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Fiese Job-AbzockeVerbraucherzentrale warnt vor neuer Betrugsmasche bei Jobs

Frau schaut nachdenklich auf einen Laptop

Copyright: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Gefälschte Stellenanzeigen als Falle: Kriminelle schalten täuschend echte Jobangebote, um persönliche Daten ahnungsloser Bewerber zu stehlen.

Vorsicht, Job-Falle! So wird Ihr Traumjob zum Albtraum

Ein Jobangebot, das einfach zu gut klingt? Dann sollten alle Alarmglocken schrillen! Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt eindringlich vor einer fiesen Masche: dem sogenannten Job-Scamming. Hier geht es den Betrügern nicht um Ihre Arbeitskraft, sondern nur um Ihre Daten.

Die Methode ist teuflisch clever: Sie entdecken eine super Stellenanzeige, suchen die Firma online und stoßen auf eine professionell gemachte Webseite. Kaum haben Sie sich beworben, flattert auch schon ein Arbeitsvertrag herein. Alles scheint kinderleicht und unkompliziert.

Dann kommt der Haken. Der angebliche neue Chef verlangt von Ihnen, ein Konto bei einer Bank anzulegen. Der Vorwand: Es diene nur dem Test eines Video-Ident-Verfahrens. Ihnen wird zugesichert, dass man das Konto danach sofort wieder auflöst. Das ist aber eine glatte Lüge, wie die dpa meldet.

Geklaute Daten für kriminelle Geschäfte

Sobald die Gauner die Kontrolle über das Konto erlangt haben, wird es für Geldwäsche missbraucht. Die Verbraucherzentrale erklärt: Auf dieses Konto, das auf Ihren Namen läuft, fließt dann schmutziges Geld, dessen Ursprung vertuscht werden soll. Das können Erlöse aus betrügerischen Shops oder anderen Abzock-Maschen sein. Der Schock für das Opfer: Mahnungen und sogar eine polizeiliche Anzeige landen bei Ihnen.

Die Verbraucherschützer warnen deshalb eindringlich: Wer seine persönlichen Informationen oder Zugangsdaten herausgibt, riskiert, für kriminelle Taten von Fremden geradestehen zu müssen.

Opfer geworden? Das müssen Sie jetzt tun!

Am besten ist es natürlich, gar nicht erst auf die Betrüger hereinzufallen. Wenn es aber schon passiert ist und Sie Daten weitergeleitet oder ein Bankkonto eingerichtet haben, müssen Sie sofort handeln. Informieren Sie umgehend Ihre Bank und veranlassen Sie die Sperrung des Kontos.

Zusätzlich raten die Experten der Verbraucherzentrale, den Betrug bei der Polizei anzuzeigen. Suchen Sie sich gegebenenfalls auch rechtlichen Beistand.

Seien Sie grundsätzlich alarmiert, wenn jemand Kopien Ihres Ausweises, Ihre IBAN oder sogar Selfies von Ihnen haben will. Die Verbraucherzentrale warnt: Solche Daten sollten Sie unter keinen Umständen weitergeben (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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