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Der Kohl-IrrtumExpertin klärt auf und verrät, worauf Sie beim Kauf achten müssen

Lila, gelber, Romanesco und klassischer Blumenkohl

Copyright: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Blumenkohl in Gelb, Grün oder Lila bringt Abwechslung auf den Teller und schmeckt genauso gut wie der klassische Weiße. Optisches Highlight ist auch der Romanesco mit seinen türmchenartigen Rosen.

Bunter als gedacht: So wird Blumenkohl zum exotischen Hit.

Blumenkohl? Gähn, denken viele. Immer nur weiß und langweilig. Aber weit gefehlt! Das Gemüse hat eine farbenfrohe, geheime Identität, die für einen echten Wow-Effekt auf dem Esstisch sorgt.

Den weißen Klassiker kennt wirklich jeder. Aber haben Sie schon mal gelben, grünen oder sogar violetten Blumenkohl gekostet? „Farbiger Blumenkohl schmeckt wie der weiße, sieht aber auf dem Teller netter aus“, verrät Vanessa Lochmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

In Deutschland gibt es laut der Fachfrau eine Art unsichtbare Kohl-Grenze. Während im Norden hauptsächlich die weiße Variante bekannt ist, sind im Süden auch die farbigen Sorten verbreitet. Diese findet man jedoch kaum im Discounter, sondern muss dafür meist in einen gut ausgestatteten Biomarkt gehen.

Der große Romanesco-Schwindel

Ein echter Hingucker ist der grüne Romanesco mit seiner kunstvollen Form. Viele Leute denken, er sei eine Mischung aus Brokkoli und Blumenkohl. Falsch gedacht! „Dem ist nicht so“, stellt Vanessa Lochmann klar. „Da steckt absolut kein Brokkoli drin, Romanesco ist ein reiner Blumenkohl.“ Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bezeichnet ihn wegen seines Aussehens auch als Minarett- oder Türmchenkohl.

Beim Einkauf sollten Sie genau hinsehen: Der Kohlkopf muss fest und die Röschen dicht geschlossen sein. „Sieht man schon Lücken zwischen den einzelnen Rosen, ist er nicht mehr richtig frisch“, warnt die Gemüse-Fachfrau. Auch von Köpfen mit bräunlichen Flecken oder matschigen Stellen sollten Sie die Finger lassen. Ein Insider-Tipp: „Hat der Kohl noch Blätter, schauen Sie darunter, dort können sich schlechte Stellen oder auch mal Tierchen verstecken.“

Frisch gekaufter Blumenkohl sollte möglichst rasch zubereitet werden. Er bleibt aber auch für ein bis drei Tage frisch, wenn man ihn im Gemüsefach des Kühlschranks lagert. Am besten wickelt man ihn dazu in ein feuchtes Tuch ein.

Weg mit der Hollandaise: Blumenkohl als Exotik-Kracher

Wer Blumenkohl nur als langweilige Beilage mit Soße kennt, wird jetzt staunen. Gholam Soltani vom Öko-Institut Darmstadt hat ein exotisches Rezept kreiert, das alles auf den Kopf stellt. Dieses Gericht ist vegan und eine perfekte Kombination zu Reis. Je nach Jahreszeit und Vorliebe lassen sich auch andere Gemüsesorten wie rote Paprika ergänzen.

Blumenkohl-Kartoffel-Ragout mit Kokosmilch

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

Halten Sie also beim nächsten Einkauf die Augen auf! Vielleicht entdecken Sie ja eine der farbenfrohen Varianten und bringen so einen echten Hingucker auf den Tisch. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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