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Am NachthimmelSo kannst du das Spektakel am Freitagmorgen am besten sehen

Bei einer partiellen Mondfinsternis verdeckt der Erdschatten den Mond nicht vollständig. (Bild: iStock/Marcel Forrer)

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Bei einer partiellen Mondfinsternis verdeckt der Erdschatten den Mond nicht vollständig. 

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Vor zwei Wochen verdunkelte der Mond noch die Sonne, jetzt stellt die Erde den Mond in den Schatten. Am Freitagmorgen kommt es zu einer partiellen Mondfinsternis. Wann und von wo lälsst sich das Himmelsschauspiel am besten beobachten?

Wer am Freitag früh aufsteht, kann sehen, wie der Erdschatten den Mond fast vollständig verdunkelt. Am Morgen des 28. August kommt es über Deutschland zu einer partiellen Mondfinsternis. Im Maximum verdeckt der Schatten der Erde den Mond dann um bis zu 94 Prozent. Für einen sogenannten Blutmond, bei dem sich nur noch langwelliges, rotes Sonnenlicht durch die Erdatmosphäre zum Mond schummelt, reicht es somit nicht ganz.

Dennoch sollte man sich das Ereignis nicht entgehen lassen: Zu der nächsten totalen Mondfinsternis kommt es erst wieder am Silvester 2028. Wie gut sich die partielle Mondfinsternis beobachten lässt, hängt jedoch auch davon ab, wo man sich in Deutschland befindet.

Eine spezielle Brille ist diesmal nicht nötig

Um 6.12 Uhr erreicht die partielle Mondfinsternis ihr Maximum, dann ist der Mond am meisten verdunkelt. Im Westen Deutschlands geht der Mond am Freitagmorgen am spätesten unter. Wer hier lebt, kann laut „Merkur“-Berichten bis zu 40 Minuten lang den größten Teil der Verfinsterung genießen. In Köln etwa verschwindet der Mond erst um 6.47 Uhr hinter dem Horizont. In München ist das schon um 6.32 Uhr der Fall, hier bleiben also nur 20 Minuten. Im Norden, etwa in Hamburg, geht der Mond bereits um 6.29 Uhr unter.

Ähnlich wie bei der Sonnenfinsternis am 12. August befindet sich auch der Mond bei der partiellen Mondfinsternis am Freitag knapp über dem Horizont in Richtung Westen. Das Schauspiel endet, wenn der Mond untergegangen ist. Bauwerke und Bäume können die Sicht behindern - ein erhöhter Beobachtungsstandort verspricht also einen besseren Blick. Eine spezielle Brille ist übrigens nicht erforderlich.

Erschwert wird der Anblick nicht nur durch den bevorstehenden Untergang des Mondes, sondern auch durch den Sonnenaufgang. Da die Sonne früher aufgeht, als der Mond verschwindet, erhellt diese den Himmel und lässt den Mond immer mehr verblassen. Die beste Beobachtungszeit sollte laut „Merkur“ daher zwischen 4.30 Uhr und 5.30 Uhr liegen. Denn schon gegen 4.33 Uhr beginnt der Erdtrabant, in den Kernschatten der Erde einzutreten. (tsch)

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