Vom Wanderweg in die City: So stylt man Trekking-Sandalen.
Expertin rät zum StilbruchSo wird die Trekkingsandale zum modischen Hingucker in der Stadt

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Komfort trifft Mode: Trekkingsandalen gelten als umstrittener, aber heißer Schuhtrend für Sommer 2026 – praktisch auch für Kurztrips mit wenig Platz im Gepäck.
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Früher waren sie das Symbol für praktische, aber total uncoole Schuhe im Wanderurlaub. Diese Ära ist nun vorbei. Das Magazin „Harper's Bazaar“ sieht in ihnen den kontroversen Schuhtrend, „der im Sommer 2026 dazu avanciert, das It-Piece der Saison zu werden“: die Trekking-Sandale.
Auch Claudia Schulz vom Deutschen Schuhinstitut erkennt die Veränderung. In ihren Augen verknüpfen diese Schuhe mittlerweile zwei wesentliche Aspekte: „Komfort und Mode“. Sie eignen sich zudem hervorragend für Kurztrips, bei denen im Koffer wenig Stauraum ist. Aber wie kombiniert man die klobigen Sandalen, ohne so auszusehen, als käme man frisch vom Gipfel?
Der geniale Styling-Kniff für die City: Einfach mal was wagen
Falls ihr die Sandalen in der Stadt modisch präsentieren möchtet, empfiehlt Claudia Schulz den „Stilbruch“. Das klingt gewagt, ist aber total simpel. Gerade der Gegensatz macht einen Look aufregend. Ein wuchtiger Trekking-Schuh zu einem zarten Blümchenkleid? Absolut! „Das kann auch ruhig ein Minikleid sein“, meint Schulz.
Eine zweite Variante: Stellt die Sandalen mit einer weiten, luftigen Palazzohose zusammen, die laut der „Vogue“ im Sommer 2026 ebenfalls hoch im Kurs steht. „Dazu ein schönes Top, ein Blazer“, beschreibt Schulz. „Dann ist das ein bisschen sportlich, kann aber auch ein bisschen luxuriös und edel wirken.“
Diese Outfits gehen klar – und dieses lieber nicht
Laut dem Magazin „Harper’s Bazaar“ lassen sich Trekking-Sandalen im täglichen Leben auch „ganz selbstverständlich zu Shorts und luftigen Tops kombinieren“. Von der typischen Zusammenstellung mit Funktionskleidung und viel Khaki rät Schulz für den Stadtbummel jedoch ab – jedenfalls, wenn man modisch überzeugen will.
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Ihr Ratschlag für einen stadtfeinen Auftritt: Entscheidet euch besser für Ausführungen, die etwas zierlicher sind und schmalere Riemen besitzen. Wählt obendrein neutrale Töne wie Braun oder Beige. „Dadurch habe ich dann schon mal ganz viele Kombinationsmöglichkeiten.“
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Sicher im Gelände: Darauf kommt es beim Wandern an
Möchtet ihr die Sandalen für ihren ursprünglichen Zweck einsetzen, also für Touren über Stock und Stein, sind andere Eigenschaften gefragt. Echter Grip ist dann das A und O. Claudia Schulz empfiehlt hierfür Varianten mit einem Gummiprofil. Das Obermaterial sollte idealerweise wasserfest sein, falls ihr mal in den Regen kommt oder am Strand mit Salzwasser in Kontakt geratet. Reine Lederschuhe sind dafür weniger geeignet, ein Materialmix ist die bessere Wahl.
Wenn es ins Hochgebirge und über Geröll geht, müssen eure Zehen geschützt sein. Dafür existieren Modelle, die im vorderen Bereich geschlossen sind. Entscheidend ist bei jedem Schuh, dass die Zehen genug Freiraum haben. „Man sagt bei Schuhen sowieso, ein Cent-Stück soll vorne Platz haben zum Abrollen“, so Schulz. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
