Geheimtipp Montenegro: Wandern zwischen Drachen & Feen
Neuer Pfad der LegendenNeue Themenroute in Montenegro ist noch ein echter Geheimtipp

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Abseits des Massentourismus: Der Naturpark Komovi bietet ruhige Pfade, ursprüngliche Landschaften und eine reiche Tierwelt.
Keine Lust mehr auf volle Strände an der Adria? Dann hat Montenegro im Osten des Landes jetzt ein echtes Geheimnis für euch parat. Im Naturpark Komovi lockt eine brandneue Themenroute, die euch in eine Welt voller Mythen und unberührter Natur entführt. Der Name allein sorgt schon für Kribbeln: „Between Two Lakes – The Path of Mountains and Legends“.
Der Pfad erstreckt sich über elf Kilometer und verbindet den Bukumirsko-See mit dem Rikavačko-See. Dabei durchquert ihr idyllische Hochweiden und passiert die saisonalen Unterkünfte von Hirtenfamilien. Von der Hauptstadt Podgorica benötigt man für die Anfahrt zum Startpunkt rund zwei Stunden.
Einblicke in die Welt der Drachen und Feen
Doch die Strecke bietet mehr als nur grandiose Aussichten. Sie gewährt auch tiefe Einblicke in die Kultur und die Sagenwelt der Region. Entlang des Weges verraten Infotafeln Geschichten von Drachen und Feen. Wem das nicht reicht, der kann laut der Tourismusorganisation von Podgorica eine geführte Wanderung buchen, um noch mehr zu erfahren.
Der Pfad, der in diesen Tagen feierlich eingeweiht wird, wird in Kürze auch digital abrufbar sein. Es ist vorgesehen, ihn auf gängigen Apps wie Komoot, Outdooractive, Google Maps, Strava und AllTrails zu listen, um die Tourenplanung zu vereinfachen.
Achtung: In den Wäldern leben Bären und Wölfe
Die Bergregion Komovi ist rau und atemberaubend, mit 13 Gipfeln, die die 2.000-Meter-Marke knacken. Aber Achtung: Die tiefen Buchen- und Kiefernwälder sind das Revier von Braunbären, Wölfen und Gämsen. Das ist Abenteuer pur!
Ein besonderes Juwel ist der Bukumirsko-See auf 1.443 Metern, eingebettet zwischen malerischen Almwiesen und Berggipfeln. Der Clou: Menschenmassen sucht man in diesem Naturpark vergeblich. Während es an der Küste voll wird, herrscht hier eine fast heilige Stille. (dpa/red)
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