Camping am Pilsensee Echt bayerisch! Zünftiges Relaxen mit der Familie

Bayern: Der Pilsensee in der Region StarnbergAmmersee

Maximal 17 Meter tief, überschaubare 2,5 Kilometer lang und nur einen Kilometer breit ist der Pilsensee. Trotzdem kann man hier viel erleben. Außerdem erlernen die Kleinen hier prima das Schwimmen.

Urlaub am See liegt dieses Jahr eindeutig im Trend. Aber dafür sollten die Kinder auch schwimmen können. Wunderbar lernen können sie das am Pilsensee in der Region StarnbergAmmersee (Bayern). Wir haben uns dort umgeschaut.

Der Pilsensee ist ist übersichtlich lang, warm, flach und schimmert verführerisch türkis – ganz so, wie man sich einen Seeurlaub in der Nähe der Alpen vorstellt.

Der See ist in der Region ein Tipp unter Einheimischen, denen es am benachbarten Ammersee zu voll ist. Der Pilsensee liegt unterhalb des Schlosses Seefeld und ist seit Jahrhunderten im Besitz der Grafen zu Toerring-Jettenbach.

Bayern: Pilsensee – noch ein echter Geheimtipp 

Chillen: Der Kiosk „Lieblingsplatz“ (hieß bis vor Kurzem noch „Zur Wurzn“) an der Westseite ist dank der schattigen Liegewiese bei Familien beliebt. Das Strandbad Pilsensee gegenüber ist Dauerbrenner bei Stammgästen aus ganz Deutschland. Das Publikum ist gemischt – jung und alt.

Übernachten: Am komplett modernisierten Campingplatz am nordöstlichen See-Ende hat man einen Ausblick bis in die Alpen. 150 Stellplätze stehen zur Verfügung (ab 32,50 Euro pro Nacht). Wer nicht im Zelt (ab 7 Euro Gebühr auf der Zeltwiese) oder eigenen Camper schlafen will, kann sich – herrlich verrückteres Urlaubserlebnis - in einem der zehn Schlaffässer (ab 75 Euro pro Nacht) einmieten. Ein Jagdhäuschen (ab 85 Euro) gibt es ebenfalls.

Aktiv sein: Schwimmen, Tauchen, Stand-up-Paddeling, Bootsverleih und Yoga-Kurse auf dem Wasser - hier können sich alle auspowern oder die Seele baumeln lassen.

Ausflug: Das Schloss Seefeld ist schnell zu Fuß zu erreichen. Dort findet man viele kleine Lädchen und inhabergeführte Boutiquen. Vom Kunsthandwerk bis zum Programmkino ist alles noch da, was es anderswo schon nicht mehr gibt.

Schloss Seefeld am Pilsensee

Das Schloss Seefeld sollte man unbedingt besuchen, hier gibt es auch einen tollen Biergarten.

Im Schloss ist der schöne Biergarten des Bräustüberls ein Muss, der nimmt einen großen Teil des sonnigen Hofes ein. Das Schloss wurde 1302 erstmals urkundlich erwähnt. Der aktuelle Schlossherr (und auch Besitzer des Wörthsees sowie des Pilsensees) ist Cajetan Graf zu Toerring-Jettenbach. „Das ist sehr ungewöhnlich, dass Seen in Privatbesitz sind“, sagt Martin Zerhoch, der als Liegenschaftsverwalter arbeitet und auch für den Campingplatz verantwortlich ist.

Länger bleiben: Jahrescamping ist am Pilsensee ein echter Trend geworden, entsprechend ausgebucht sind die kleinen Seegrundstücke. Die Leute, die sich das gönnen, kommen immer öfter auch aus NRW, sagt Martin Zerhoch.

Essen und Trinken: Gundi Römer kommt ursprünglich aus Mönchengladbach. Ein Jahr wollte sie in Starnberg/Ammersee bleiben, inzwischen sind es 41. Sie betreibt das Strandbad Pilsensee und hat dort mit Tochter Saskia am Westufer ihre Lebenseinstellung – vegetarisch, wenn möglich vegan, bio und immer regional – zum Motto gemacht. Es gibt u.a.  Veggieburger oder Fitnessteller mit Hummus, Quinoa, Algen und Bulgur. Wem es doch nach Fleischlichem gelüstet, der ist beim „Sepperl Wirt“ in Mailing richtig. Ein schöner großer Biergarten mit angrenzendem Spielplatz und Streichelzoo. Bayrisch-bürgerlich geht's zu (Hauptgerichte um ca. 15 Euro, das Meilinger Bauerngröstl sollte man probieren).

Das nervt: Der Ausflugsverkehr, gerade an Wochenenden ist eben auch hier schon mal viel los.

Das bleibt: Die neuen Schwimmkünste der Kinder - die sind nach dem Urlaub garantiert „Wasserratten“.

Ferienparadies Pilsensee in Bayern: So kommen Sie hin

Von Köln aus fährt man mit dem Auto über die A3, A7 und A8 in ca. sechs Stunden zum Pilsensee (alternativ über A3, A9 und die A96).

Mit der Bahn geht es direkt nach München (ca. 5 Stunden, ab 28 Euro oneway) von dort aus fährt die S-Bahn (Linie S8, 8,30 Euro) bis an den See. Infos gibt es unter starnbergammersee.de (red)

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