Nach Sturmnacht auf der „Aida“ Das müssen Passagiere bei hohem Seegang beachten

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Wenn die See rau wird, kann es sehr ungemütlich auf einem Schiff werden. (Symbolbild)

Wenn die Wellen im Sturm auf hoher See tosen, möchte niemand gerne auf einem Kreuzfahrtschiffmittendrin sein. Aufnahmen von der Aida zeigen jetzt, wie unbequem es dann werden kann: Sturmtief Egon hat dem Kreuzfahrtriesen am 13. Januar auf der Nordsee ordentlich zugesetzt. Drei Menschen wurden dabei verletzt, der Pool schwappte über, im Restaurant gingen zahlreiche Teller und Gläser zu Bruch. Die Wellen sollen bis zu sieben Meter hoch gewesen sein.

Wie sollte man sich aber als Passagier verhalten, wenn das Schiff in eine solche Situation gerät? Die wichtigsten Tipps in der Übersicht

Runter vom Deck

Auch wenn der Nervenkitzel Sie reizen sollte: Sich während eines Sturmes auf dem offenen Deck aufzuhalten, ist sehr gefährlich. Durch den rutschigen Boden im Außenbereich könnten Sie ausrutschen und sich ernsthafte Verletzungen dabei zuziehen. Doch nicht nur das: Böen oder Wellen könnten Sie über Bord werfen.

Folgen Sie den Anweisungen des Personals

Vertrauen Sie den Profis – und sehen Sie davon ab, Ihren eigenen Kopf in diesen Situationen durchsetzen zu wollen. Der Kapitän und die Bordbesatzung sind für diese Fälle geschult und wissen; was zu tun ist, deshalb sollten Sie darauf hören, was diese Ihnen raten. Falls Sie Beschwerden über einen mangelhaften Service haben, können Sie damit sicherlich noch warten, bis sich der Sturm gelegt hat.

Ab in die Kabine

Wenn ein Schiff in einen schwereren Sturm gerät, kümmert sich das Personal häufig darum, in den Kabinen alles dingfest zu machen. Auch Sie können behilflich sein und alle losen Gegenstände so zu verstauen, dass sie nicht herausfallen können. Die Kabine ist laut „Dreamlines“ der sicherste Rückzugsort für den Sturm.

Gut zu wissen: In den Kabinen in der Mitte des Schiffes bemerkt man den Wellengang am wenigsten.

Handläufe und Treppen nutzen

„Schon bei leichter See vereinfachen sie den Weg in die Kabine, da es unter Deck nicht immer einfach ist, das Gleichgewicht zu halten – ohne Fenster in Sicht“, erklärt Dennis Hielscher, Experte beim Kreuzfahrtportal „Dreamlines“. Deshalb sollten Sie immer den Handlauf an den Wänden nutzen, um sich im Schiff fortzubewegen.

Außerdem sollten Sie in Gefahrensituationen wie diesen niemals den Aufzug nutzen, sondern immer die Treppen. Bei einem möglichen Stromausfall könnten Sie sonst im Lift festsitzen. (chs)

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