Schwer verletzt Radfahrer bringt Mann (81) zu Fall und lässt ihn einfach liegen – Kölner Polizei auf Zeugensuche

„Stiftung Warentest“ Dieses Rad schafft alles: E-Bikes im Test – worauf muss Sie beim Kauf achten müssen

Touristen fahren mit Elektrorädern über eine Straße.

E-Bikes sind momentan sehr beliebt. Das Foto wurde am 16. April 2022 in Koserow aufgenommen.

E-Bikes können viele Vorteile bringen, allerdings sind sie auch sehr teuer. Lohnt sich ein Kauf? Stiftung Warentest hat neun E-Bikes genau untersucht und einem großen Test unterzogen.

Sie sind nicht nur voll im Trend, sondern auch sehr praktisch: E-Bikes. Sie sollen das Fahrradfahren in jedmöglichen Umgebungen erleichtern und können so sogar dazu anregen, lieber mit dem Rad als mit dem Auto zu fahren. Stiftung Warentest hat in seiner aktuellen Ausgabe vom „test“-Heft 6/2022 mehrere E-Bikes getestet.

Eines ist klar: Mit dem E-Bike zu fahren ist einfach und komfortabel. Allerdings handelt es sich auch um einen teuren Spaß – schließlich kosten die Räder mehrere tausend Euro. Lohnt es sich, sich ein E-Bike anzuschaffen? Und wenn ja, welches ist am besten und welches hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Wie hat Stiftung Warentest die E-Bikes getestet?

Die E-Bikes wurden einem harten Praxis-Test in der hügeligen Steiermark in Österreich unterzogen. Insgesamt hat Stiftung Warentest neun Räder getestet, die Preisspanne lag zwischen 3300 und 5350 Euro.

Alles zum Thema Stiftung Warentest

Erfahrene Radfahrer testeten dort die Räder auf ihr Fahrverhalten, also auf ihren Komfort, ihre Stabilität und ihre Wendigkeit. Wie gut läuft die Gangschaltung? Fährt das Rad auch ohne Motor einwandfrei an? Weitere wichtige Testpunkte waren unter anderem die Sicherheit der E-Bikes, ihre Handhabung und der Antrieb. 

Welches E-Bike gewinnt?

Ist hier teuer = besser? Der Test zeigt: Nicht unbedingt. Das teuerste Rad mit 5350 Euro liegt nämlich erst auf Platz sechs, hat allerdings eine solide Bewertung von „Gut“ (2,2). Das „KTM Macina Aera 671 LFC“ dagegen ist mit Abstand der Testsieger: Als einziges E-Bike hat es mit „Gut“ (1,8) abgeschnitten, alle restlichen Räder haben eine Punktzahl über 2,1. Das E-Bike von KTM überzeugte in allen Punkten, allerdings darf zusätzliches Gepäck nicht mehr als zehn Kilo wiegen. Diese E-Bikes erhielten im Test ebenfalls eine gute Bewertung:

  • Simplon Kagu Bosch CX 275 TR, Note: Gut (2,1), Preis: 5250 Euro
  • Specialized Turbo Tero 4.0 Step-Through IQ, Note: Gut (2,1), Preis: 5100 Euro
  • Stevens E-Universe 6.5 FEQ, Note: Gut (2,1), Preis: 3800 Euro

Welches E-Bike für welches Gelände?

Wichtig zu wissen ist außerdem, dass E-Bikes, genauso wie normale Fahrräder, an unterschiedliche Umstände angepasst sind. So zum Beispiel das Simplon, welches eher ein City-E-Bike ist. Das Specialized dagegen ist ein richtiges Sportgerät, also eher ein E-Mountainbike. Es gibt aber auch sogenannte „SUVs“, also E-Bikes, die auf alles angepasst sein sollen. Darunter fällt auch der Testsieger KTM.

Bevor Sie sich also ein E-Bike anschaffen, müssen Sie nicht nur über den Preis nachdenken, sondern auch über seine Benutzung. Will ich lange Touren fahren? Dann passt das Trekking-E-Bike zu mir. Oder will ich lieber ein Rad, mit dem ich gut und schnell durch die Stadt fahren kann? Dann passt ein City-E-Bike. Was aber, wenn ich auch durch Gelände fahren will? Das E-Mountainbike ist die Antwort. Wer allerdings von allem ein bisschen haben möchte, kann ruhigen Gewissens auf das SUV-E-Bike zurückgreifen. (sai)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.