Hersteller spricht von nie dagewesenen Problemen Wird heiß geliebter Schokoriegel jetzt Mangelware?

Auf dem Symbolfoto (aufgenommen am 29. Oktober 2018) ist ein Mann vor einem Regal voller Süßigkeiten im Supermarkt zu sehen.

Momentan gibt es fast überall Lieferengpässe. Das betrifft auch den Lebensmittelhandel. 

Für viele Naschkatzen ist dies sicherlich ein Schock: Mehrere bekannte Süßwarenhersteller haben momentan starke Lieferschwierigkeiten und Engpässe. Ein sehr beliebter Schokoriegel könnte jetzt zur Mangelware werden. 

Köln. Schon länger kommt es zu Material- und Lieferengpässen. Sie betreffen alle möglichen Produkte, von Elektroartikeln bis hin zu Lebensmitteln. Jetzt hat es einen beliebten Schokoriegel erwischt – die bestellten Mengen können nicht bedient werden. 

Bereits seit Monaten sind für den Warentransport nicht genügend Container verfügbar. Die Folge davon ist, dass fertige Waren weder verladen noch zeitnah transportiert werden können. Laut dem Nachrichtenportal „t-online“ streichen außerdem einige Reedereien öfters die Fahrten zwischen Asien und Europa. Auch höhere Rohstoffpreise erschweren die Situation.

Lieferenpässe im Supermarkt: Weniger Schokoriegel von Bounty

Ebenfalls betroffen ist jetzt auch das Unternehmen von Mars Wrigley, dem Hersteller von M&Ms, Mars, Snickers und Co. Der beliebte Schokoriegel Bounty könne nicht in der bestellten Menge geliefert werden, heißt es. Doch was ist der Grund dafür?

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Eine Sprecherin von Mars Wrigley sagt, dass es an „noch nie dagewesenen Problemen bei der weltweiten Versorgung mit Rohkokosnüssen“ liege.  

Fieberhaft suchen die Unternehmen nach einer Lösung des Problems. So werden beispielsweise die Lieferantenbasis und die Kapazitäten der Spediteure erhöht und alternative Routen für die Warenlieferung eingeführt, um die Folgen der Corona-Pandemie und anderer Probleme abzumildern.

Lieferengpässe und teurere Preise im Supermarkt

In einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“ heißt es, dass auch andere Süßwarenhersteller Lieferschwierigkeiten bekommen könnten. So leiden auch Ferrero oder CFP Brands Süßwarenhandel GmbH & Co. KG (bekannt durch Produkte wie Mentos, Ricola und Chupa Chups etc.) darunter. Als Folge davon käme es unter anderem zu höheren Kosten für Verbraucher im Supermarkt.

In Großbritannien ist die Situation bereits eskaliert. Anfangs war nur Benzin Mangelware, dann leerten sich die Supermarktregale immer mehr. Als Reaktion darauf klebten die Marktbesitzer Fotos der Produkte vor die leeren Regale, um die Lücken zu füllen. Dafür ernteten sie viel Spott und Kritik. (sai)

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