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Tauben vertreiben Mit diesen harmlosen Methoden klappt's

Tauben vertreiben funktioniert mit einfachen Hausmitteln, ohne den Tieren zu schaden.

Tauben vertreiben funktioniert mit einfachen Hausmitteln, ohne den Tieren zu schaden.

Sie sind genervt von lauten Tauben auf Balkon oder Terasse? Dann kommen hier die besten Methoden zum Tauben vertreiben, ganz ohne Gewalt.

Tauben machen Lärm und hinterlassen jede Menge Dreck. Kein Wunder also, dass man sie loswerden möchte. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Vögel gewöhnen sich schnell an ihre neue Umgebung und lassen sich oftmals nur kurzfristig vertreiben.

Wir zeigen, mit welchen Methoden Tauben auch langfristig von Balkonen, Terassen, Dächern oder Fenstersimsen verschwinden. Und das, ohne die Tiere zu verletzen.

Hier kommen die besten Tipps und Methoden zum Tauben vertreiben.

Wo leben Tauben?

Einige Taubenarten fühlen sich in Innenstädten besonders wohl. Dort gibt es genügend Futter in Form von Abfällen und die vielen Dächer, Balkone und Fenstersimse bieten ausreichend Platz zum Nisten.

Gleichzeitig schwindet der natürliche Lebensraum der Vögel zunehmend. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft gehen vor allem Kleingewässer und Gehölzer zurück. Aber auch der vermehrte Einsatz von Pestiziden macht Samen als Nahrungsquelle ungenießbar. Oftmals bleibt den Vögeln nur noch die Flucht in nahegelegene Dörfer und Städte.

Warum sollte man Tauben vertreiben?

Auf den ersten Blick scheinen die Tiere harmlos zu sein. Sie greifen Menschen nicht an und sind nur auf der Suche nach Futter und einem Platz zum Nisten. Hauptsächlich werden ihre Geräusche, vor allem aber ihr Kot als störend empfunden.

Die Hinterlassenschaften lassen sich nur schwer wieder entfernen und können teilweise auch Krankheiten übertragen, denn auf dem getrocknetem Kot können Hefepilze wachsen. Diese sind äußert gefährlich und führen im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen Hirnhautentzündungen.

Um das zu vermeiden, ist es sinnvoll, die Tauben zu vertreiben, noch bevor sie sich eingenistet haben. Andernfalls wird man Kot und Vögel schwerer los als gedacht.

Welche Taubenarten gibt es?

In Mitteleuropa sind fünf Taubenarten heimisch. Dazu gehören Ringeltauben, Türkentauben, Hohltauben, Turteltauben und Stadttauben.

Ringeltaube

Die Ringeltaube ist in Deutschland am häufigsten vertreten. Ihr Lebensräum ist äußerst vielfältig und sie kann nahezu überall vorkommen, egal ob große Innenstädte oder ländliche Dörfer. Am liebsten Nisten die Tiere aber in Bäumen und Gärten.

Türkentaube

Die Türkentaube lebt erst seit wenigen hundert Jahren in weiten Teilen Europas. In Deutschland trifft man sie häufig in stärker besiedelten Gebieten oder lichteren Wäldern an. Ihre Nahrung suchen sie gerne in nahegelegenen Tierparks oder Bauernhöfen.

Die Türkentaube wird meist aus Gärten oder Gebäudenischen vertrieben.

Die Türkentaube wird meist aus Gärten oder Gebäudenischen vertrieben.

Hohltaube

Die Hohltaube ist ein Zugvogel der die Wintermonate im wärmeren Süden verbringt. Von allen Taubenarten in Deutschland, ist sie die einzige, die in Baumhöhlen brütet. Sie wird also häufig aus Gärten und Bäumen vertrieben.

Turteltaube

Die Turteltaube gilt als Symbol für Liebe und Glück. Weniger glücklich sind jedoch ihre Lebensumstände, denn sie gehört zu den bedrohten Vogelarten. Grund dafür sind Wilderer und illegale Jagden, durch die der Bestand deutlich zurückgegangen ist. Turteltauben leben hauptsächlich in Wäldern, Gärten oder Parks.

Turteltauben fallen dank ihres farbenfrohen Gefieders auf.

Turteltauben fallen dank ihres farbenfrohen Gefieders auf.

Stadttaube

Stadttauben oder auch Straßentauben genannt, kommen häufig in Innenstädten vor und stammen von verwilderten Brieftauben ab. Ganz dem Namen nach brüten die Vögel an Gebäuden, Balkonen und Dächern.

Tauben friedlich vertreiben

Generell gilt, je schneller man gegen Tauben vorgeht, desto leichter ist das Vertreiben. Es kommt außerdem darauf an, wie viele Tauben vertrieben werden sollen. Denn ein einzelner Vogel lässt sich leichter verjagen als eine Gruppe.

Auch wenn Tauben lästig sind und Dreck hinterlassen, sind es dennoch Tiere und sie sollten daher nur mit friedlichen Mitteln vertrieben werden. Das gelingt mit Hausmitteln und ohne den Einsatz von Giften, Fallen oder Sprays. Davon abgesehen verbietet es der Tierschutz, die Vögel zu töten, zu verletzen oder lebend zu fangen.

Tauben vertreiben: Die häufigsten Fehler

  • Tauben mögen bestimmte Gerüche nicht, darunter Buttersäure. Zwar hilft das Mittel gegen die Vögel, aber es lässt sich im Anschluss auch kaum mehr entfernen.
  • Ultraschall und Infraschall erzeugen für Tauben unangenehme Töne. Jedoch können auch andere Tiere, wie Hunde und Katzen das störende Geräusch hören. Vor allem in Mehrfamilienhäusern sind friedlichere Methoden zur Taubenabwehr ratsam.
  • Essig ist ein wirksames Mittel im Haushalt, zum Tauben vertreiben jedoch ungeeignet. Denn es greift die Fettschicht der Federn an und lässt diese verkleben. Das schadet den Vögen und kann sie flugunfähig machen.
  • Selbstgebaute Nagelbretter halten Tauben fern, können sie jedoch verletzen. Aber auch andere Vögel, Nagetiere oder sogar die eigenen Haustiere könnten dadurch Schaden nehmen.
  • Reis und Backpulver quellen im Magen auf und töten die Taube. Die Chance, dass das passiert ist jedoch relativ gering, da die Tiere ihre Nahrung wieder hochwürgen können. Dennoch ist es ratsam, Tauben gar nicht erst zu füttern.

Vorbeugung: Tauben vermeiden

Mit nur wenigen Handgriffen lassen sich Tauben friedlich verhindern, noch bevor sie sich heimisch fühlen und einnisten.

  • Freie Ecken auf Terrasse, Balkon oder Fenstersimse verdecken. Dafür eignen sich Spikes aus Plastik. So haben die Tauben keinen Platz, um zu landen oder sich einzunisten und suchen sich ihr Zuhause woanders. Im Garten ist ein System aus Spanndraht sinnvoll.
  • Keine Essensrest liegen lassen und den Außenbereich stets sauber halten. Finden Tauben keine Nahrung, ziehen sie weiter.
  • Auch das Umfeld kann ein Grund für nervige Tauben sein. Denn diese sammeln sich oft bei Cafés oder Restaurants und deren Abfällen. Vor allem wenn der Müll oder alte Essensreste nicht entsorgt werden, lockt das die Vögel an. Dann lohnt es sich, mit dem Besitzer zu sprechen, um herumliegende Nahrung in Zukunft zu vermeiden.
  • In Cafés werden Tauben auch nicht selten von zahlenden Gästen gefüttert. Auch hier ist ein kurzes Gespräch oft die Lösung. Das Füttern von Tauben ist in vielen Städten sogar verboten.
Tauben vertreiben geht mit harmlosen Spikes aus Plastik.

Tauben vertreiben geht mit harmlosen Spikes aus Plastik.

Tauben kurzfristig vertreiben

  • Falls Sie ein Haustier haben, verteilen Sie Katzenhaare oder Hundehaare auf Balkon oder Terrasse. Tauben mögen den Geruch von Tierhaaren zwar nicht, gewöhnen sich jedoch daran. Daher ist diese Methode nur kurzfristig geeignet.
  • Tauben hassen laute Geräusche, wie etwa das Zusammenschlagen von Kochtöpfen. Aber auch hier besteht die Möglichkeit, dass die Vögel zurückkehren.
  • Ähnlich verhält es sich mit Wasser. Kurzzeitig lassen sich Tauben durch einen gezielten Schuss mit der Wasserpistole oder einem Eimer Wasser, der in ihre Richtung geschüttet wird, vertreiben. Zielen Sie dabei auf den Körper oder die Füße.
  • Ultraschall hilft nur zur kurzfristigen Taubenbekämpfung, da sich die Tiere schnell an das neue Geräusch gewöhnen. Es sollte jedoch nur eingesetzt werden, wenn weder Haustiere noch Nachbarn im unmittelbaren Umfeld leben.
  • Ähnlich funktioniert ein Windspiel. Aber auch an dieses Geräusch können sich die Vögel gewöhnen.

Tauben langfristig vertreiben

  • Katzen und Hunde helfen dabei, lästige Tauben zu vertreiben. Das funktioniert im Vergleich zu den Tierhaaren sogar langfristig.
  • Tauben lassen sich durch helles Licht und sonnenreflektierende Gegenstände vertreiben. Im Handel sind dafür spezielle Windräder und Abwehrbänder erhältlich.
  • Diese lassen sich mit wenigen Hausmitteln auch selbst herstellen. Dazu ein paar alte CDs oder größere Abschnitte Alufolie an einer Schnur aufhängen oder zu einem Mobile zusammenbauen. Den gleichen Effekt erzielen auch Glaskugeln oder Spiegel.
  • Aber auch normale Windräder erfüllen ihren Zweck. Denn Tauben möge keine unvorhersehbaren Bewegungen. Das Rad einfach im Garten oder in Blumentöpfen auf dem Balkon aufstellen.
  • Tauben fliehen vor anderen Vögeln wie Raben, Eulen, Bussarden oder Habichten. Es lohnt sich also, eine entsprechende Attrappe auf dem Balkon, Dach oder im Baum zu platzieren. Allerdings erkennen die schlauen Tiere schnell den Trick. Daher sollte die Attrappe regelmäßig bewegt werden.
  • Helfen keine Methoden mehr gegen die hartnäckigen Vögel, schützt nur noch ein Vogelnetz. Dieses sieht zwar nicht schön aus, hält Tauben aber zuverlässig fern. Das Netz sollte engmaschig sein, damit sich keine Vögel darin verfangen und verletzen.
Alte CDs reflektieren Sonnenlicht und vertreiben Tauben.

Alte CDs reflektieren Sonnenlicht und vertreiben Tauben.

Tauben vertreiben: Nest und Eier

Sobald die Vögel beginnen, ihr Nest zu bauen oder bereits brüten, wird die Taubenabwehr schwierig. Dann ist Vorsicht geboten, denn manche Taubenarten stehen unter besonderem Schutz. So dürfen zum Beispiel Nester und Eier der Ringeltaube nicht angerührt werden. Daher sollten Sie sich unbedingt vorher über die geltenden Schutzbestimmungen informieren. Ansprechpartner kann der Tierschutzverein vor Ort oder ein professioneller Schädlingsbekämpfer sein.

Bauen die Tauben gerade ihr Nest, können Zweige entfernt werden. Dadurch wird die Fertigstellung verhindert und die Vögel suchen sich nach einiger Zeit eine neue Brutstätte. Befinden sich aber bereits Eier im Nest, gibt es zwei Vorgehensweisen:

  • Brüten die Tiere erst seit ein paar Tagen, können die Eier durch Attrappen ausgetauscht werden. Tauben brüten in der Regel 17 Tage lang. Nach dieser Zeit können die falschen Eier und das Nest entsorgt werden und die Vögel suchen sich einen neuen Brutplatz.
  • Sind die Tauben schon länger am Brüten, hat sich im Ei ein Embryo gebildet. Der Tierschutz verbietet das Töten des heranwachsenden Tieres. Es hilft leider nichts anderes, als abzuwarten, bis die Vögel geschlüpft und flugfähig sind. Erst dann kann das Nest entfernt werden.

Tauben vertreiben mit dem Profi

Wenn keine der friedlichen Methoden hilft, bleiben noch zwei Möglichkeiten. Die Stadtverwaltung kann aktiv werden und mit Hilfe eines Schädlingsbekämpfers gegen Tauben vorgehen. Dieser kümmert sich um die Taubenabwehr, während die Stadt bei Bedarf ein neues Taubenkonzept erarbeiten kann.

War der erste Antrag bei der Stadtverwaltung erfolglos, können Sie Ihre Nachbarn um Hilfe bitten. Diese haben möglicherweise ähnliche Erfahrungen mit Tauben gemacht und verleihen dem Antrag eine höhere Dringlichkeit. Aber Sie können sich auch direkt an einen professionellen Schädlingsbekämpfer wenden, um alle Tauben endlich zu vertreiben.

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