Zwei neue Laufschuhe von Adidas und SATISFY: Ein Modell ist für bis zu zehn Kilometer gedacht, das andere für Marathons.
Adidas x SATISFY:Welcher Adizero-Laufschuh passt zu Ihrem Training?

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adidas x Satisfy - eine Kooperation, die sich sehen lassen kann.

Zwei Adizero-Laufschuhe für unterschiedliche Einsätze
Aus der Zusammenarbeit von adidas und SATISFY stammen zwei Adizero-Laufschuhe. Dabei handelt es sich nicht bloß um zwei verschiedene Farben desselben Modells. Der Adizero Adios SATISFY ist für zügige Läufe und Strecken bis zehn Kilometer konzipiert. Der deutlich hochpreisigere Adizero Adios Pro Evo 2 SATISFY zielt hingegen auf ambitionierte Marathonläuferinnen und -läufer ab. Wer nach einem vielseitigen Modell für das tägliche Training sucht, sollte daher vorab den geplanten Einsatzzweck prüfen und nicht nur nach der Optik entscheiden.
Adizero Adios SATISFY: Modell für Tempo und bis zu zehn Kilometer
Laut Produktbeschreibung basiert der Adizero Adios SATISFY auf dem Adizero Adios 9. Konzipiert ist das Modell für Einheiten auf der Bahn, Tempoläufe sowie schnelle Distanzen bis zehn Kilometer. Eine Lightstrike-Pro-Zwischensohle zieht sich über die volle Schuhlänge, während im Mittelfuß ein Element aus Nylon für Stabilität sorgt. Auf eine Carbonkonstruktion, wie sie bei stärker wettkampforientierten Schuhen zu finden ist, wird hier verzichtet. Damit steht ein direktes Laufgefühl stärker im Vordergrund als eine maximale Dämpfung.
Für Läuferinnen und Läufer, die gezielt ihre Schrittfrequenz und das Tempo trainieren oder ein Modell für schnelle Runden suchen, kann diese Auslegung passend sein. Weniger naheliegend ist das Konzept hingegen für ruhige Dauerläufe, den Wunsch nach besonders weichem Komfort oder als einziger Allrounder im Alltag. Denn ein leichter, auf Geschwindigkeit getrimmter Schuh eignet sich nicht automatisch für jeden Laufstil oder jedes Training.
Adizero Adios Pro Evo 2 SATISFY: Spezialschuh für den Marathon
Das stärker spezialisierte Modell aus der Kooperation ist der Adizero Adios Pro Evo 2 SATISFY. Von SATISFY wird er als Rennschuh für Langstrecken und den Marathon beschrieben. Zur Ausstattung gehören eine durchgehende Zwischensohle vom Typ Lightstrike-Pro-Evo sowie mit Carbon verstärkte Energy Rods 2.0. Das Gewicht dieser SATISFY-Variante liegt nach Herstellerangaben bei 148 Gramm in der US-Größe 9, die Sprengung beträgt drei Millimeter. Zudem fällt die Passform laut Produktbeschreibung schmal aus.
Damit richtet sich das Modell vorrangig an Läuferinnen und Läufer, die für lange, schnelle Straßenwettkämpfe einen leichten Schuh suchen und denen ein schmaler Schnitt entgegenkommt. Wer hingegen breitere Schuhe braucht, im Alltag viel Seitenhalt wünscht oder ein komfortables Modell für lockere Trainingskilometer sucht, findet in anderen Laufschuhen womöglich passendere Alternativen. Auch preislich zeigt sich die spezielle Ausrichtung: Aktuell wird der Adios Pro Evo 2 SATISFY vom Hersteller für 550 Euro gelistet.
Preise der Laufschuhe von Adidas und SATISFY im Überblick
Der deutsche Shop von SATISFY führt den Adizero Adios SATISFY für 160 Euro, während der Adizero Adios Pro Evo 2 SATISFY dort 550 Euro kostet. Dieser Preisunterschied spiegelt zwar die jeweiligen Einsatzgebiete wider, bedeutet jedoch nicht, dass die teurere Variante für eine größere Gruppe von Laufenden sinnvoller ist. Da sich Preise und Verfügbarkeiten ändern können, empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Stand im jeweiligen Onlineshop.
Welcher Adidas Adizero SATISFY passt zu welchem Training?
Stehen vor allem kurze, zügige Runden, gezieltes Tempotraining oder Strecken bis zehn Kilometer auf dem Plan, bietet sich ein Blick auf den Adizero Adios SATISFY an. Für Marathons und leistungsorientierte Wettkämpfe ist der Adizero Adios Pro Evo 2 SATISFY das spezifischere Modell – sofern das eigene Budget und der schmale Schnitt dazu passen. Für gemütliche Runden im Alltag oder als einziger Schuh für abwechslungsreiche Trainingsformen drängen sich beide Varianten hingegen nicht automatisch auf.
Unterm Strich kombiniert die Zusammenarbeit ein eigenes Design mit zwei deutlich voneinander abgegrenzten Laufprofilen. Wichtiger als die Optik auf den Produktfotos ist daher die Frage, ob das jeweilige Konzept zum eigenen Lauftraining passt. Zudem ist es ratsam, Sitz und Laufgefühl der Schuhe vor ausgedehnten Touren zu testen.
