Nächste Zeitumstellung steht an Wie war das noch: Uhren vor- oder zurückstellen?

Am 31. Oktober 2021 werden die Uhren umgestellt. Dabei wurde die Zeitumstellung eigentlich abgeschafft. Warum müssen die Zeiger dieses Jahr dann erneut umgestellt werden?

Köln. Da war doch was. Demnächst ist es wieder so weit: Am 31. Oktober beginnt die Winterzeit. „Vergessen Sie nicht, ihre Uhr umzustellen“, erinnerte beispielsweise ein Sprecher der EU-Kommission die Bürger der 27 Mitgliedstaaten am Freitag, 22. Oktober 2021.

Aber war da nicht was? Die Kommission hatte doch bereits vor drei Jahren vorgeschlagen, die Zeitumstellung abzuschaffen. Bis jetzt hat sich trotzdem nichts geändert.

Winterzeit: Zeitumstellung wurde eigentlich abgeschafft

Das stimmt. Auch das Europaparlament hatte sich im März 2021 mehrheitlich für ein Ende der Zeitumstellung in diesem Herbst ausgesprochen.

Nun aber liegt „der Ball im Feld der Mitgliedstaaten“, wie die Kommission betont. Da die 27 Länder jedoch streiten, wie der Wegfall der Zeitumstellung genau umgesetzt werden soll, dauert das ganze nun noch eine Weile. Wann genau das Ende der Zeitumstellung da ist, steht noch in den Sternen.

Winterzeit und Sommerzeit: Keine Ende für Zeitumstellung in Sicht

Deshalb müssen die Bürger ihre Uhren vorerst weiter alle sechs Monate umstellen. „Die Zeit vergeht definitiv langsam, wenn es um die Zeitumstellung geht“, sagte Eric Mamer, der Sprecher von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, mit Galgenhumor.

Zeitumstellung am 31. Oktober 2021: Uhr vor oder zurückstellen?

Wenn am Sonntag (31. Oktober) die Zeitumstellung von Sommerzeit auf MEZ/Winterzeit erfolgt, wird die Uhr wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 03:00 Uhr auf 02:00 zurückgestellt.

Die Nacht ist also eine Stunde länger. Morgens wird es früher hell, dafür ist es aber abends früher dunkel.

Kritik an EU-Plänen zum Ende der Zeitumstellung

Von der Leyens Vorgänger Jean-Claude Juncker hatte das Ende des Wechsels zwischen Sommer- und Winterzeit im September 2018 angekündigt, nachdem sich bei einer EU-weiten Onlineumfrage 84 Prozent der Teilnehmer dafür ausgesprochen hatten. Kritik gibt es allerdings, weil sich überdurchschnittlich viele Deutsche an der Umfrage beteiligten und sie nicht das Meinungsbild aller Staaten widerspiegelte.(afp)

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