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Kunden ahnten es bereitsSo stark haben Lebensmittel-Preise in Corona-Krise angezogen

Frische-Lebensmittel

Frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse sind im Zuge der Corona-Krise teurer geworden. Das belegen neue Daten. Dieses Foto ist bereits vor Corona entstanden, 2018 auf einem Wochenmarkt in Mainz.

von Sebastian Oldenborg (so)

Köln – Viele Menschen haben derzeit das Gefühl, dass Lebensmittel im Zuge der Corona-Krise teurer geworden sind – doch ist das wirklich so?

Ja – das zeigen Daten der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI), wie RTL berichtet.

Betroffen seien vor allem frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse, aber auch Fleisch. Im April 2020 hätten Verbraucher demnach für frische Lebensmittel fast zehn Prozent mehr zahlen müssen als ein Jahr zuvor.

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Corona: Lebensmittel teurer – einige Gemüse kosten bis zu 70 Prozent mehr

Besonders hart treffe es dem Bericht zufolge Gemüse (plus 26 bis 30 Prozent) und Obst (plus 14 Prozent). Spitzenreiter seien Produkte wie Brokkoli und Blumenkohl (bis zu 70 Prozent mehr) oder Zucchini. Auch rote Paprika sei aktuell deutlich teurer als noch im Vorjahr.

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Das ist zu einem großen Teil mit der Ausbreitung des Coronavirus zu erklären. Hans-Christoph Behr von der AMI sagt im RTL-Interview: „Vor allen Dingen sind die Lebensmittel gestiegen, die sehr stark mit Saisonarbeitskräften geerntet werden.“ Die seien im Zuge der Krise nämlich gar nicht erst ein- oder schnell wieder abgereist.

Betroffen von den Preissteigerungen sei aber auch Fleisch. Ein Grund: die fehlende Nachfrage durch Restaurants oder Kantinen. Hans-Christoph Behr sieht beim Schweinefleisch jedoch noch einen weiteren Punkt: „In China grassiert die afrikanische Schweinepest. Deshalb müssen die stärker importieren, ziehen in Europa Ware ab und die Schweinefleischpreise sind deshalb gestiegen.“

Werden frische Lebensmittel bald wieder günstiger?

Dass sich bei den frischen Produkten in naher Zukunft etwas an den Preisen ändert – zumindest nach unten –, glaubt der Experte nicht. „Es wird alles Gemüse, das von Hand geerntet werden muss, teurer sein“, so Behr. Aber es werde alles noch erschwinglich bleiben, niemand werde auf Gemüse verzichten müssen.

Und zum Glück müssen Kunden derzeit nicht überall mehr bezahlen. Dem Bericht zufolge sind Speisekartoffeln gerade etwa zwölf Prozent günstiger. Und auch der Butterpreis sinkt derzeit beträchtlich (hier lesen Sie mehr).

Was man auf der einen Seite mehr ausgibt, kommt auf der anderen also unter Umständen wieder rein – zumindest zum Teil. (so)