Nach Horror-Kreuzfahrt Wütende Aida-Reisende zeigen Kapitän an – „kam Meuterei gleich“

Die „Aida Bella“ fährt über den Ozean.

Eine Kreuzfahrt auf der „Aida Bella“, hier auf einem Foto von Januar 2012, wurde nicht nur für die Passagiere zum Alptraum.

Diese Kanaren-Kreuzfahrt wurde nicht nur für die Passagierinnen und Passagiere zum Alptraum: Für den Kapitän des Schiffes könnten die Vorkommnisse an Bord ein Nachspiel haben.

Auf diese Kreuzfahrt hatten sich die Gäste der „Aida Bella“, ein Schiff der Aida Cruises Reederei, lange gefreut: Dem nasskalten Winterwetter in Deutschland entfliehen und mit dem Luxusdampfer Richtung Kanaren schippern.

Am Donnerstag, dem 8. Dezember, legte die „Aida Bella“ vom Hamburger Hafen ab. Leider wurde diese Kreuzfahrt nicht annähernd so, wie es sich die Gäste gewünscht haben: Ein aufkommender Sturm änderte den kompletten Reiseplan, sodass geplante Landgänge wegfielen.

Alptraum-Kreuzfahrt: Geschehnisse an Board „kamen Meuterei gleich“

Als diese Info auf dem Schiff die Runde machte, machte sich Enttäuschung und Wut unter den Gästen breit – und es dauerte nicht lange, bis ein Schuldiger gefunden war. Für die mehr als bescheidene Wetterlage und die Folgen machten einige den Kapitän verantwortlich.

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Am nächsten Morgen informierte der Kapitän dann auch offiziell die Gäste via Lautsprecher über die Reiseplanänderung und fügte hinzu: „Es gibt so viele schlechte Nachrichten auf der Welt. Ich wusste nicht, dass ich Ihnen damit noch eine weitere schlechte bereite.“

Dem Portal Moin.de berichtet ein Betroffener von den Geschehnissen an Board: „Das kam einer Meuterei gleich“, erklärt der Augenzeuge. Das Sicherheitspersonal habe die wütenden Passagiere zurückhalten müssen.

Es sei vor allem der „schnoddrige Ton“ des Kapitäns gewesen, der die Gäste so auf die Palme brachte. Zudem habe sich der Kapitän darüber beschwert, dass sie sich so aufregten. „Die Gäste so zu verhöhnen, ist ein Unding“, befindet der Augenzeuge.

Einige Passagierinnen und Passagiere zeigten den Kapitän der „Aida Bella“ deshalb an und fordern nun Schadensersatz.

Ob sie mit der Anzeige Chancen haben werden, ist unklar. Der „Aida Bella“-Kapitän hat sich bisher nicht zu den Vorfällen geäußert, genauso wenig die Reederei.

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