matratze ersetzt werden?
Auch die beste Pflege macht eine Matratze nicht unbegrenzt haltbar. Als grobe Orientierung werden häufig acht bis zehn Jahre genannt. Entscheidend ist aber der Zustand: Nachlassende Stützkraft, dauerhaft unangenehme Gerüche oder beschädigte Materialien sprechen dafür, früher über einen Austausch nachzudenken.
Eine neue Matratze sollte außerdem zum Körper, zur bevorzugten Schlafposition und zum persönlichen Wärmeempfinden passen. Der Härtegrad ist dabei kein allgemeingültiges Qualitätsmerkmal. Was sich für eine Person angenehm fest anfühlt, kann für eine andere unbequem sein.
Matratzen im Überblick: Drei Beispiele für unterschiedliche Bedürfnisse
Wer eine Matratze austauschen möchte, findet heute verschiedene Bauarten und Ausführungen.
Ein Beispiel ist die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze von bett1:
Sie ist rund 18,5 Zentimeter hoch, der Kern besteht aus QXSchaum®, einem Polyurethanschaum. Stiftung Warentest führt das Modell in der Kategorie Kaltschaummatratzen. Sie bietet eine mittelfeste und eine festere Seite, der abnehmbare Bezug ist laut Hersteller bei 60 Grad waschbar. Die Produktseite verweist zudem auf einen Stiftung-Warentest-Test aus dem Jahr 2024, bei dem die Variante in 90 x 200 Zentimetern mit der Note 1,6 bewertet wurde.
➔ BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze bei bett1.de*

Copyright: bett1.de
Die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze besteht im Kern aus innovativem QXSchaum®
Weitere Matratzen-Modelle aus dem Sortiment:
BODYGUARD® Boxspring Matratze: Eine rund 28 Zentimeter hohe Vollschaum-Matratze ohne Metallfedern. Die Standardvariante hat eine mittelfeste und eine festere Seite; die weiche Ausführung eine weiche und eine festere Seite.
➔ BODYGUARD® Boxspring Matratze bei bett1.de*
BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze Weich: Richtet sich an Menschen, die weicher liegen möchten. Eine weiche und eine festere Seite ermöglichen es, den Härtegrad durch Wenden zu verändern.
➔ BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze Weich bei bett1.de*
SuperBreeze® Kindermatratze: Für Neugeborene, Babys und Kleinkinder vorgesehen. Der Hersteller nennt einen waschbaren Bezug und eine herausnehmbare Liegefläche, die bei 60 Grad gereinigt werden können.
➔ SuperBreeze® Kindermatratze bei bett1.de*
Für die Kaufentscheidung zählt nicht nur der Produktname. Achte auf die passende Größe, die Waschbarkeit des Bezugs, die Höhe des Matratzenkerns und darauf, ob das Modell zu deinem Lattenrost passt.
Die wichtigsten Regeln auf einen Blick
Wie oft Bettwäsche, Kissen und Matratze gereinigt werden müssen, hängt vom jeweiligen Material und von der Nutzung ab. Die wichtigsten Regeln im Überblick:
- Bettbezüge und Spannbettlaken: Wechsle Bettbezug, Kissenbezug und Spannbettlaken alle ein bis zwei Wochen. Bei starkem Schwitzen, Krankheit, Haustieren oder einer Hausstaubmilbenallergie ist ein wöchentlicher Wechsel sinnvoll.
- Waschtemperatur: Bei normaler Verschmutzung reichen je nach Material oft 40 Grad. Bei einer Hausstaubmilbenallergie solltest du Bettwäsche möglichst bei 60 Grad waschen, sofern das Pflegeetikett diese Temperatur erlaubt.
- Kissen und Bettdecken: Reinige waschbare Modelle etwa alle drei Monate, mindestens aber mehrmals im Jahr. Material, Füllung und Pflegeetikett entscheiden darüber, ob eine Wäsche zu Hause möglich ist oder eine professionelle Reinigung nötig wird.
- Daunen- und Federbettwaren: Trockne Bettwaren nach dem Waschen vollständig, damit die Füllung nicht verklumpt. Fehlen passende Wasch- oder Trocknungsmöglichkeiten, ist eine professionelle Reinigung oft besser.
- Kissen aus Schaum: Bei Visco- oder Kaltschaumkissen darf in der Regel nur der abnehmbare Bezug in die Waschmaschine. Das Kisseninnere gehört nicht automatisch in die Wäsche – maßgeblich ist die Pflegeanleitung des jeweiligen Modells.
- Matratzenbezug: Wasche den abnehmbaren Bezug meist einmal im Jahr oder nach Herstellerangabe– bei Flecken, starkem Schwitzen oder Allergien früher. Der Matratzenkern selbst gehört nicht in die Waschmaschine und sollte nicht mit Wasser, Dampf oder Reinigungsschaum durchnässt werden.
- Matratzenoberfläche: Sauge die Oberfläche regelmäßig, etwa einmal im Monat, mit einer Polster- oder Matratzendüse trocken ab. So entfernst du Staub und Hautschuppen, ohne Feuchtigkeit in den Matratzenkern zu bringen.
- Morgens lüften: Schlage die Bettdecke zurück, nimm die Kissen von der Matratze und lass die über Nacht entstandene Feuchtigkeit entweichen. Lüften ersetzt jedoch weder das Waschen der Bezüge noch die Reinigung bei Flecken oder unangenehmen Gerüchen.
- Matratze austauschen: Nachlassende Stützkraft, dauerhaft unangenehme Gerüche oder beschädigte Materialien sprechen dafür, die Matratze unabhängig vom Alter auszutauschen. Acht bis zehn Jahre gelten lediglich als grobe Orientierung.
Wer eine Matratze, ein Kissen oder neue Bettwäsche kauft, sollte deshalb nicht nur auf den Preis achten. Wichtig sind ein abnehmbarer und waschbarer Bezug, klare Pflegehinweise, passende Maße und eine unkomplizierte Reinigung im Alltag. Bei einer Matratze zählen außerdem die Höhe des Kerns, die Eignung für den vorhandenen Lattenrost sowie das persönliche Liegegefühl und die bevorzugte Schlafposition.
Die beispielhaft vorgestellten Produkte aus dem Sortiment von bett1.de zeigen, wie unterschiedlich die Anforderungen ausfallen können: vom waschbaren Kissen- und Matratzenbezug über pflegeleichte Jersey-, Satin- und Flanell-Bettwäsche bis zu Matratzen mit unterschiedlichen Liegehärten. Wer diese Kriterien vor dem Kauf prüft, findet leichter ein Produkt, das nicht nur bequem ist, sondern sich auch dauerhaft sauber und hygienisch halten lässt.
