Mietwagen buchenStiftung Warentest deckt krasse Preisunterschiede auf – wichtige Tipps

Das Symbolfoto zeigt verschiedenfarbige Mietwagen, die auf einem großen Parkplatz aufgereiht sind.

Bei der Buchung eines Mietwagens, wie auf dem Symbolfoto zu sehen, gibt es einiges zu beachten.

Einen Mietwagen zu buchen gehört für viele Menschen zum Urlaub oder sogar zum Arbeitsalltag dazu. Worauf man achten sollte und wo man am besten bucht, hat die Stiftung Warentest zusammengefasst.

Eine größere Auswahl und meist bessere Preise als direkt beim Anbieter: Das sind zwei gewichtige Gründe dafür, Vergleichsplattformen für Mietwagen zu nutzen. Dieses Fazit zieht die Stiftung Warentest. Sie hat zehn Mietwagen-Onlineportale unter die Lupe genommen („test“-Ausgabe 1/23).

Ein kurzer Preisabgleich mit der Website des Mietwagen-Direktanbieters ist den Angaben zufolge aber trotzdem immer sinnvoll, bevor man endgültig bucht. Denn dort hätten die Preise in Einzelfällen unter denen der Vergleichsplattformen gelegen.

Mietwagen: Deutliche Preisunterschiede auf den Portalen

Aber auch zwischen den Vergleichsportalen stellten die Warentesterinnen und Warentester deutliche Preisunterschiede fest. Auch hier sind Quervergleiche also empfehlens- und lohnenswert.

Alles zum Thema Stiftung Warentest

„Check24.de“ und „Billiger-Mietwagen.de“ hatten im Test durchschnittlich die günstigsten Angebote und belegten mit den Gesamtnoten 1,9 und 2,0 auch die ersten beiden Plätze. Auf den dritten Platz kam „Sunnycars.de“ (Gesamtnote 2,4), gefolgt von „Mietwagen-Check.de“ (Gesamtnote 2,5).

Extra-sparen können Sie ebenfalls mit einem Check24 Gutschein.

Auf diese Punkte sollte man den Expertinnen und Experten zufolge grundlegend beim Buchen von Mietwagen-Angeboten und bei der Abholung achten:

  • Kasko: Im Mietpreis sollte eine Vollkaskoversicherung mit Diebstahlschutz enthalten sein, am besten ohne Selbstbeteiligung, damit bei Schäden keine Kosten entstehen. Sinnvoll ist es zudem, wenn Schäden an Glas, Reifen, Dach und Unterboden mit versichert sind.
  • Haftpflicht: Auf eine hohe Deckungssumme achten, also etwa 50 oder 100 Millionen Euro.
  • Versteckte Kosten: Bei Angeboten ohne unbegrenzte Kilometer können Zusatzkilometer teuer werden. Kostspielig können zudem Einwegmieten, Kindersitze oder Zusatzfahrerinnen und -fahrer werden.
  • Tanken: Hier sollte man auf die kundenfreundliche Regel „Voll abholen, voll wiederbringen“ achten.
  • Unterlagen: Voucher, Führerschein (ggf. internationaler Führerschein) und Kreditkarte (auf den Namen der oder des in der Buchung angegebenen Hauptfahrenden) nicht vergessen. Reicht der Kreditrahmen der Karte für die Kaution?
  • Abholung: Bei Abholstationen an Flughäfen vorab die Flugnummer mitteilen. Grundsätzlich pünktlich am Mietwagenschalter erscheinen. Bei Verspätungen die oder den Vermietenden möglichst früh informieren.
  • Vertrag: Wer eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung (oder mit deren Erstattung durch das Buchungsportal bei Schäden) hat, sollte sich bei Abholung keine weiteren Versicherungen aufschwatzen lassen. Gibt es Ärger, bitten Sie das Buchungsportal um Hilfe.
  • Auto: Wagen bei Übernahme und Rückgabe von innen und außen genau prüfen. Mögliche Schäden dokumentieren, auflisten und die oder den Vermietenden gegenzeichnen lassen. Notfalls Zeuginnen und Zeugen hinzuziehen. (dpa/hl)