Weihnachten Nordmanntanne bleibt weiterhin auf Platz Eins – doch Achtung, ein wichtiges Detail fehlt hier

Eine zum Verkauf reservierte Nordmanntanne auf dem Hof des NRW-Familienbetriebs Hendrik Sauer.

Eine zum Verkauf reservierte Nordmanntanne auf dem Hof des NRW-Familienbetriebs Hendrik Sauer. Nordmanntannen sind die mit Abstand meistverkauften Weihnachtsbäume. Anders als Blaufichten duften sie aber nicht.

Die Nordmanntanne steht auch in diesem Jahr wieder hoch im Kurs. Doch wer sich für den besonders beliebten Weihnachtsbaum entscheidet, muss auf festlich-adventliche Düfte verzichten.

In weihnachtlichen Wohnzimmern wird es auch in diesem Jahr vielleicht wieder nach Kerzen und Keksen, Gewürzen und Braten riechen – vielfach aber nicht nach Harz, Wald und Weihnachtsbaum.

Der mit Abstand beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen, die Nordmanntanne, ist fast völlig geruchsneutral. Das mögen einige Käuferinnen und Käufer bedauern, für die allermeisten zählten aber die sattgrünen und nicht pieksenden Nadeln und der schöne Aufbau des Baums, sagt Claudia Wendt vom Landesverband Gartenbau NRW.

Weihnachten 2022: Nordmanntannen bleiben bei Kundschaft auf Platz 1

Rund 85 Prozent der Käuferinnen und Käufer entscheiden sich laut Verbandsangaben für die Nordmanntanne. Wer dabei den typisch kräftigen Baumduft aus Kindheitstagen vermisst, könne ja auf andere Bäume ausweichen, sagt Wendt.

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Neben der Rotfichte gilt vor allem die Blaufichte als Duftspender: „Typisch für die Blaufichte (Picea pungens) ist ihr blauer Schimmer auf den sehr stechenden Nadeln und der harzige Waldgeruch, den sie verströmt“, beschreibt der Umweltverband Nabu.

Exquisite Alternativen gibt es daneben auch noch: So duftet die Kork- oder Felsengebirgstanne angenehm nach Zitrus, die leicht asymmetrisch wachsende Nobilistanne verströmt einen Orangengeruch. Beide Bäume würden aber nur in geringen Stückzahlen verkauft, sagt Wendt. Nobilis liege von den Verkaufszahlen auf Platz drei hinter der Nordmanntanne und der Blaufichte.

Der Verkauf von Weihnachtsbäumen sei trotz Energiekrise und Inflation bisher recht gut angelaufen. Beim Schnittgrün laufe der Verkauf dagegen eher durchschnittlich. Genaue Zahlen hat ihr Verband bisher nicht. (dpa)

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