Trekken und trampeln in Tirol Sport­li­cher Spaß inmitten der Kitz­bü­he­ler Alpen

Sportliches Treiben in den Kitzbüheler Alpen

Sportlich unterwegs vor traum­haf­ter Berg­ku­lis­se: In den Kitz­bü­he­ler Alpen ist Rumliegen im Lie­ge­stuhl nicht das Ur­laubs­ziel Nr.1 - aber nach einer Etappe auf dem KAT Walk oder dem KAT Bike darf man auch eine Runde chillen.

Die Kitzbüheler Alpen – das sind die vier Ferienregionen Hohe Salve, Brixental, St. Johann in Tirol und Pillerseetal rund um Kitzbühel. Familien sind hier richtig, auch Wander- und Outdoor-Begeisterte.

2500 Kilometer Wanderwege und 1000 Kilometer für Radfahrer und Mountainbiker, hier sitzt man nicht einfach nur im Liegestuhl. Und alles liegt schön nah beieinander.

Wie haben die besten Tipps für Sportbegeisterte gesammelt – und auch  diejenigen, die es vielleicht doch lieber ruhiger angehen und sich treiben lassen möchten, kommen hier nicht zu kurz.

Kitzbüheler Alpen in Tirol: Wandern, Biken und Entspannen

Pure Wanderslust: Der Kitzbüheler Alpen Trail, kurz KAT Walk, bietet eine Alpin-Variante in sechs Etappen von Hopfgarten über die Kelchsau, Windautal nach Aschau und weiter nach Kitzbühel und St. Johann bis zum Ziel nach St. Ulrich am Pillersee. 106 Kilometer, 6350 Höhenmeter - muss man aber auch draufhaben. Es gibt ein 5-Tages Paket mit Übernachtungen sowie Gepäcktransport (769 € pro Person). Keine Panik, es gibt auch eine Einsteiger- und eine Genießervariante mit je drei Etappen (vier Übernachtungen, 439 bzw. 419 €).

Biken: Ob entspannt oder wild: Auf den bis zu 170 Kilometer langen KAT-Bike-Touren geht's durchs Reich von Hoher Salve und Kitzbüheler Horn, die Wege sind gut markiert. Für Genussfahrer gibt es den „KAT Bike E-njoy“ (von Mariastein über Oberndorf nach Fieberbrunn).

Ausflugstipp: Das Jakobskreuz auf der Buchensteinwand ist 30 Meter hoch und das größte begehbare Gipfelkreuz der Welt. Es ist Pilgern gewidmet, die auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela durchs Pillerseetal kommen. Über Treppen (oder mit dem Lift) erreicht man die fünf Aussichtsplattformen (Eintritt: 14 €, 10 € für Kinder). Wer noch wandern mag, wählt am besten den Blumenlehrpfad.

Essen & Trinken: Eine zünftige Mahlzeit gibt es auf der Hintenbachalm am Großen Rettenstein. Am Kasplatzl kann man in die Schaukäserei gucken, danach Almköstlichkeiten genießen. Tiroler Küche gibt's im Gasthaus Steinberg in Hinterwindau. Tiroler Pressknödelsuppe (7 €) und danach „Zartes Hirschgoulasch“ mit Semmelknödeln und hausgemachten Preiselbeeren (20,20 €). Köstlich!

Buchensteinwand in den Kitzbüheler Alpen

Das Ja­kob­s­kreuz auf der Bu­chen­stein­wand (1456 Meter) in St. Jakob in Haus ist ein Muss.

Spartipp: Die Kitzbüheler Alpen Sommer Card (gilt bis 7. November) ermöglicht die Nutzungen von 38 Bergbahnen sowie Angeboten von Museen und Schwimmbädern.

Erwachsene mit Gästekarte zahlen 85,50 € (6 Tage), Jugendliche 64 €, Kinder 43 € (Kleinkinder bis Jahrgang 2017 kostenlos). Mountainbiker profitieren: Einmal pro Tag werden Räder gratis transportiert.

Tirol: Wellness oder Matratzenlager in den Kitzbüheler Alpen

Übernachten: Das Hohe Salve Sportresort in Hopfgarten (4-Sterne-Superior) lockt mit schönem Wellnessbereich (DZ ab 127 € pro Person), urig ist das Grosslehen in Fieberbrunn (4-Sterne, DZ ab 203 €). Wer was Günstigeres sucht, ist im Wildseeloderhaus in Fieberbrunn am Berg richtig (Zirbenzimmer 96 €, Bett im „Matratzenlager“ ab 27 €). Oder man mietet sich eine Ferienwohnung (inkl. 6-Tage-Sommer-Card für dreiköpfige Familie ab 668 €).

Das nervt: Wenn die Einheimischen auf dem KAT-Walk oder KAT-Bike mühelos an einem vorbeiziehen.

Das bleibt: Das wunderschöne Bilderbuchpanorama im Kopf.

Kitzbüheler Alpen in Österreich: So kommen Sie hin

 Zu den Kitzbüheler Alpen gehören 20 Orte rund um Kitzbühel. Mit dem Auto dauert es vom Rheinland aus ca. acht Stunden. Mit der Bahn geht es z. B. nach Wörgl in ebenfalls acht Stunden mit 2 Umstiegen in München und Kufstein (ab ca. 53 Euro oneway).

Vor Ort können Gästekarteninhaber alle Zugverbindungen (REX) und S-Bahnen auf der Strecke von Wörgl bis Hochfilzen kostenlos nutzen. Das Netz ist eng getaktet, das Auto hat also auch mal Urlaub. Weitere Infos unter www.kitzalps.com. (red)

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