Stadtwerke sorgen für Wut Feuerwehrmann stinksauer über astronomische Rechnung

Der Feuerwehrmann Timo Sievert schimpft auf YouTube über eine Rechnung der Stadtwerke.

Der Feuerwehrmann Timo Sievert schimpft auf YouTube über eine Rechnung der Stadtwerke.

Es ist eine astronomische Summe, die der bekannte Feuerwehrmann Timo Sievert von den Stadtwerken aufgetischt bekommen hat. In einem YouTube-Video geht er mit der Rechnung ins Gericht.

„Unfassbar“, „amateurhaft“: Auf YouTube schimpft Feuerwehrmann Timo Sievert in einem am Dienstag (22. November 2022) hochgeladenen Video über eine Rechnung von den Stadtwerken. Es geht um die neuen Abschläge für die gestiegenen Energiekosten. Doch die Summe, die Sievert aufgetischt bekommen hat, ist wirklich kaum zu fassen.

Doch die Stadtwerke haben sich mit ihrer Zahlungsaufforderung ganz offensichtlich an den Falschen gewandt. Timo Sievert ist auch als „Deutschlands lautester Feuerwehrmann“ bekannt. Auf YouTube nutzte er kurzerhand seine Reichweite, um über die Stadtwerke herzuziehen.

Feuerwehrmann bekommt schwindelerregende Rechnung vorgelegt

Zu Recht, muss man dazu sagen. Denn die Rechnung, die Sievert zugeschickt bekommen hat, hätte wohl jeden zunächst in Schockstarre, dann in fassungslose Wut versetzt.

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Der Feuerwehrmann dürfte seinen Augen nicht getraut haben, als er den Brief der Stadtwerke öffnete. 1.647.620,33 (also mehr als 1,6 Millionen) Euro soll Timo Sievert für Fernwärme bezahlen. Pro Jahr.

Laut der Rechnung der Stadtwerke sei das auf einen Jahresverbrauch von 9.840.000 kWh zurückzuführen. Wie kann das sein? Der Feuerwehrmann bewohnt eigenen Angaben zufolge ein Haus in Norderstedt im Süden Schleswig-Holsteins mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern.

Feuerwehrmann schimpft über Rechnung – Stadtwerke reagieren

In seinem Video poltert Timo Sievert drauf los und lässt keinen Zweifel, was er von der Rechnung hält: „Ganz ehrlich, wenn ich so viel verbrauchen würde, ohne Mist, dann würde ich ganz Norderstedt heizen, Mann.“

Der Feuerwehrmann weiß natürlich, dass es sich nur um einen Fehler handeln kann. Aber genau da setzt auch seine Kritik an den Stadtwerken an. „Wie könnt Ihr solche Schreiben rausschicken? Wird das nicht geprüft?“, schimpft er.

Die Stadtwerke zeigten sich kleinlaut in der Angelegenheit. „Schuld ist ein Systemfehler“, gesteht Unternehmenssprecher Oliver Weiß gegenüber „Tag24“ ein. Bei einem Kundenwechsel sei es zu einem Umrechnungsfehler gekommen, so die Stadtwerke weiter.

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