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Schock nach Horoskop-KlickVerbraucherschützer warnen vor teuren Abo-Fallen im Internet

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Copyright: Sebastian Gollnow/dpa

Vorsicht bei Horoskop-Webseiten: Viele Nutzer berichten von unerwarteten Rechnungen und Inkassoschreiben, obwohl sie nur kostenlose oder Test-Angebote genutzt haben.

Horoskop-Abo-Falle: So wehren Sie sich gegen Abzocke.

Ein Blick in die Sterne, der plötzlich zum teuren Albtraum wird: Wenn unerwartet eine Forderung für ein vermeintliches Horoskop-Abo ins Haus flattert, sollten Sie bloß nicht überstürzt bezahlen. Stattdessen empfiehlt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland, die Situation genau zu analysieren und sich keinesfalls einschüchtern zu lassen.

Anlass für diese eindringliche Mitteilung ist eine Welle von Klagen bei den europäischen Verbraucherzentralen bezüglich diverser Horoskop-Portale im Internet. Zahlreiche Betroffene schildern, dass sie vermeintlich kostenfreie oder Probe-Angebote wahrgenommen hatten, woraufhin sie später mit stattlichen Rechnungen oder Mahnungen von Inkassofirmen konfrontiert wurden. Als Betreiber treten häufig eine in London gemeldete Firma sowie Anbieter aus den USA in Erscheinung. Dabei ist das Vorgehen perfide: Die Webseiten werden ständig ausgetauscht – neue Portale erscheinen, während alte vom Netz genommen werden.

Kam überhaupt ein gültiger Vertrag zustande?

Grundsätzlich ist bei derartigen Online-Offerten die zentrale Frage, ob eine rechtsgültige Vereinbarung überhaupt geschlossen wurde, erläutert das EVZ. Gemäß EU-Gesetzgebung ist es zwingend, dass eine Kostenpflicht vor einem Klick deutlich gemacht wird.

Ein Mahnschreiben von einem Inkassodienstleister bedeutet zudem nicht zwangsläufig, dass der Anspruch auch legitim ist. Die Verbraucherschützer stellen klar: Oftmals fehlt den Geldforderungen jegliche rechtliche Grundlage oder sie sind vollkommen überzogen.

Von der Prüfung bis zum Einspruch: So handeln Sie jetzt richtig

Das EVZ empfiehlt Geschädigten die nachstehenden Schritte:

- Sichern Sie alle Dokumente wie E-Mails und Briefe und erstellen Sie Bildschirmfotos der entsprechenden Webseiten.

- Kontrollieren Sie mittels einer Online-Suche im Register des Bundesamts für Justiz, ob die Inkassofirma im Rechtsdienstleistungsregister verzeichnet ist – dies ist eine Bedingung für deren Arbeit.

- Legen Sie schriftlich Einspruch ein, sollten Sie einen Anspruch für unrechtmäßig oder fehlerhaft halten.

- Vermeiden Sie Anrufe beim Inkassobüro, da die Angestellten darauf trainiert sind, Zwang auszuüben. Lehnen Sie auch Vorschläge für Ratenzahlungen ab.

- Zahlreiche Astrologie- und Prophezeiungs-Seiten fordern private oder empfindliche Daten wie Geburtsdatum, Mail-Adresse oder Bankdetails an – geben Sie diese nur äußerst zurückhaltend preis.

- Treten Sie fremden Dienstleistern stets mit Misstrauen gegenüber. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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