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Plage in der KücheEin Weibchen legt 400 Eier – so werden Sie die Biester los

Tote Fruchtfliegen kleben auf dem Blatt eines Fettkrauts

Copyright: Uwe Anspach/dpa/dpa-tmn

Natürliche Helfer: Fleischfressende Pflanzen wie Fettkraut können Fruchtfliegen auf natürliche Weise reduzieren.

Fruchtfliegen-Plage? So werden Sie die Biester los.

Kaum ist das Obst eingekauft, schwirren sie auch schon herum: unzählige kleine Fruchtfliegen. Diese Plagegeister sind nicht nur lästig, sondern vermehren sich auch explosionsartig. Aber keine Panik, es gibt simple Tricks, um die Invasion zu stoppen.

Um die kleinen Biester effektiv zu bekämpfen, muss man ihren Ursprung kennen. Laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz platziert ein einziges Weibchen bis zu 400 Eier, bevorzugt auf überreifen Fruchtstellen oder am Stielansatz. So finden die frisch geschlüpften Larven nach wenigen Tagen sofort Futter vor.

Das ist der entscheidende Punkt: Reife Früchte sollten niemals offen herumliegen. Eine Lagerung im Kühlschrank unter einer Abdeckung ist die beste Lösung. Selbst empfindliche Sorten wie Ananas, Mangos, Kiwis oder Pfirsiche überstehen dies laut den Experten für ein bis drei Tage unbeschadet. Die Kühle unterbindet die Fortpflanzung der Insekten und verlangsamt das Wachstum vorhandener Larven erheblich.

Obstschale schützen und Mülleimer leeren

Sie möchten auf Ihre schöne Obstschale als Deko nicht verzichten? Decken Sie diese dann wenigstens mit einem Tuch aus Baumwolle oder einem engmaschigen Netz ab. Das schützt auch die Früchte: Das Umweltbundesamt warnt, dass Fruchtfliegen Hefepilze und Bakterien verbreiten können. Diese sind zwar für Menschen ungefährlich, beschleunigen aber den Fäulnisprozess des Obstes.

Achten Sie zudem darauf, den Kompostbehälter täglich auszuleeren und Gläser von Wein oder Saft umgehend zu säubern. Die Gerüche von Gärung wirken auf die kleinen Fliegen wie ein Magnet.

Die bewährte Falle: Tödlich, aber effektiv

Ein klassischer Ratschlag vom Nabu Baden-Württemberg ist eine Falle zum Selberbauen: Geben Sie in eine flache Schale oder ein kleines Glas etwas Essig, einen Spritzer Apfelsaft sowie einen Tropfen Spülmittel. Die saure Duftnote der Mixtur lockt die Fruchtfliegen unwiderstehlich an. Das Spülmittel sorgt dafür, dass die Oberflächenspannung des Wassers bricht, die Fliegen einsinken und ertrinken.

Wem das zu grausam ist, kann auch eine tierfreundliche Methode anwenden. Greenpeace Österreich schlägt vor, eine Lebendfalle zu konstruieren: Positionieren Sie ein Stück Obst in einem Schraubglas ohne Deckel. Haben sich ausreichend Fliegen darin eingefunden, verschließen Sie das Glas und lassen die Tiere draußen wieder frei.

Grüne Helfer: Pflanzen gegen die Plage

Für Pflanzenfreunde gibt es eine weitere Option: fleischfressende Gewächse. Laut Greenpeace Österreich ist hier besonders das Fettkraut geeignet. Mit einem süßlichen, klebrigen Sekret, das seine Blätter absondern, zieht es die Insekten an und hält sie fest.

Um zu verhindern, dass die Fruchtfliegen überhaupt ins Haus gelangen, empfiehlt das Umweltbundesamt die Montage von Fliegengittern. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz von Düften, welche die Insekten abschrecken. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nennt hier Nelkenöl, Basilikum und Heiligenkraut. Auch häufiges Stoßlüften ist sinnvoll, denn es entfernt gärende Gase aus der Raumluft, von denen die Plagegeister angezogen werden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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